Dieser Blog ist scheintot, womit es ihm besser geht als Schnurbärte sind bäh. Der gute daniel hat die Fahnen gestrichen. Und das ist auch gut so, sind Oberlippenbärte doch schwer im Kommen. Mittdreißiger lassen sich wieder Popelbremsen stehen, Polizisten sehen wieder aus wie Polizisten, kleine Knaben pflegen ihren Flaum, und bei dm herrscht Haarwuchsmittelknappheit - alles nur wegen dieses Mannes (links):
CM Punk, der größte Entertainer/Wrestler/Sports Entertainer/Superstar dieser Epoche.
Wir wissen jetzt: Das "CM" steht weder für "Chick Magnet", noch für "Cookie Monster", "Cookie Master", "Crooked Moonsault", "Chuck Mosley", "Charles Montgomery", "Charles Manson", "Crazy Mariachi", "Chicago Made", "Championship Material" oder "Cole Miner", sondern für "Chunky Mustache".
Schnurbärte sind bäh ist tot. Lang lebe der Schnauzer von CM Punk!
Beating the dead horse since 2005.
Dieser Blog drückt zwar die Meinung des Autors, nicht aber die der Lesenden aus. Falls doch, ist diese wieder manuell einzudrücken. Nicht für empfindliche Naturen. Ent- und Benutzung auf eigene Gefahr, und mindestens zweimal die Woche. Im übrigen, ich unterstehe nur einem Gericht, mir selbst, und das Urteil jedes anderen ist mir gleichgültig. There is no Sanity Clause.
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Donnerstag, Juli 14, 2011
Montag, September 27, 2010
Anderthalb Päckchen Billigtabak
Um den faulen Pöbel nicht permanent in der wohl wattiertend sozialen Hängematte fest zu kleben, macht die rechts-reaktionäre Regierung das, was in solchen Fällen auch Links-Reaktionäre zu tun pflegen: nix. Hartz-4-Faulenzer bekommen zu wenig zum Leben, zu viel zum Untot? Gar perfekt, denn dann können wir mit denen ...? Eben: alles machen. Huzzah!
Nun sollen es fünf Euro im Monat mehr werden, und das Geschrei ist groß. Doch nicht zu üppig sei die Erhöhung, sondern zu mickrig. Sachen gibt's. Fünf Euro sind wirklich nicht die Welt, dass mus sogar yours truly zugestehen (auch wenn für ihn ein Fünferlappen im Monat gerade mal eine Einkommenssteigerung von 0,05 Promille wäre).
Doch halt! Hammerzeit. So einfach werden aus fünf Euro 9,90 Euro: Statt die überdimensionierte externe 1 TB für 69,90 zu ordern, einfach die 500 GB für 65 Euro kaufen. Und schon sind aus 1,5 Päckchen Tabak mehr pro Monat (dem guten sanften von Kaiser's (sic!) ) derer drei geworden. Da raucht sich gleich viel entspannter. Beim Selberdrehen dann einfach mal den Medienstream auf Pause setzten, und der verringerte Speicherplatz fällt am Ende des Montas nicht ins Gewicht.
So einfach kann es sein, leere Politikworthülsen mit leicht verständlichem und einsichtigem Inhalt zu füllen. Vielleicht mag von der die das Leyen (51, CDU) jenes Rechenbeispiel ab Morgen zur Anwendung bringen, damit die faulen Säcke und Säckinnen auch kapieren, was sie mit "gerecht" meint.
Nun sollen es fünf Euro im Monat mehr werden, und das Geschrei ist groß. Doch nicht zu üppig sei die Erhöhung, sondern zu mickrig. Sachen gibt's. Fünf Euro sind wirklich nicht die Welt, dass mus sogar yours truly zugestehen (auch wenn für ihn ein Fünferlappen im Monat gerade mal eine Einkommenssteigerung von 0,05 Promille wäre).
Doch halt! Hammerzeit. So einfach werden aus fünf Euro 9,90 Euro: Statt die überdimensionierte externe 1 TB für 69,90 zu ordern, einfach die 500 GB für 65 Euro kaufen. Und schon sind aus 1,5 Päckchen Tabak mehr pro Monat (dem guten sanften von Kaiser's (sic!) ) derer drei geworden. Da raucht sich gleich viel entspannter. Beim Selberdrehen dann einfach mal den Medienstream auf Pause setzten, und der verringerte Speicherplatz fällt am Ende des Montas nicht ins Gewicht.
So einfach kann es sein, leere Politikworthülsen mit leicht verständlichem und einsichtigem Inhalt zu füllen. Vielleicht mag von der die das Leyen (51, CDU) jenes Rechenbeispiel ab Morgen zur Anwendung bringen, damit die faulen Säcke und Säckinnen auch kapieren, was sie mit "gerecht" meint.
Montag, September 06, 2010
Willkommen auf bei zu
Wie eingangs erwähnt melde ich mich hiermit zurück, und gelobe feierstlich, dass nun alles gut wird.
Ein paar Kleinigkeiten sind fürderhin erwähnensnötig:
Ein paar Kleinigkeiten sind fürderhin erwähnensnötig:
- Mit sofortiger Wirkung findet die neue Rechtschreibung in mein' Blog Anwendung. Nicht, weil sie besser wäre, sondern weil a) die mittlerweile tausendfach zurecht gebogenen Regeln, Ermahnungen und möglichst gut gemeinte Ratschläge stellenweise vor anarchischem Geist geradewegs gen Stratosphäre fahren (Komma zwischen zwei Hauptsätzen? Kannste machen, musste aber nicht.), und b) mein gehobenes Alter mir nun nicht mehr nur anzusehen ist - jeder weitere Lebensmonat lässt eine weitere Rechtschreibregel in Vergessenheit geraten. Da gehe ich lieber auf Nummer Sicher und schreibe, wie's mir passt. Und das ist: Neue Rechtschreibung. Nicht?
- Hier sieht alles anders aus, und das ist auch gut so. Ein paar Dinge sind noch nicht in Stein gebissen, aber die Zeiten des peacigen ach-was-ist-die-Welt-doch-doll-Blau sind vorbei.
- Die Microsoft-Knechtschaft habe ich in der Zwischenzeit erfolgreich abgestreift - just in jenem Moment, da Apple sich zum neuen Gottkaiser der IT-Branche aufgeschwungen hat. Gut, dass nun Ubuntu alle lokalen Rechenmaschinen antreibt.
- Pluto ist nun Zwergplanet.
Wer diesen Beitrag zeitnah zu Gesicht bekommt, kann den folgenden Rat getrost als bereits beherzigt abhaken:
GPM-Feed abonnieren, im RSS-Reader Deiner Wahl. (Beispielsweise dem Google Reader, hui.)
k thx
Der Rest ergibt sich mit der Zeit, und tritt mit erhobenen Händen aus dem Unterholz.
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Freitag, Dezember 18, 2009
Durchs wilde Amazonistan
Typ am cell phone im Vorübergehen: "Schau doch mal bei Amazon."
Amazon. Gesprochen: Ahmatzohn. Da wird es Zeit für einen offenen Brief.
Unliebe Denglish-Verweigerer,
falls ihr euch in eurem Deutschtum von einem amerikanischen Versandhaus angegriffen fühlt, dann, verdammich, bestellt doch nicht dort, und empfehlt es auch nicht weiter. Denn wenn ihr den Namen dieses Online-Shops zwangsgermanisiert, macht ihr nicht nur euch lächerlich, sondern eure direkte Umgebung um gefühlte fünf IQ-Punkte dümmer. Amazon spricht sich "Ämäsn" und nicht anders. Und wenn ihr schon eindeutscht, dann nennt den Laden doch direkt "Amazonas". Dann versteht nämlich auch der Depp aus der letzten Reihe, was ihr für Trottel seid.
Danke im Voraus,
JTF
Amazon. Gesprochen: Ahmatzohn. Da wird es Zeit für einen offenen Brief.
Unliebe Denglish-Verweigerer,
falls ihr euch in eurem Deutschtum von einem amerikanischen Versandhaus angegriffen fühlt, dann, verdammich, bestellt doch nicht dort, und empfehlt es auch nicht weiter. Denn wenn ihr den Namen dieses Online-Shops zwangsgermanisiert, macht ihr nicht nur euch lächerlich, sondern eure direkte Umgebung um gefühlte fünf IQ-Punkte dümmer. Amazon spricht sich "Ämäsn" und nicht anders. Und wenn ihr schon eindeutscht, dann nennt den Laden doch direkt "Amazonas". Dann versteht nämlich auch der Depp aus der letzten Reihe, was ihr für Trottel seid.
Danke im Voraus,
JTF
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Donnerstag, Oktober 15, 2009
Gegen Killerspiele: Schuss nicht gehört.
Killerspiele sind der Deutschen liebster Sündenbock, wann immer ein depperter kleiner Schützenbruder nicht mehr nur auf Kunsthähnchen ballern wollte. Als wäre das nicht schon derbdeppert genug, geht das "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" einen großen Schritt weiter.
"Familien gegen Killerspiele" nennen sie ihre Aktion, dessen Plakat hier rechts abgebildet ist. Der Aufruf im Internet:
Dort wird also ein Container bereit gestellt, in welchen besorgte Eltern "Spiele, die das Töten von Menschen simulieren" werfen sollen. Und machen so gefährlich falsch, was man gefährlich fälscher nicht machen kann. Für die ganz Dummen (Hallo, Aktionsbündnis) hier ganz langsam zum Mitschreiben und bei Adam und Lilith angefangen:
1. Das Problem der amoktisierten Jugend auf sog. "Killerspiele" zu reduzieren, ist billig und unschlüssig.
2. Woher, um Discordias Willen, habt ihr auf einmal all die "Killerspiele" her? Liebe, ihren Erziehungsauftrag vernachlässigende Eltern: wenn das nicht eure eigenen Games sind, die ihr dort in die Tonne treten wollt, dann ab in die Volkshochschule. Buchstaben und Zahlen lesen können reicht alleine nicht, man muss es auch verstehen können. Newsflash: beim mittlerweile 1/4 des Covers einnehmenden "FSK 18"-Symbol handelt es sich nicht um das noch nicht abgeknibbelte Preisschild.
3. Treffen, um in aller Öffentlichkeit Medien zu vernichten? Erinnert euch das nicht an irgend etwas? Falls nicht, nachlesen. Aber mit dem Leseverständnis ist es, wie wir bereits festgestellt haben, ja nicht allzu weit her.
4. Games sind keine Bücher? Is' scho' recht. Hauptsache, ein dahergekrochenes Aktionsbündnis masst sich an, zwischen werten und unwerten Medien zu richten. Auch das könnte euch an etwas erinnern, wenn nicht jedwede Bildung an euch verloren wäre.
5. "Killerspiele" verderben unsere Jugend, aber Fußball ist ein einziges Freudenfest, Ringelpietz mit Anfassen, Blümchen im Haar und Zitronenlimo im Patschehändchen? Oh, hab's vergessen: Balltreten ist in diesem Land / seit 1000 Jahren sakrosankt.
6. Das Symbol rechts oben auf eurem Plakat ... wollt ihr damit ... könnt ihr ... was ... ? Zum ersten Mal in meiner mittlerweile 17jährigen Blogger-"Karriere" bin ich buchstäblich sprachlos.
Dreißig Sekunden, bevor entrüstete Eltern mir vorwerfen, dass ich weit übers Ziel hinaus geschossen bin. 10, 9, 8, ... nur raus mit der Sprache, ich freu mich drauf.
"Familien gegen Killerspiele" nennen sie ihre Aktion, dessen Plakat hier rechts abgebildet ist. Der Aufruf im Internet:Zu der Veranstaltung am Samstag, 17. Oktober 2009 steht auf dem Platz vor der Staatsoper in Stuttgart ein Container bereit. Gesammelt werden Spiele, die das Töten von Menschen simulieren!.
Bei dieser Aktion, die von 10 Uhr bis 19 Uhr stattfindet, ist eine Lostrommel aufgestellt. Direkt nach dem Einwurf können die Personen ein Los ziehen. Hauptgewinn ist ein Trikot der deutschen Fussball-Nationalmannschaft auf dem sich die Unterschriften des aktuellen Kaders befinden. In diesem Trikot haben sich die Kicker erst am vergangenen Wochenende für die WM in Südafrika qualifiziert.
Dort wird also ein Container bereit gestellt, in welchen besorgte Eltern "Spiele, die das Töten von Menschen simulieren" werfen sollen. Und machen so gefährlich falsch, was man gefährlich fälscher nicht machen kann. Für die ganz Dummen (Hallo, Aktionsbündnis) hier ganz langsam zum Mitschreiben und bei Adam und Lilith angefangen:
1. Das Problem der amoktisierten Jugend auf sog. "Killerspiele" zu reduzieren, ist billig und unschlüssig.
2. Woher, um Discordias Willen, habt ihr auf einmal all die "Killerspiele" her? Liebe, ihren Erziehungsauftrag vernachlässigende Eltern: wenn das nicht eure eigenen Games sind, die ihr dort in die Tonne treten wollt, dann ab in die Volkshochschule. Buchstaben und Zahlen lesen können reicht alleine nicht, man muss es auch verstehen können. Newsflash: beim mittlerweile 1/4 des Covers einnehmenden "FSK 18"-Symbol handelt es sich nicht um das noch nicht abgeknibbelte Preisschild.
3. Treffen, um in aller Öffentlichkeit Medien zu vernichten? Erinnert euch das nicht an irgend etwas? Falls nicht, nachlesen. Aber mit dem Leseverständnis ist es, wie wir bereits festgestellt haben, ja nicht allzu weit her.
4. Games sind keine Bücher? Is' scho' recht. Hauptsache, ein dahergekrochenes Aktionsbündnis masst sich an, zwischen werten und unwerten Medien zu richten. Auch das könnte euch an etwas erinnern, wenn nicht jedwede Bildung an euch verloren wäre.
5. "Killerspiele" verderben unsere Jugend, aber Fußball ist ein einziges Freudenfest, Ringelpietz mit Anfassen, Blümchen im Haar und Zitronenlimo im Patschehändchen? Oh, hab's vergessen: Balltreten ist in diesem Land / seit 1000 Jahren sakrosankt.
6. Das Symbol rechts oben auf eurem Plakat ... wollt ihr damit ... könnt ihr ... was ... ? Zum ersten Mal in meiner mittlerweile 17jährigen Blogger-"Karriere" bin ich buchstäblich sprachlos.Dreißig Sekunden, bevor entrüstete Eltern mir vorwerfen, dass ich weit übers Ziel hinaus geschossen bin. 10, 9, 8, ... nur raus mit der Sprache, ich freu mich drauf.
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Sonntag, Februar 08, 2009
Härteste Zeiten: Auf Tuchfühlung mit der Krise
Als würde es nicht schon reichen, wenn alle Medien die Finanz- und/oder Wirtschaftskrise weiter groß reden, mittlerweile ist selbst das Schlawenzeln durch die Innenstadt in Gefahr, zum Anlaß für einen Heulkrampf zu werden.
Wenn die Leute fürchten, in Zukunft weniger Penunzen im Geldbeutel zu stemmen, sind im Allgemeinen Luxusgüter als erstes betroffen. Teure Teppiche zum Beispiel. Da ist es äußerst clever, wenn der Teppichhändler
a) unumwunden auf die schweren Zeiten aufmerksam macht
und
b) mit Sonderaktionen wirbt.
Das ließt sich dann beispielsweise so:
Wenn die Leute fürchten, in Zukunft weniger Penunzen im Geldbeutel zu stemmen, sind im Allgemeinen Luxusgüter als erstes betroffen. Teure Teppiche zum Beispiel. Da ist es äußerst clever, wenn der Teppichhändler
a) unumwunden auf die schweren Zeiten aufmerksam macht
und
b) mit Sonderaktionen wirbt.
Das ließt sich dann beispielsweise so:
Investieren Sie in bleibende Werte. 50% auf alles!
Montag, Februar 02, 2009
Helden vs NFL
Gestern war Superschüssel. Ich hatte das Glück, eine Minute vor dem 100-Yard-Faceplant-Touchdown (anwesende Rugby-Spielerin: "halb so wild") durch Steeler James Harrison reinzuzappen. Andererseits hatte ich das Pech, das Ereignis im Deutschen TV zu beäugen. Denn im deutschen Fernsehen fehlt die amerikanische Werbung, was dank massenweise auftrentender TV- und Kino-Trailer und -Teaser für viele überhaupt der Grund ist, das Event zu verfolgen.
Beispiel:
So ist es beim Sport wie bei der Synchro gleich: auf Deutsch nur der halbe Spaß, wenn überhaupt.
Beispiel:
So ist es beim Sport wie bei der Synchro gleich: auf Deutsch nur der halbe Spaß, wenn überhaupt.
Mittwoch, Januar 07, 2009
Zeit, den Arzt zu wechseln, Teil 11
Wie bekannt sein sollte ist David Tennant der beste Doctor (Who?) seit Tom Baker. Noch, sollte hinzugefügt werden, denn nach zwei, drei, vier Filmchen in diesem Jahr (für chronisch Verkaterte: 2009) ist Ende und Schluß mit Tennant als zehntem Doc. In einem Satz: die beste britische SciFi-Show ever verliert den besten Hauptdarsteller dieses Jahrhunderts.
Aber das Jahrhundert ist ja fast so jung wie dieses Jahr; wer weiss, was da noch so kommen mag? Wir alle, und zwar: Matt Smith ist als elfter Doctor gecastet. Whoa.
Bevor nun alle in Tränen ausbrechen ("Doctor ... who?"), etwas Positives gibt es doch zu bemerken: Wikipedia zählt exakt elf Medienpersonen mit dem Namen Matt Smith (wir ignorieren einfach die beiden Politiker und den The Real World-Typ). Und der Matt heisst Smith, verdammich. Ach hätten seine Eltern ihn doch "John" genannt.
Zur Erinnerung: Gemeinsam mit Tennant verlässt Russel T Davies die Show, um von Steven Moffat ersetzt zu werden. Das bedeutet: weniger Daleks, weniger Cybermen, weniger Daleks gegen Cybermen, weniger Dalek-Mensch-Hybriden, weniger Steampunk-Cybermen, weniger knatschrote Daleks, und vor allem weniger deus ex machina. In zwei Worten: weniger Käse. Dafür mehr Mädchen im Kamin und ein Hang zum Augen offen halten.
Man darf gespannt sein. David Tennant war auch nicht unbedingt eine konventionelle Besetzung - und gibt es sowas beim Doctor überhaupt? Eben. Da geht selbst eine derart gewaltig und gewaltsam explodierte Fönfrisur in Ordnung.
Fehlt nur noch das Mascara, und der elfte Doctor fliegt die TARDIS durch den Monsun. Bleiben wir ergo zurückhaltend optimistisch.
Und damit ist für diese Nacht Schicht im Schacht. Nur schnell noch die obligatorische YouTube-Einbettung:
Aber das Jahrhundert ist ja fast so jung wie dieses Jahr; wer weiss, was da noch so kommen mag? Wir alle, und zwar: Matt Smith ist als elfter Doctor gecastet. Whoa.Bevor nun alle in Tränen ausbrechen ("Doctor ... who?"), etwas Positives gibt es doch zu bemerken: Wikipedia zählt exakt elf Medienpersonen mit dem Namen Matt Smith (wir ignorieren einfach die beiden Politiker und den The Real World-Typ). Und der Matt heisst Smith, verdammich. Ach hätten seine Eltern ihn doch "John" genannt.
Zur Erinnerung: Gemeinsam mit Tennant verlässt Russel T Davies die Show, um von Steven Moffat ersetzt zu werden. Das bedeutet: weniger Daleks, weniger Cybermen, weniger Daleks gegen Cybermen, weniger Dalek-Mensch-Hybriden, weniger Steampunk-Cybermen, weniger knatschrote Daleks, und vor allem weniger deus ex machina. In zwei Worten: weniger Käse. Dafür mehr Mädchen im Kamin und ein Hang zum Augen offen halten.
Man darf gespannt sein. David Tennant war auch nicht unbedingt eine konventionelle Besetzung - und gibt es sowas beim Doctor überhaupt? Eben. Da geht selbst eine derart gewaltig und gewaltsam explodierte Fönfrisur in Ordnung.
Fehlt nur noch das Mascara, und der elfte Doctor fliegt die TARDIS durch den Monsun. Bleiben wir ergo zurückhaltend optimistisch.
Und damit ist für diese Nacht Schicht im Schacht. Nur schnell noch die obligatorische YouTube-Einbettung:
Samstag, Dezember 20, 2008
Little Metal Gear Planet
Wie einige wissen mögen, bin ich im aktuellen Krieg der Konsolen ziemlich deutlich auf Seiten der Wii positioniert. Aber eine PS3 ist auch am Start (um für klare Verhältnisse zu sorgen, steht über meiner Online-ID "PS3=Zweitkonsole").
Die Gründe für die Anschaffung sind schnell abgehandelt: die Wii gehört mir nicht (sondern meiner Freundin), DVD-Player gestorben, Handyvertrag ausgelaufen, GTA4 und Little Big Planet. Little Big Planet? Ja, Little Big Planet. Nicht etwa: Metal Gear Solid 4.
Litte Big Planet (LBP) ist pure awesome. Jump'n'Run (oder, wie Leute, die es besser wissen, sagen: Platformer) für bis zu vier Leute gleichzeitig mit zahnschmerzsüßen Persönchen aus Sackleinen, die man mit allerlei Firlefanz wie Klamotten, Bärten und Bratpfannen personalisieren kann. Und ein mächtiger Leveleditor zum selbst kreativ werden. Unter uns: das bisher einzige Game, für das sich die PS3 lohnt - alle anderen zockwerten Games gibt es auch auf anderen Konsolen oder dem PC.
Metal Gear Solid 4 (MGS4)? Mehr ein Film als ein Game, wenn man ehrlich ist. Cutscenes, die auch schon mal 50 Minuten dauern können - die Spielpassagen dazwischen dauern auch nicht länger. Und der Plot ist verworren, überkompliziert, und letzten Endes nicht gar so bedeutungsschwanger wie angekündigt.
Doch jetzt: MGS als DLC für LBP? Neue Klamotten für die Sackboys und -girls, eine Paintgun zum Rumballern, MGS-typische Gegenstände für den Leveleditor. Das mag alles noch nicht sooo spannend wirken, doch dann tritt Dir dieser Trailer unter die Kauleiste:
Wenn Sony nun nicht doch noch den Konsolenkrieg gewinnt (denn der wird, pssst, nur zwischen Sony und Microsoft ausgetragen, Nintendo hat das nicht nötig), dann weiss ich auch nicht.
Die Gründe für die Anschaffung sind schnell abgehandelt: die Wii gehört mir nicht (sondern meiner Freundin), DVD-Player gestorben, Handyvertrag ausgelaufen, GTA4 und Little Big Planet. Little Big Planet? Ja, Little Big Planet. Nicht etwa: Metal Gear Solid 4.
Litte Big Planet (LBP) ist pure awesome. Jump'n'Run (oder, wie Leute, die es besser wissen, sagen: Platformer) für bis zu vier Leute gleichzeitig mit zahnschmerzsüßen Persönchen aus Sackleinen, die man mit allerlei Firlefanz wie Klamotten, Bärten und Bratpfannen personalisieren kann. Und ein mächtiger Leveleditor zum selbst kreativ werden. Unter uns: das bisher einzige Game, für das sich die PS3 lohnt - alle anderen zockwerten Games gibt es auch auf anderen Konsolen oder dem PC.
Metal Gear Solid 4 (MGS4)? Mehr ein Film als ein Game, wenn man ehrlich ist. Cutscenes, die auch schon mal 50 Minuten dauern können - die Spielpassagen dazwischen dauern auch nicht länger. Und der Plot ist verworren, überkompliziert, und letzten Endes nicht gar so bedeutungsschwanger wie angekündigt.Doch jetzt: MGS als DLC für LBP? Neue Klamotten für die Sackboys und -girls, eine Paintgun zum Rumballern, MGS-typische Gegenstände für den Leveleditor. Das mag alles noch nicht sooo spannend wirken, doch dann tritt Dir dieser Trailer unter die Kauleiste:
Wenn Sony nun nicht doch noch den Konsolenkrieg gewinnt (denn der wird, pssst, nur zwischen Sony und Microsoft ausgetragen, Nintendo hat das nicht nötig), dann weiss ich auch nicht.
Donnerstag, März 13, 2008
Zeit, um wirklich gesund zu werden: der gute Rat
Was tut man nicht alles, wenn man kränkelt. Dabei liegt das Gute oft so nah - unter dir, wie sich schnell herausstellen wird.
Wie so viele andere war auch ich zunächst Eigenurinjunkie. Die Sucht nach dem gelben Saft ist jedoch schwierig zu kontrollieren: alle paar Stunden muss man pinkeln, alle paar Stunden wird der Pappbecher unter den Zapfhahn gehalten. Gerade in der Mittagspause führt der Genuss dieser körpereigenen Medizin zu vielen bösen Blicken.
Das Zauberwort lautet deshalb: Eigenkottherapie. Hierbei werden die selbst produzierten Fäkalien in kleinen oder (bei Erwachsenen) größeren Mengen verzehrt, gespritzt (nur bei Dünnschiss zu empfehlen) oder ins Auge gedrückt (nicht bei Dünnschiss zu empfehlen - brennt wie die Sau). Je nach Leiden oder Verletzung kann die Wurst ins Ohr oder die Nase gepresst oder als natürlicher Wundverband angebracht werden.
Fast jedes Wehwehchen und beinahe jede Krankheit kann so behandelt oder, bei regelmäßigem Verzehr, gleich vermieden werden. Der Erfolg ist garantiert. Kot enthält Ballaststoffe, Stärke und Wasser, was an sich ja schon mal urgesund ist. Zudem sind Lecithin und andere Phospholipide mit am Start. Stercobilin und Co. sind ebenfalls nicht zu verachten. Und das Tolle ist: der Körper produziert genau so viele dieser Gesundmacher, wie man braucht.
Also, komm mal zu Potte.
Wie so viele andere war auch ich zunächst Eigenurinjunkie. Die Sucht nach dem gelben Saft ist jedoch schwierig zu kontrollieren: alle paar Stunden muss man pinkeln, alle paar Stunden wird der Pappbecher unter den Zapfhahn gehalten. Gerade in der Mittagspause führt der Genuss dieser körpereigenen Medizin zu vielen bösen Blicken.
Das Zauberwort lautet deshalb: Eigenkottherapie. Hierbei werden die selbst produzierten Fäkalien in kleinen oder (bei Erwachsenen) größeren Mengen verzehrt, gespritzt (nur bei Dünnschiss zu empfehlen) oder ins Auge gedrückt (nicht bei Dünnschiss zu empfehlen - brennt wie die Sau). Je nach Leiden oder Verletzung kann die Wurst ins Ohr oder die Nase gepresst oder als natürlicher Wundverband angebracht werden.
Fast jedes Wehwehchen und beinahe jede Krankheit kann so behandelt oder, bei regelmäßigem Verzehr, gleich vermieden werden. Der Erfolg ist garantiert. Kot enthält Ballaststoffe, Stärke und Wasser, was an sich ja schon mal urgesund ist. Zudem sind Lecithin und andere Phospholipide mit am Start. Stercobilin und Co. sind ebenfalls nicht zu verachten. Und das Tolle ist: der Körper produziert genau so viele dieser Gesundmacher, wie man braucht.
Also, komm mal zu Potte.
Montag, Oktober 22, 2007
Schnauzbart FTW!!
Ich weiß, ich weiß: Schnur(r)bärte sind bäh, und seit den 80ern bestenfalls und fast ausschließlich bei der Pozilei noch angesagt. Doch weh und ach, was ist dann bitte sehr mit den folgenden Männeken, die nicht nur in ihrer Schnauzbartigkeit zu 108 Prozent authentisch, sondern auch noch sowas von ubercool sind?
An erster Stelle wäre der nach wie vor (oder erneut, dank DVD-Boxen?) schwerst angesagte Magnum P.I. zu nennen. Tom Selleck und sein Schnauzer bilden eine nicht zu trennende Einheit, eine Art symbiotische Lebensform. Ohne Magnum wäre der Oberlippenbart vermutlich bereits in den 80er Jahren nur noch von der oben angesprochenen Berufsgruppe und dem einen oder anderen Landbubenrocker zur Schau gestellt worden. Danke, Tom Selleck, für diesen unschätzbaren Beitrag zur männlichen Gesichtsästhetik.
Aus dem gleichen Jahrzehnt stammt der super-duper Mario, bekannt und berüchtigt von allen vergangenen, aktuellen und zukünftigen Nintendo-Konsolen. Man mag ihn aus der Ferne für eine Witzfigur halten, diesen dicklichen italienischen Klempner. Doch erstens hat er weit häufiger die Welt gerettet als beispielsweise der bartlose Bruce Willis. Und zweitens ist Mario der Trendsetter par excellence im Pilzkönigreich: Luigi, Wario und Waluigi tragen ebenfalls beeindruckende Popelbremsen (im Falle von Warios Megaschnauzer ein klarer Versuch, Erzrivalen Mario zumindest in einer Kategorie zu übertreffen). Und Toad wartet nur noch auf die Pubertät.
Julius "Groucho" Marx hingegen, auch dreißig Jahre nach seinem Ableben als Komiker immer noch unerreicht, ist zwar für seinen falschen, mit (hoffentlich) Theaterschminke angemalten Schnauzerbalken bekannt, doch dieser ist mitnichten als Schnauzbartverarsche gemeint - oder wie wäre es sonst zu erklären, daß das Ausnahmetalent in späten Jahren einen echten Schnauzer stehen ließ? Vermutlich war der Bartwuchs des jungen Groucho einfach noch nicht ausgeprägt genug. Die message: wer kann, der soll!
Dann war da noch Heiner Brand, dessen Schnauzer im Gegensatz zu Tom Sellecks Pornobalken partout keine Symbiose mit seinem Träger eingehen will - dieser Oberlippenbart ist zu mächtig, um sich einverleiben zu lassen, und besitzt mutmaßlich eine eigene Intelligenz. Um solch ein Monstrum an die Öffentlichkeit zu tragen, gehört schon einiges an Chuzpe hinzu, die man wohl nur durch einen Weltmeistertitel langfristig erhalten kann. Der Bart jedenfalls spricht zu uns, und sagt: "Ich scheiß' auf eure Konventionen.", und: "Das ist gelebte Individualität!" Da hat er aber recht.
Was passieren kann, wenn die Behaarung entfernt wird, demonstriert anschaulich Hoban "Wash" Washburne aus (na, wer weiß es nicht?) Firefly / Serenity. Wie wir dank den Rückblicken aus der Folge Out of Gas wissen, trug Wash vor seiner Zeit auf der Serenity einen prächtigen Westernschnauzer. Um überhaupt eine Chance bei seiner zukünftigen Frau Zoe zu haben, mußte das Teil weichen. Sowas ist immer ein Fehler - und für alle offensichtlich klafft nachher im Gesicht von Wash eine Lücke. Und wir wissen auch, wozu die Rasur am Ende geführt hat. I am a leaf on the wind ...
Doch was interessieren die Schnauzer von gestern? Verzaget nicht, ihr Liebhabenden von haariger Oberlippenpracht! Jason Lee (unser aller Lieblings-Scientologe und einstige Konkurrenz von Tony Hawk) eilt herbei, und demonstriert uns als Earl aus My Name Is Earl, was einen modernen Schnauzbartträger auszeichnet: Witz, Charme, Mitgefühl, Natürlichkeit, Breakdance, Karohemden. So will ich, so willst du sein. Und da bleibt nur eine Möglichkeit: ein Schnauzer muß her!
An erster Stelle wäre der nach wie vor (oder erneut, dank DVD-Boxen?) schwerst angesagte Magnum P.I. zu nennen. Tom Selleck und sein Schnauzer bilden eine nicht zu trennende Einheit, eine Art symbiotische Lebensform. Ohne Magnum wäre der Oberlippenbart vermutlich bereits in den 80er Jahren nur noch von der oben angesprochenen Berufsgruppe und dem einen oder anderen Landbubenrocker zur Schau gestellt worden. Danke, Tom Selleck, für diesen unschätzbaren Beitrag zur männlichen Gesichtsästhetik.
Aus dem gleichen Jahrzehnt stammt der super-duper Mario, bekannt und berüchtigt von allen vergangenen, aktuellen und zukünftigen Nintendo-Konsolen. Man mag ihn aus der Ferne für eine Witzfigur halten, diesen dicklichen italienischen Klempner. Doch erstens hat er weit häufiger die Welt gerettet als beispielsweise der bartlose Bruce Willis. Und zweitens ist Mario der Trendsetter par excellence im Pilzkönigreich: Luigi, Wario und Waluigi tragen ebenfalls beeindruckende Popelbremsen (im Falle von Warios Megaschnauzer ein klarer Versuch, Erzrivalen Mario zumindest in einer Kategorie zu übertreffen). Und Toad wartet nur noch auf die Pubertät.
Julius "Groucho" Marx hingegen, auch dreißig Jahre nach seinem Ableben als Komiker immer noch unerreicht, ist zwar für seinen falschen, mit (hoffentlich) Theaterschminke angemalten Schnauzerbalken bekannt, doch dieser ist mitnichten als Schnauzbartverarsche gemeint - oder wie wäre es sonst zu erklären, daß das Ausnahmetalent in späten Jahren einen echten Schnauzer stehen ließ? Vermutlich war der Bartwuchs des jungen Groucho einfach noch nicht ausgeprägt genug. Die message: wer kann, der soll!
Dann war da noch Heiner Brand, dessen Schnauzer im Gegensatz zu Tom Sellecks Pornobalken partout keine Symbiose mit seinem Träger eingehen will - dieser Oberlippenbart ist zu mächtig, um sich einverleiben zu lassen, und besitzt mutmaßlich eine eigene Intelligenz. Um solch ein Monstrum an die Öffentlichkeit zu tragen, gehört schon einiges an Chuzpe hinzu, die man wohl nur durch einen Weltmeistertitel langfristig erhalten kann. Der Bart jedenfalls spricht zu uns, und sagt: "Ich scheiß' auf eure Konventionen.", und: "Das ist gelebte Individualität!" Da hat er aber recht.
Was passieren kann, wenn die Behaarung entfernt wird, demonstriert anschaulich Hoban "Wash" Washburne aus (na, wer weiß es nicht?) Firefly / Serenity. Wie wir dank den Rückblicken aus der Folge Out of Gas wissen, trug Wash vor seiner Zeit auf der Serenity einen prächtigen Westernschnauzer. Um überhaupt eine Chance bei seiner zukünftigen Frau Zoe zu haben, mußte das Teil weichen. Sowas ist immer ein Fehler - und für alle offensichtlich klafft nachher im Gesicht von Wash eine Lücke. Und wir wissen auch, wozu die Rasur am Ende geführt hat. I am a leaf on the wind ...
Doch was interessieren die Schnauzer von gestern? Verzaget nicht, ihr Liebhabenden von haariger Oberlippenpracht! Jason Lee (unser aller Lieblings-Scientologe und einstige Konkurrenz von Tony Hawk) eilt herbei, und demonstriert uns als Earl aus My Name Is Earl, was einen modernen Schnauzbartträger auszeichnet: Witz, Charme, Mitgefühl, Natürlichkeit, Breakdance, Karohemden. So will ich, so willst du sein. Und da bleibt nur eine Möglichkeit: ein Schnauzer muß her!
Donnerstag, September 27, 2007
Abu is back
Eine Erinnerung: dank Planet Hop zum Abu Bakr Rieger Fiasko. Dann verschwand zunächst das Originalvideo, dann das Remake.
Kurz und gut, das Fiasko und Abu sind zurück, dank dissi von dissidenz.olifani. In diesem Beitrag ist es zu finden, also nix wie hin.
Kurz und gut, das Fiasko und Abu sind zurück, dank dissi von dissidenz.olifani. In diesem Beitrag ist es zu finden, also nix wie hin.
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Dienstag, September 25, 2007
Abu Banned
Wie am nicht mehr ordnungsgemäß eingebundenen Video im Abu-Fiasko-Beitrag zu erkennen ist, wurde dieses Video von YouTube gekickt.
Warum? Die eMail von YouTube erklärt:
Weiter heißt es in der eMail:
Bleibt die "Hate Speech". Und, tatara, genau dies kann man Abu zur Last legen, wenn er die Ineffizienz des Holocaust beklagt.
Doch halt! Erstens hält sich der fiese Abu gekonnt zurück (nie sagt er "Juden", nie "Holocaust"), zweitens wird die Satire-Lizenz bemüht, um Abus Übersetzer Worte in den Mund zu legen, und drittens: huh?
Sei es wie es mag, YouTube war schon in der Vergangenheit allzu gerne bereit, die Forderungen religiösen pressure groups zu erfüllen. Vielleicht würden sie auch andersherum tätig - nur leider "flaggt" die "andere Seite" nicht so ausgiebig, und ist auch nicht so gut organisiert wie die Fundis (die private Gruppen auf YouTube unterhalten, wo sie sich gegenseitig dazu auffordern, bestimmte Videos zu "flaggen"). Ab und an passiert es zwar (Beispiel: GlennReb), doch bleibt dies die Ausnahme - und kann auch nicht die Lösung des Problems sein. Ansonsten gibt's bald nur noch Urlaubs- und Kindervideos auf YouTube.
Warum? Die eMail von YouTube erklärt:
After being flagged by members of the YouTube community and reviewed by YouTube staff, the video below has been removed due to its inappropriate nature.Das "Flaggen" von unliebsamen Videos ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung der "Community" auf YouTube. Gerade religiöse "Members", ob christlich- oder islamisch-fundamentalistische, sind hierfür berüchtigt (siehe Nick Gisburne). Es wird alles markiert, was - in welcher Form auch immer - kritisch gegenüber dem eigenen Aberglauben ist. Das Abu-Fiasko-Video paßt da völlig ins Programm - nicht nur meine Version, sondern auch die Originalfassung sind von YouTube verschwunden.
Weiter heißt es in der eMail:
Please refer to our Terms of Use and the Community Guidelines for more information on what video material is not permitted on YouTube.Ok, schauen wir mal nach ... nicht erlaubt sind:
* Pornography or sexually explicit content.Zudem ist das Copyright zu beachten. Und wahrlich, das Copyright ist im Abu-Fiasko mindestens umstritten. Beim "Flaggen" hat man die Wahl zwischen "Sexually explicit", "Mature content", "Graphic violence", "Hate speech" oder "Other Terms of Use violation". Unter diesen letzten Punkt fällt auch die Copyright-Verletzung, doch bei einem laienhaft abgefilmten Redebeitrag auf einer (öffentlichen?) Tagung wird es schwer - wie soll YouTube hier von Copyright-Verletzungen ausgehen können? (Zudem: soweit ich weiß, vergibt YouTube in diesem Fall umgehend Verwarnungen - bei dreien wird der Account gelöscht.)
* Videos showing dangerous or illegal acts, like animal abuse, drug abuse, or bomb making
* Graphic or gratuitous violence.
* Gross-out videos of accidents, dead bodies and stuff like that.
* Hate speech which contains slurs or the malicious use of stereotypes intended to attack or demean a particular gender, sexual orientation, race, religion, or nationality.
Bleibt die "Hate Speech". Und, tatara, genau dies kann man Abu zur Last legen, wenn er die Ineffizienz des Holocaust beklagt.
Doch halt! Erstens hält sich der fiese Abu gekonnt zurück (nie sagt er "Juden", nie "Holocaust"), zweitens wird die Satire-Lizenz bemüht, um Abus Übersetzer Worte in den Mund zu legen, und drittens: huh?
Sei es wie es mag, YouTube war schon in der Vergangenheit allzu gerne bereit, die Forderungen religiösen pressure groups zu erfüllen. Vielleicht würden sie auch andersherum tätig - nur leider "flaggt" die "andere Seite" nicht so ausgiebig, und ist auch nicht so gut organisiert wie die Fundis (die private Gruppen auf YouTube unterhalten, wo sie sich gegenseitig dazu auffordern, bestimmte Videos zu "flaggen"). Ab und an passiert es zwar (Beispiel: GlennReb), doch bleibt dies die Ausnahme - und kann auch nicht die Lösung des Problems sein. Ansonsten gibt's bald nur noch Urlaubs- und Kindervideos auf YouTube.
Mittwoch, September 12, 2007
Aus aktuellem Anlaß

Während andernorts manuell die Blogrolls gesäubert werden, trauert GPM ob der unplanmäßige Verkürzung der Linkliste.
Nach dieser kryptischen Bekanntgabe bleibt nur noch festzuhalten, daß GPM seinem Motto treu bleibt.
Donnerstag, September 06, 2007
STOP! Hammertime! (für Firefox)
Dieses Witzchenbildchen vom 14. August 2006 hat schon damals fast niemand verstanden: 
Da ich mir jedoch gewiß bin, daß meine überdurchschnittlich mit Intelligenz geschlagenen Lesenden fast alle sowohl Firefox benutzen als auch zu Beginn der 90er bereits im discofähigen Alter waren, möchte ich selbigen Ausnahmetalenten folgendes Firefox-Plugin nicht vorenthalten:
STOP! Hammertime! 2.0
Und das ist, mit Verlaub, der Hammer.

Da ich mir jedoch gewiß bin, daß meine überdurchschnittlich mit Intelligenz geschlagenen Lesenden fast alle sowohl Firefox benutzen als auch zu Beginn der 90er bereits im discofähigen Alter waren, möchte ich selbigen Ausnahmetalenten folgendes Firefox-Plugin nicht vorenthalten:
STOP! Hammertime! 2.0
Und das ist, mit Verlaub, der Hammer.
Freitag, August 17, 2007
Todsicher unterhaltsam
Vielleicht ist es etwas spät, Death Proof, den neuen Film von Tarantino, vorzustellen. Da es aber nicht mein Verschulden ist, den Film erst gestern gesehen zu haben (der Urlaub war's), tue ich einfach so, als wäre er gerade erst raus. Tipp und Fazit zu Anfang: empfehlenswerter Streifen, also möglichst schnell noch ins Kino.
Eigentlich war Death Proof Teil eines "Double Features" namens Grindhouse, zusammen mit Planet Terror von Rodriguez. "Double Feature" in Anführungszeichen, weil beide Filme dafür gedreht wurden, gemeinsam aufgeführt zu werden - zusammen mit Trailern von nicht existierenden Filmen dieser Sparte (Exploitation). In Europa laufen sie jedoch einzeln, und sind länger als in der gemeinsamen Fassung. Death Proof zum Beispiel hat im Original ein "missing reel" - d.h. es fehlt ein Stück, als wäre eine Filmrolle abhanden gekommen. In Deutschland - wie im Rest von Europa, doch beispielsweise im UK läuft der Film erst Ende September - hat der Flick hingegen eine Spieldauer von über zwei Stunden. Hierzulande sind jedoch, im Gegensatz zur UK-Fassung, keine Fake-Trailer mit am Start. Danke dafür (pah).
Den Plot zusammenzufassen erspare ich mir, denn so wenig Platz ist hier leider nicht. Death Proof bietet den fiesesten Schurken (grandios: Kurt Russell als "Stuntman Mike") seit Herzog Igzorn, den derbsten Crash seit, nun, Crash, die spannendste Verfolgungsjagd seit Steve McQueen, die clichéhaftesten Tarantinodialoge seit Pulp Fiction, und die schönste Exekution seit Menschengedenken.
Alles in allem geistfreie Unterhaltung. Popcornkino ohne Tiefgang halt, und das darf, nein: das muß auch mal sein.
Eigentlich war Death Proof Teil eines "Double Features" namens Grindhouse, zusammen mit Planet Terror von Rodriguez. "Double Feature" in Anführungszeichen, weil beide Filme dafür gedreht wurden, gemeinsam aufgeführt zu werden - zusammen mit Trailern von nicht existierenden Filmen dieser Sparte (Exploitation). In Europa laufen sie jedoch einzeln, und sind länger als in der gemeinsamen Fassung. Death Proof zum Beispiel hat im Original ein "missing reel" - d.h. es fehlt ein Stück, als wäre eine Filmrolle abhanden gekommen. In Deutschland - wie im Rest von Europa, doch beispielsweise im UK läuft der Film erst Ende September - hat der Flick hingegen eine Spieldauer von über zwei Stunden. Hierzulande sind jedoch, im Gegensatz zur UK-Fassung, keine Fake-Trailer mit am Start. Danke dafür (pah).Den Plot zusammenzufassen erspare ich mir, denn so wenig Platz ist hier leider nicht. Death Proof bietet den fiesesten Schurken (grandios: Kurt Russell als "Stuntman Mike") seit Herzog Igzorn, den derbsten Crash seit, nun, Crash, die spannendste Verfolgungsjagd seit Steve McQueen, die clichéhaftesten Tarantinodialoge seit Pulp Fiction, und die schönste Exekution seit Menschengedenken.
Alles in allem geistfreie Unterhaltung. Popcornkino ohne Tiefgang halt, und das darf, nein: das muß auch mal sein.
Dienstag, August 14, 2007
Der Weg ist der Weg
Urlaub erfolgreich beendet. Und bevor an dieser Stelle gar überflüssigste Urlaubsfotos zum Schlechten gegeben und genommen werden können, mache ich mich (via Planet Hop) auf den Weg.
Wer gerne mitgehen würde tut dies hier.
Wer gerne mitgehen würde tut dies hier.
Montag, Juli 23, 2007
Belgien: Utopia, Shangri-La, nonexistent
Belgien gibt es nicht.
Nachdem diese einfache Wahrheit ans Licht geworfen wurde, wird man sich vielleicht fragen, wie manche Leute vorgeben können, aus Belgien zu kommen oder zumindest einmal dort gelebt zu haben oder gar König von Belgien (gewesen) zu sein. The TRUTH About "Belgium" gibt Auskunft:
Nachdem diese einfache Wahrheit ans Licht geworfen wurde, wird man sich vielleicht fragen, wie manche Leute vorgeben können, aus Belgien zu kommen oder zumindest einmal dort gelebt zu haben oder gar König von Belgien (gewesen) zu sein. The TRUTH About "Belgium" gibt Auskunft:
"Belgian" citizens are actually innocent (for the most part) people (for the most part) that have been kidnapped by the New World Order's Belgian Conspiracy division and brainwashed using psychotronic mind control, psychotropically enhanced beer, and neurolinguistic programming into believing that they are Belgians.Also immer dran denken: "sie" können nichts dafür, und für "sie" ist Belgien mehr als Phantasie. Diese armen Leute.
Samstag, Juli 14, 2007
Helden der Kreisklasse (2): Mario
"Itsa me, Mario!"

Bekannt aus Spielen wie Super Mario Bros., Super Mario Bros. 2 und Mario 64 ist Mario, das Maskottchen von Nintendo, der wohl bekannnteste Videospielcharakter der Welt. Und ein wahrer Tausendsassa - wer glaubt, Mario könnte nur laufen und springen, irrt. Er beherrscht zahlreiche Sportarten (Fußball, Tennis, Golf, Baseball, ...), fährt gerne und erfolgreich Kart, tanzt wie Fred Astaire, feiert rund um die Uhr, und ist ein fähiger Nahkämpfer. Einen Doktor der Medizin besitzt er auch.
Mario ist eine Ikone mit nur einem Namen, wie Madonna, Batista und Kurtbeck. Oder wie? Man kann es glauben oder nicht, der Nachname von Mario ist... Mario. Mario Mario. Das dient der Erklärung, warum Mario und Luigi als "Mario Bros." bekannt sind. Glücklicherweise ist dies nicht offiziell - Nintendo hält sich bedeckt, was den Nachnamen des italienischen Klempners angeht. Der alberne Doppelname taucht nur in der Live-Action TV-Serie und im Kinofilm auf.
Entgegen dem allgemeinen Vorurteil gegenüber Schnauzbartträgern ist der flinke Italiener alles andere als spießig. Zu seinen Vorlieben gehört das Einschmeißen von Pilzen, und ab und an geht er dank Blumenverzehr ab wie ein Zäpfchen. Seine vielleicht liebste Droge hingegen kommt in Sternform.
Angeblich ist der kleine, runde Kerl ein Klempner, doch wurde er noch nie dabei beobachtet, wie er seiner Profession nachgeht. Eine Beziehung zu Rohren besitzt er dennoch - er benutzt sie kurzerhand als Transportmittel.
Was nur wenige wissen: Mario gehört zu den reichsten fiktionalen Charaktern überhaupt mit einem geschätzten Gesamtvermögen von 1 Milliarde US-Dollar. Das ständige Münzensammeln macht sich bezahlt.
Obwohl Charakter aus Videospielen, benutzt Mario so gut wie nie Waffen. Einzige Ausnahme: ein Holzhammer. Doch macht es wirklich einen Unterschied, ob Mario seine Gegner mit dem Hammer plättet, oder mit einem gezielten Sprung auf den Kopf? Eben. Und trotzdem gehört somit fast jedes Mario-Spiel in die Reihe der gewaltverherrlichenden Videospiele.
Sei es wie es mag, Mario ist das (dicke) Flaggschiff unter den Videospielcharaktern. Hatte Sonic je eine Chance? Nöö.
Related:
Helden der Kreisklasse (1): The Batman.

Bekannt aus Spielen wie Super Mario Bros., Super Mario Bros. 2 und Mario 64 ist Mario, das Maskottchen von Nintendo, der wohl bekannnteste Videospielcharakter der Welt. Und ein wahrer Tausendsassa - wer glaubt, Mario könnte nur laufen und springen, irrt. Er beherrscht zahlreiche Sportarten (Fußball, Tennis, Golf, Baseball, ...), fährt gerne und erfolgreich Kart, tanzt wie Fred Astaire, feiert rund um die Uhr, und ist ein fähiger Nahkämpfer. Einen Doktor der Medizin besitzt er auch.
Mario ist eine Ikone mit nur einem Namen, wie Madonna, Batista und Kurtbeck. Oder wie? Man kann es glauben oder nicht, der Nachname von Mario ist... Mario. Mario Mario. Das dient der Erklärung, warum Mario und Luigi als "Mario Bros." bekannt sind. Glücklicherweise ist dies nicht offiziell - Nintendo hält sich bedeckt, was den Nachnamen des italienischen Klempners angeht. Der alberne Doppelname taucht nur in der Live-Action TV-Serie und im Kinofilm auf. Entgegen dem allgemeinen Vorurteil gegenüber Schnauzbartträgern ist der flinke Italiener alles andere als spießig. Zu seinen Vorlieben gehört das Einschmeißen von Pilzen, und ab und an geht er dank Blumenverzehr ab wie ein Zäpfchen. Seine vielleicht liebste Droge hingegen kommt in Sternform.
Angeblich ist der kleine, runde Kerl ein Klempner, doch wurde er noch nie dabei beobachtet, wie er seiner Profession nachgeht. Eine Beziehung zu Rohren besitzt er dennoch - er benutzt sie kurzerhand als Transportmittel.Was nur wenige wissen: Mario gehört zu den reichsten fiktionalen Charaktern überhaupt mit einem geschätzten Gesamtvermögen von 1 Milliarde US-Dollar. Das ständige Münzensammeln macht sich bezahlt.
Obwohl Charakter aus Videospielen, benutzt Mario so gut wie nie Waffen. Einzige Ausnahme: ein Holzhammer. Doch macht es wirklich einen Unterschied, ob Mario seine Gegner mit dem Hammer plättet, oder mit einem gezielten Sprung auf den Kopf? Eben. Und trotzdem gehört somit fast jedes Mario-Spiel in die Reihe der gewaltverherrlichenden Videospiele.
Sei es wie es mag, Mario ist das (dicke) Flaggschiff unter den Videospielcharaktern. Hatte Sonic je eine Chance? Nöö.Related:
Helden der Kreisklasse (1): The Batman.
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