Mittwoch, Oktober 25, 2006

Zwiesprache mit der Göttin

Bevor wir uns hier falsch verstehen: mit Göttin ist Eris gemeint. Aber der Länge nach.

Wurde mir doch letzterlich von einem Herrn Sunny Elricson (o.s.ä.) ein Handy geschenkt. Aber nein, daß stimmt natürlich nicht - kein Handy, sondern ein cell phone (noch mal Glück gehabt). Und porno-rot ist es obendrein, huzzah!

Nun saß ich gestern wie jeden Tag (24/7) inner Kneipe, wo doch glatt mein cell phone klingeln tut, Prost. Das heißt, es klingelt nicht, sondern fängt an, spastisch zu zucken. Egal. Jedenfalls erblicken meine alkoholmüden Augen auf dem nadelkopfgroßen Display folgliches:

Ich rekapituliere zwecks Klarstellung (hab Acht!) und besserer Lesbarkeit: jemand mit der Telefonnummer "10" versucht um 18.12 Uhr, mich zu erreichen, und zwar am 1. Januar 1970.

Daß der Anruf ins Leere laufen mußte, hätte ich dieser Person vorher sagen können. Schließlich bin ich Jahrgang 74.

Kommentare:

  1. na eben. händies stören die kommunikation und verwirren beim nudeleinkauf.

    cellphones übersetzen sich ja bekanntlich zellentelefon, und da denke ich entweder an die knuffigen gelben plastikboxen mit telefon drin oder an kommunikation für knastis.

    ...mein reden seit jahren übrigens: die telekommunistInnen haben alles ffalsch gemacht, als sie die zellen abgebaut, aber die die telefone auf wind und wetter ausgesetzten pfählen stehen gelassen haben. telefon hat bekanntlich jeder, aber zelle zum schutz vor wetter, lärm und hunden nicht. besser wäre also gewesen, die telefone abzubauen aber die zellen stehen zu lassen.
    naja, so jemand schlaues wie mich kann nicht jede behörde in ihren reihen haben.

    AntwortenLöschen
  2. So jemand Schlaues wie dich sollte keine Behörde, und erst recht keine Firma, in ihren Reihen haben. Sonst wäre nämlich Schluß mit den roten Zahlen, und den schwarzen auch.

    AntwortenLöschen
  3. beträgt nicht eher die gesamtzahl ihrer freunde ("alle") 10? hehe...

    AntwortenLöschen