Wenn du dich das nächste Mal über nicht zu überspringende Piraterie-Abschreckung auf DVDs aufregst ...
Wenn dir erneut der Zugriff auf deine Daten dank drakonischem DRM verwehrt bleibt ...
Wenn dir das nächste Mal aus der Ferne etwas abgeschaltet wird, sei es ein Feature, ein Programm oder eine Datei ...
Wenn du mal wieder Rechner-Probleme hast, weil sich der Kopierschutz kerntief ins System bohrt ...
Wenn du dein Offline-Game nicht zocken kannst, weil du gerade keine Internetverbindung hast oder weil die Authentifizierungs-Server unten sind ...
Wenn du merkst, dass die Geräte, die du gekauft hast, dir nicht wirklich gehören ...
Wenn du realisierst, dass dir gekaufte Software noch weniger gehört als Hardware ...
... vergiss nicht: du hast es so gewollt.
Beating the dead horse since 2005.
Dieser Blog drückt zwar die Meinung des Autors, nicht aber die der Lesenden aus. Falls doch, ist diese wieder manuell einzudrücken. Nicht für empfindliche Naturen. Ent- und Benutzung auf eigene Gefahr, und mindestens zweimal die Woche. Im übrigen, ich unterstehe nur einem Gericht, mir selbst, und das Urteil jedes anderen ist mir gleichgültig. There is no Sanity Clause.
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Donnerstag, März 24, 2011
Dienstag, Dezember 08, 2009
M.U.L.E.! Noob?
Die Zeit, in der Computerspiele noch nicht zum Autismus führten, lässt schön grüßen: Das großartigste digitale Handelsspiel aller Zeiten, M.U.L.E., ist zurück. Auf Planet M.U.L.E. finden sich kostenlose Downloads für PC, Linux (Debian-Package steht noch aus) und (*gasp*) Mac.
Wer M.U.L.E. nicht kennt, kennt nichts von Computer- und Videospielen. Nun kannst Du diese Wissenlücke schließen.
Wieder einmal merken wir: wenn es um Games geht, ist ein Schritt zurück meist ein Schritt vor. Retrogaming FTW!
PS: Username "JTFirefly"
Wer M.U.L.E. nicht kennt, kennt nichts von Computer- und Videospielen. Nun kannst Du diese Wissenlücke schließen.
Wieder einmal merken wir: wenn es um Games geht, ist ein Schritt zurück meist ein Schritt vor. Retrogaming FTW!
PS: Username "JTFirefly"
Donnerstag, Oktober 15, 2009
Gegen Killerspiele: Schuss nicht gehört.
Killerspiele sind der Deutschen liebster Sündenbock, wann immer ein depperter kleiner Schützenbruder nicht mehr nur auf Kunsthähnchen ballern wollte. Als wäre das nicht schon derbdeppert genug, geht das "Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden" einen großen Schritt weiter.
"Familien gegen Killerspiele" nennen sie ihre Aktion, dessen Plakat hier rechts abgebildet ist. Der Aufruf im Internet:
Dort wird also ein Container bereit gestellt, in welchen besorgte Eltern "Spiele, die das Töten von Menschen simulieren" werfen sollen. Und machen so gefährlich falsch, was man gefährlich fälscher nicht machen kann. Für die ganz Dummen (Hallo, Aktionsbündnis) hier ganz langsam zum Mitschreiben und bei Adam und Lilith angefangen:
1. Das Problem der amoktisierten Jugend auf sog. "Killerspiele" zu reduzieren, ist billig und unschlüssig.
2. Woher, um Discordias Willen, habt ihr auf einmal all die "Killerspiele" her? Liebe, ihren Erziehungsauftrag vernachlässigende Eltern: wenn das nicht eure eigenen Games sind, die ihr dort in die Tonne treten wollt, dann ab in die Volkshochschule. Buchstaben und Zahlen lesen können reicht alleine nicht, man muss es auch verstehen können. Newsflash: beim mittlerweile 1/4 des Covers einnehmenden "FSK 18"-Symbol handelt es sich nicht um das noch nicht abgeknibbelte Preisschild.
3. Treffen, um in aller Öffentlichkeit Medien zu vernichten? Erinnert euch das nicht an irgend etwas? Falls nicht, nachlesen. Aber mit dem Leseverständnis ist es, wie wir bereits festgestellt haben, ja nicht allzu weit her.
4. Games sind keine Bücher? Is' scho' recht. Hauptsache, ein dahergekrochenes Aktionsbündnis masst sich an, zwischen werten und unwerten Medien zu richten. Auch das könnte euch an etwas erinnern, wenn nicht jedwede Bildung an euch verloren wäre.
5. "Killerspiele" verderben unsere Jugend, aber Fußball ist ein einziges Freudenfest, Ringelpietz mit Anfassen, Blümchen im Haar und Zitronenlimo im Patschehändchen? Oh, hab's vergessen: Balltreten ist in diesem Land / seit 1000 Jahren sakrosankt.
6. Das Symbol rechts oben auf eurem Plakat ... wollt ihr damit ... könnt ihr ... was ... ? Zum ersten Mal in meiner mittlerweile 17jährigen Blogger-"Karriere" bin ich buchstäblich sprachlos.
Dreißig Sekunden, bevor entrüstete Eltern mir vorwerfen, dass ich weit übers Ziel hinaus geschossen bin. 10, 9, 8, ... nur raus mit der Sprache, ich freu mich drauf.
"Familien gegen Killerspiele" nennen sie ihre Aktion, dessen Plakat hier rechts abgebildet ist. Der Aufruf im Internet:Zu der Veranstaltung am Samstag, 17. Oktober 2009 steht auf dem Platz vor der Staatsoper in Stuttgart ein Container bereit. Gesammelt werden Spiele, die das Töten von Menschen simulieren!.
Bei dieser Aktion, die von 10 Uhr bis 19 Uhr stattfindet, ist eine Lostrommel aufgestellt. Direkt nach dem Einwurf können die Personen ein Los ziehen. Hauptgewinn ist ein Trikot der deutschen Fussball-Nationalmannschaft auf dem sich die Unterschriften des aktuellen Kaders befinden. In diesem Trikot haben sich die Kicker erst am vergangenen Wochenende für die WM in Südafrika qualifiziert.
Dort wird also ein Container bereit gestellt, in welchen besorgte Eltern "Spiele, die das Töten von Menschen simulieren" werfen sollen. Und machen so gefährlich falsch, was man gefährlich fälscher nicht machen kann. Für die ganz Dummen (Hallo, Aktionsbündnis) hier ganz langsam zum Mitschreiben und bei Adam und Lilith angefangen:
1. Das Problem der amoktisierten Jugend auf sog. "Killerspiele" zu reduzieren, ist billig und unschlüssig.
2. Woher, um Discordias Willen, habt ihr auf einmal all die "Killerspiele" her? Liebe, ihren Erziehungsauftrag vernachlässigende Eltern: wenn das nicht eure eigenen Games sind, die ihr dort in die Tonne treten wollt, dann ab in die Volkshochschule. Buchstaben und Zahlen lesen können reicht alleine nicht, man muss es auch verstehen können. Newsflash: beim mittlerweile 1/4 des Covers einnehmenden "FSK 18"-Symbol handelt es sich nicht um das noch nicht abgeknibbelte Preisschild.
3. Treffen, um in aller Öffentlichkeit Medien zu vernichten? Erinnert euch das nicht an irgend etwas? Falls nicht, nachlesen. Aber mit dem Leseverständnis ist es, wie wir bereits festgestellt haben, ja nicht allzu weit her.
4. Games sind keine Bücher? Is' scho' recht. Hauptsache, ein dahergekrochenes Aktionsbündnis masst sich an, zwischen werten und unwerten Medien zu richten. Auch das könnte euch an etwas erinnern, wenn nicht jedwede Bildung an euch verloren wäre.
5. "Killerspiele" verderben unsere Jugend, aber Fußball ist ein einziges Freudenfest, Ringelpietz mit Anfassen, Blümchen im Haar und Zitronenlimo im Patschehändchen? Oh, hab's vergessen: Balltreten ist in diesem Land / seit 1000 Jahren sakrosankt.
6. Das Symbol rechts oben auf eurem Plakat ... wollt ihr damit ... könnt ihr ... was ... ? Zum ersten Mal in meiner mittlerweile 17jährigen Blogger-"Karriere" bin ich buchstäblich sprachlos.Dreißig Sekunden, bevor entrüstete Eltern mir vorwerfen, dass ich weit übers Ziel hinaus geschossen bin. 10, 9, 8, ... nur raus mit der Sprache, ich freu mich drauf.
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Montag, August 31, 2009
Spider-Maus und Iron Duck: Disney kauft Marvel
Kein Scherz: Disney kauft Marvel Comics für 4 Millarden US-Dollar. Ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber sowohl Disney als auch Marvel haben zugestimmt.
In Anbetracht dessen bleibt mir nur zu sagen: Keep your funny animals out of my superheroes.
k thx
In Anbetracht dessen bleibt mir nur zu sagen: Keep your funny animals out of my superheroes.
k thx
Dienstag, August 18, 2009
Sauzeug, Schweinkram, Sommergrippe?
Die Schweinegrippe ist nicht mehr so en vogue wie noch vor einigen Monaten, aber aus der öffentlichen Debatte ist sie noch nicht ganz verschwunden. Sollte sie?
Ist es nicht so, dass die Schweinegrippe bisher weniger Todesopfer gefordert hat als eine ordinäre Wintergrippe?
Ja, aber:
a) Jene Grippen grassieren in den feuchteren Herbst- und Wintermonaten, welches bessere Bedingungen für Grippeviren bieten. In den trockeneren Sommermonaten ist mit Grippeviren nicht viel gebacken.
b) Opfer jener Grippen sind alte und kranke Menschen.
Die Schweinegrippe kümmert sich um beides nicht. Man muss nicht alt und krank sein, damit die Grippe einen tödlichen Verlauf hat, und auf der Nordhalbkugel ist kein Winter. Noch nicht.
Doch was passiert im Winter? Ladies and gentlemänniken, we proudliest present the All-Mighty Thunderf00t.
Swine Flu, Knowledge Enables Prevention - was man machen kann, um sich (und andere) zu schützen, und warum das wichtig ist.
Doctor Who?
Swine Flu now in phase 5 - warum das Ignorieren der Risiken wie eine Partie Russisches Roulette ist.
Panikmache? Wie Thunderf00t im zweiten Video darlegt, kann man zum jetzigen Zeitpunkt schwer sagen, wohin die Reise gehen wird. Kann gut gehen, muss aber nicht. Better save than sorry.
The Swine Flu? Pah, just Media Hype! - Thunderf00t rechnet vor, was Pandemie bedeutet.
Was lernt uns das? Nicht alle YouTube-Videos sind FOR TEH LOLZ. Und, in den Worten von Thunderf00t, übersetzt von yours truly:
Unterschätze nicht die Gefahr einer Pandemie, nur weil nicht immer eine Pandemie ausbricht, wenn hierfür die potentielle Möglichkeit besteht.
Ist es nicht so, dass die Schweinegrippe bisher weniger Todesopfer gefordert hat als eine ordinäre Wintergrippe?
Ja, aber:
a) Jene Grippen grassieren in den feuchteren Herbst- und Wintermonaten, welches bessere Bedingungen für Grippeviren bieten. In den trockeneren Sommermonaten ist mit Grippeviren nicht viel gebacken.
b) Opfer jener Grippen sind alte und kranke Menschen.
Die Schweinegrippe kümmert sich um beides nicht. Man muss nicht alt und krank sein, damit die Grippe einen tödlichen Verlauf hat, und auf der Nordhalbkugel ist kein Winter. Noch nicht.
Doch was passiert im Winter? Ladies and gentlemänniken, we proudliest present the All-Mighty Thunderf00t.
Swine Flu, Knowledge Enables Prevention - was man machen kann, um sich (und andere) zu schützen, und warum das wichtig ist.
Doctor Who?
Swine Flu now in phase 5 - warum das Ignorieren der Risiken wie eine Partie Russisches Roulette ist.
Panikmache? Wie Thunderf00t im zweiten Video darlegt, kann man zum jetzigen Zeitpunkt schwer sagen, wohin die Reise gehen wird. Kann gut gehen, muss aber nicht. Better save than sorry.
The Swine Flu? Pah, just Media Hype! - Thunderf00t rechnet vor, was Pandemie bedeutet.
Was lernt uns das? Nicht alle YouTube-Videos sind FOR TEH LOLZ. Und, in den Worten von Thunderf00t, übersetzt von yours truly:
Unterschätze nicht die Gefahr einer Pandemie, nur weil nicht immer eine Pandemie ausbricht, wenn hierfür die potentielle Möglichkeit besteht.
Knowledge enables prevention. Preparation reduces potential hazards.
Mittwoch, Juli 15, 2009
Warum YouTube? Darum YouTube.
Liebes Online-Tagebuch,
ich habe heute mal wieder versucht, anderen Leuten die Faszination YouTube näher zu bringen. Da geht es, wie Du ja weisst, nicht um dröge, aus dem TV mitgeschnittenen Sendungen in 10-Minuten-Happen, noch um witzelige HUMOR-Filmchen von ohnmächtig werdenen Ziegen und so Krams.
Nein, da geht es um mehr. Um die Machtergreifung der Masse etwa. Falls man unter "Macht" die vierte, also die Medien, meint. Denn mit YouTube verhält es sich wie mit dem Rest des Web 2.0 auch.
Das ist nicht immer schön anzusehen, wie Du sicher weisst. Aber die Perlen, ich sag Dir: die Perlen! Un. Be. Zahlbar. Und dann wieder doch, denn PC und Internetzugang ist ja vorhanden.
Case in point:
07/15/2009 - David Lynch - Daily Weather Report
In was für einer herrlichen, großartigen, wunderbaren Welt leben wir doch! Du und ich, Online-Tagebuch, Du und ich.
Und bevor ich zu meiner Sabbat-Dekade zurückkehre, hier noch schnell das Gegenstück, denn auch dafür ist YouTube zu gebrauchen.
Lunch with Lynch - July 13
Aber glaubst Du, liebes Online-Tagebuch, das ich so begreiflich machen konnte, dass YouTube weit über Klavier spielende Katzen und Skateboard fahrende Hunde hinaus geht? Natürlich nicht. Vielleicht versuche ich es das nächste Mal mit richtigen, echten, wahren Vlogs. Aber dann, liebes Online-Tagebuch, spricht wieder wochenlang niemand mit mir.
ich habe heute mal wieder versucht, anderen Leuten die Faszination YouTube näher zu bringen. Da geht es, wie Du ja weisst, nicht um dröge, aus dem TV mitgeschnittenen Sendungen in 10-Minuten-Happen, noch um witzelige HUMOR-Filmchen von ohnmächtig werdenen Ziegen und so Krams.
Nein, da geht es um mehr. Um die Machtergreifung der Masse etwa. Falls man unter "Macht" die vierte, also die Medien, meint. Denn mit YouTube verhält es sich wie mit dem Rest des Web 2.0 auch.
Das ist nicht immer schön anzusehen, wie Du sicher weisst. Aber die Perlen, ich sag Dir: die Perlen! Un. Be. Zahlbar. Und dann wieder doch, denn PC und Internetzugang ist ja vorhanden.
Case in point:
07/15/2009 - David Lynch - Daily Weather Report
In was für einer herrlichen, großartigen, wunderbaren Welt leben wir doch! Du und ich, Online-Tagebuch, Du und ich.
Und bevor ich zu meiner Sabbat-Dekade zurückkehre, hier noch schnell das Gegenstück, denn auch dafür ist YouTube zu gebrauchen.
Lunch with Lynch - July 13
Aber glaubst Du, liebes Online-Tagebuch, das ich so begreiflich machen konnte, dass YouTube weit über Klavier spielende Katzen und Skateboard fahrende Hunde hinaus geht? Natürlich nicht. Vielleicht versuche ich es das nächste Mal mit richtigen, echten, wahren Vlogs. Aber dann, liebes Online-Tagebuch, spricht wieder wochenlang niemand mit mir.
Dienstag, Juni 23, 2009
Buffy bringt mehr Licht ins Zwielicht.
Nur weil hier immer noch Pause angesagt ist, heisst das nicht, dass dieser Blog nicht auch ab und an teh awesome servieren mag. Und damit sind wir auch schon bei Buffy versus Edward:
Shine on, you crazy diamond. Oder besser nicht.
Da fällt's mir ein: bald ist wieder Internationaler Day des Denglish, right? 4th of July, gelle? Also schon mal vorplanen.
Shine on, you crazy diamond. Oder besser nicht.
Da fällt's mir ein: bald ist wieder Internationaler Day des Denglish, right? 4th of July, gelle? Also schon mal vorplanen.
Mittwoch, Dezember 17, 2008
I want to believe - not.
Das ist schon arg befremdlich, wenn man das gedachte Türchen des selbstgebastelten und -redend nicht allzu christlichen Adventskalenders öffnet und von eben dieser Gestalt mit falschem Bart wissend angeblinzelt wird:

"Pssst: Iss mich. Hohoho."
Ob ich dieses Milchprodukt eines offenbar bereits unterwanderten Süßwarenkonzerns jemals verzehren werde, steht in "den Sternen".
PS: Wer mir nun auch noch sagen kann, warum ich umgehend an die Fantastic Four denken musste, gewinnt einen No-Prize. Aber so fit seid ihr nicht, oder?
(Kleiner Tipp: in gewisser Weise steht es in Bezug zum aktuellen Marvel Mega-Crossover.)

"Pssst: Iss mich. Hohoho."
Ob ich dieses Milchprodukt eines offenbar bereits unterwanderten Süßwarenkonzerns jemals verzehren werde, steht in "den Sternen".
PS: Wer mir nun auch noch sagen kann, warum ich umgehend an die Fantastic Four denken musste, gewinnt einen No-Prize. Aber so fit seid ihr nicht, oder?
(Kleiner Tipp: in gewisser Weise steht es in Bezug zum aktuellen Marvel Mega-Crossover.)
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Samstag, Januar 12, 2008
Breaking News: Sportlegende verhaftet
Er war einer der beliebtesten, begabtesten und überhaupt tollsten American-Football-Spieler aller Zeiten. Keine Übertreibung:
Er begann seine Karriere 1967 als Running Back für die Universität von Südkalifornien (USC). In jenem Jahr lief er 1415 Yards und erzielte 11 Touchdowns. Im Spiel USC gegen UCLA, für viele das beste Footballmatch des 20. Jahrhunderts, lief er im vierten Viertel 64 Yards zum 20:20 (das anschließende Field Goal entschied das Spiel für USC).
1968 lief er noch mehr, nämlich 1709 Yards, und erzielte doppelt so viele Touchdowns. Er erhielt die Heisman Trophy, den Maxwell Award und den Walter Camp Award (den er bereits 1967 erhielt).
Seine NFL-Karriere startete bei den Buffalo Bills (AFL), doch die ersten drei Jahre in der Profiliga liefen nicht gut - das Team war insgesamt schlecht, und seine durchschnittliche Laufleistung in diesen Jahren betrug nur 622 Yards.
Den Rest seiner dann wieder beachtlichen Profikarriere, gefüllt mit Rekorden und Auszeichnungen, sparen wir uns an dieser Stelle. Denn seit heute ist das alles wie weg gewischt: O.J. Simpson befindet sich in Polizeigewahrsam. Offensichtlich, weil er Kautionsauflagen verletzt hat.
Im Umkehrschluß bedeutet dies, dass er bereits vor Gericht stand. Weshalb denn?
Er begann seine Karriere 1967 als Running Back für die Universität von Südkalifornien (USC). In jenem Jahr lief er 1415 Yards und erzielte 11 Touchdowns. Im Spiel USC gegen UCLA, für viele das beste Footballmatch des 20. Jahrhunderts, lief er im vierten Viertel 64 Yards zum 20:20 (das anschließende Field Goal entschied das Spiel für USC).
1968 lief er noch mehr, nämlich 1709 Yards, und erzielte doppelt so viele Touchdowns. Er erhielt die Heisman Trophy, den Maxwell Award und den Walter Camp Award (den er bereits 1967 erhielt).
Seine NFL-Karriere startete bei den Buffalo Bills (AFL), doch die ersten drei Jahre in der Profiliga liefen nicht gut - das Team war insgesamt schlecht, und seine durchschnittliche Laufleistung in diesen Jahren betrug nur 622 Yards.
Den Rest seiner dann wieder beachtlichen Profikarriere, gefüllt mit Rekorden und Auszeichnungen, sparen wir uns an dieser Stelle. Denn seit heute ist das alles wie weg gewischt: O.J. Simpson befindet sich in Polizeigewahrsam. Offensichtlich, weil er Kautionsauflagen verletzt hat.
Im Umkehrschluß bedeutet dies, dass er bereits vor Gericht stand. Weshalb denn?
Sonntag, Dezember 23, 2007
11. September: Die Wahrheit (endlich!)
Hallo liebe Gemeinde,
ich weiß, ich bin zur Zeit kein guter Hirte, und lasse meine Schäfchen zwar im Trockenen, aber sträflich unbeaufsichtigt. Das aber, Brüder und Schwestern und der ganze Rest der puckligen Verwandschaft, hat auch einen Grund. Bin ich doch zur Zeit im untergründigsten Untergrund unterwegs. Warum? Weil wir uns, ihr und ich, des Umstandes allzu brutal gewahr sind, dass auf die Journaille in puncto investigativem Journalismus aber sowas von gar kein Verlass ist. Also muss man, richtig geraten, selber ran. Und nach Zeiten der Entbehrung und Willkür kann ich endlich, endlich mit der ganzen, ungeschminkten und -verdauten Wahrheit an die breite, weil wie üblich volltrunkene Öffentlichkeit in Form der Lesenden dieses Blogs. Und das, ja, schließt dich ein. Soll niemand sagen, ich würde dich ausgrenzen (hab dich lieb).
Doch genug der flotten Vorrede. Es ist mir eine Ehre, eine Herzensangelegenheit, eine Freude und eine Dringlichkeit, die Ergebnisse meiner Nachforschungen jetzt und hier zu präsentieren. True Believers und andere Freunde der schonungslosen Offenheit, jetzt geht es aber los ...
JT Firefly presents: The Truth behind 9/11
(Direkter Link).
ich weiß, ich bin zur Zeit kein guter Hirte, und lasse meine Schäfchen zwar im Trockenen, aber sträflich unbeaufsichtigt. Das aber, Brüder und Schwestern und der ganze Rest der puckligen Verwandschaft, hat auch einen Grund. Bin ich doch zur Zeit im untergründigsten Untergrund unterwegs. Warum? Weil wir uns, ihr und ich, des Umstandes allzu brutal gewahr sind, dass auf die Journaille in puncto investigativem Journalismus aber sowas von gar kein Verlass ist. Also muss man, richtig geraten, selber ran. Und nach Zeiten der Entbehrung und Willkür kann ich endlich, endlich mit der ganzen, ungeschminkten und -verdauten Wahrheit an die breite, weil wie üblich volltrunkene Öffentlichkeit in Form der Lesenden dieses Blogs. Und das, ja, schließt dich ein. Soll niemand sagen, ich würde dich ausgrenzen (hab dich lieb).
Doch genug der flotten Vorrede. Es ist mir eine Ehre, eine Herzensangelegenheit, eine Freude und eine Dringlichkeit, die Ergebnisse meiner Nachforschungen jetzt und hier zu präsentieren. True Believers und andere Freunde der schonungslosen Offenheit, jetzt geht es aber los ...
JT Firefly presents: The Truth behind 9/11
(Direkter Link).
Dienstag, August 28, 2007
So steht es geschrieben, so wird es wohl gewesen sein: Zombies in Jerusalem
Freitag, August 24, 2007
Belgien in Not - der neue Worstseller von von Stuckrad von Barre
Was man sich nicht alles gefallen lassen muß. Desinformation zum Beispiel, da führt mal kein Weg dran vorbei. Aber so mal gar nicht. Spiegel Online und andere Freizeitblogs wollen uns just gerade jetzt etwas von einer Staatskrise in Belgien erzählen.
Nich mit mich, und auch nich mit dich! "Nachrichten" über das Phantasieland, angeblich gelegen zwischen Donau und Nordsee, verbitten wir uns!
Von "Flamen" und "Wallonen" ist da die Rede, als gäbe es nicht schon genug Winzethnien, die durch nichts anderes unterscheidbar sind als durch die Konsistenz ihrer Fäkalien. Oder meinetwegen noch die zweite oder dritte Fremdsprache. Glaube das wer will.
Und weil da angeblich irgendwer ("Ministerpräsident") auf irgendwas ("Regierungsbildung") keinen Bock hat, schreitet jetzt - haltet euch fest - der "König" ein. König. Von Belgien. Doppelte Phantasterei, das.
Und wenn das alles wirklich so schlimm wäre im Märchenreich Belgien, hätte dann nicht der König längst was dazu gebloggt? Eben.
Nich mit mich, und auch nich mit dich! "Nachrichten" über das Phantasieland, angeblich gelegen zwischen Donau und Nordsee, verbitten wir uns!Von "Flamen" und "Wallonen" ist da die Rede, als gäbe es nicht schon genug Winzethnien, die durch nichts anderes unterscheidbar sind als durch die Konsistenz ihrer Fäkalien. Oder meinetwegen noch die zweite oder dritte Fremdsprache. Glaube das wer will.
Und weil da angeblich irgendwer ("Ministerpräsident") auf irgendwas ("Regierungsbildung") keinen Bock hat, schreitet jetzt - haltet euch fest - der "König" ein. König. Von Belgien. Doppelte Phantasterei, das.
Und wenn das alles wirklich so schlimm wäre im Märchenreich Belgien, hätte dann nicht der König längst was dazu gebloggt? Eben.
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Dienstag, August 14, 2007
Wenn meiner einer reisen tut
Wie in einem tagebuchartigen Blog wie diesem hier, wo aller persönlichen Angelegenheiten wie Steuererklärung, Harnleiterentzündungen und Vaterschaftsklagen in gebührend sachlichem Ton an die gespannt zitternde Öffentlichkeit gereicht werden, darf ein Urlaubsbericht natürlich leider nicht fehlen. So bleibt niemandem etwas erspart, also los (Zeit ist Zeit, und Geld ist Geld).
Ziel der Reise war die griechische Insel Rhodos, was übersetzt so viel heißt wie "Eiland der pellenden Häute". Kaum dort aufgeschlagen, wurden wir von einem freundlichen Busfahrer zu unserem Hotel mit Seeblick verfrachtet: eine landadelskleine Hazienda mit Meerblick. Hui.
Bei Freigang durften wir gar ins benachbarte Hotel, aber dieses/jenes war kein Zuckerschlecken. Denn jedweder Zucker hätte sich bei dergestaltiger Luft- und Bodenfeuchtigkeit sofort aufgelöst. Der hat's gut, der Zucker. Im Bild: eine unschöne Pfütze nebst Unkraut hinterm Foyer-Sofa. Bis zu unserem Abflug hielt es niemand für nötig, einen Wischlappen auch nur in die Nähe des Nass zu führen. Unsere eigenen Bemühungen, den Fluten durch das Eintauchen kleiner Kinder Herr (und Dame) zu werden, scheiterten kläglich.
In der Kochnische stand den mittelprächtig gelaunten Hotelgästen ("Flugzeuge zu laut" bzw. "Hotelbar zu leise") ein brandgefährlicher 486er nebst postmodernem Browser ("MidasWWW") zur freien Verfügung - eine ewig dicke Geldbörse vorausgesetzt: 8 Minuten 50 Cent. Oder, für Sparsame: 16 Minuten für 1 Euro. Gerne auch 32 Minuten für 2 Euro. Die Anweisungen hingegen waren alles andere als eindeutig (siehe Bildchen). Bei meinem ersten rhodischen Ausflug in die Internets wartete ich eine geschlagene Dreiviertelstunde, bis die Hotelleitung endlich genug gewartet hatte !!!!!
Ähnlich fatalistisch gab sich die Umgebung: halbfertige Häuser standen neben halbverfallenen, und waren nur an den Türen bzw. deren Abwesenheit voneinander zu unterscheiden. Wie uns die endlos freundlichen Einheimischen nur allzu häufig berichteten, wurde in eben diesem unserem postapokalyptischen Ferienort ("Tholos") der dritte Mad Max ("Jenseits der Donnerkuppel") gedreht. Im Bildhintergrund zu sehen: das eigens für Mel Gibson errichtete E-Werk.
Bei der Wanderung durch den Ort schauten wir voller Neid auf die anderen, einladenderen Hotels am Platze. Beispielsweise das überaus aparte Happy Days Hotel, welches schon beim Betreten seinem Namen alle Ehre machte. Der stets wohlgelaunte Portier Fonzarelli hatte für alle Gäste zwei erhobene Daumen übrig. Eeyyy!
Leider nicht mehr geöffnet: das mit dem Happy Days Hotel weder verwandte noch verschwägerte Happy Land. Dort fand am Eröffnungstag ein blut- und gedärmreiches Massaker statt. Nach drei weiteren Blutorgien mußte das Lokal geschlossen werden.
Das war's auch schon fast. Ansonsten gab es nur noch einheimisches Bier, importierten Ouzo und winzig kleine Pitta Gyros, die, weil die Einheimischen von griechischer Küche leider keinerlei Ahnung haben, konsequent Gyros Pitta genannt wird.
Aber zum Glück besitzt fast jede Speisekarte diesen hochnotüberfälligen Hinweis. So kamen wir aus dem Schreiben nicht mehr raus, und können nun mit beinahe muttersprachiger Zunge auf Griechisch fluchen.
εις υγείαν!
Ziel der Reise war die griechische Insel Rhodos, was übersetzt so viel heißt wie "Eiland der pellenden Häute". Kaum dort aufgeschlagen, wurden wir von einem freundlichen Busfahrer zu unserem Hotel mit Seeblick verfrachtet: eine landadelskleine Hazienda mit Meerblick. Hui.
Bei Freigang durften wir gar ins benachbarte Hotel, aber dieses/jenes war kein Zuckerschlecken. Denn jedweder Zucker hätte sich bei dergestaltiger Luft- und Bodenfeuchtigkeit sofort aufgelöst. Der hat's gut, der Zucker. Im Bild: eine unschöne Pfütze nebst Unkraut hinterm Foyer-Sofa. Bis zu unserem Abflug hielt es niemand für nötig, einen Wischlappen auch nur in die Nähe des Nass zu führen. Unsere eigenen Bemühungen, den Fluten durch das Eintauchen kleiner Kinder Herr (und Dame) zu werden, scheiterten kläglich.
In der Kochnische stand den mittelprächtig gelaunten Hotelgästen ("Flugzeuge zu laut" bzw. "Hotelbar zu leise") ein brandgefährlicher 486er nebst postmodernem Browser ("MidasWWW") zur freien Verfügung - eine ewig dicke Geldbörse vorausgesetzt: 8 Minuten 50 Cent. Oder, für Sparsame: 16 Minuten für 1 Euro. Gerne auch 32 Minuten für 2 Euro. Die Anweisungen hingegen waren alles andere als eindeutig (siehe Bildchen). Bei meinem ersten rhodischen Ausflug in die Internets wartete ich eine geschlagene Dreiviertelstunde, bis die Hotelleitung endlich genug gewartet hatte !!!!!
Ähnlich fatalistisch gab sich die Umgebung: halbfertige Häuser standen neben halbverfallenen, und waren nur an den Türen bzw. deren Abwesenheit voneinander zu unterscheiden. Wie uns die endlos freundlichen Einheimischen nur allzu häufig berichteten, wurde in eben diesem unserem postapokalyptischen Ferienort ("Tholos") der dritte Mad Max ("Jenseits der Donnerkuppel") gedreht. Im Bildhintergrund zu sehen: das eigens für Mel Gibson errichtete E-Werk.
Bei der Wanderung durch den Ort schauten wir voller Neid auf die anderen, einladenderen Hotels am Platze. Beispielsweise das überaus aparte Happy Days Hotel, welches schon beim Betreten seinem Namen alle Ehre machte. Der stets wohlgelaunte Portier Fonzarelli hatte für alle Gäste zwei erhobene Daumen übrig. Eeyyy!
Leider nicht mehr geöffnet: das mit dem Happy Days Hotel weder verwandte noch verschwägerte Happy Land. Dort fand am Eröffnungstag ein blut- und gedärmreiches Massaker statt. Nach drei weiteren Blutorgien mußte das Lokal geschlossen werden.
Das war's auch schon fast. Ansonsten gab es nur noch einheimisches Bier, importierten Ouzo und winzig kleine Pitta Gyros, die, weil die Einheimischen von griechischer Küche leider keinerlei Ahnung haben, konsequent Gyros Pitta genannt wird.
Aber zum Glück besitzt fast jede Speisekarte diesen hochnotüberfälligen Hinweis. So kamen wir aus dem Schreiben nicht mehr raus, und können nun mit beinahe muttersprachiger Zunge auf Griechisch fluchen.εις υγείαν!
Montag, Juli 23, 2007
Belgien: Utopia, Shangri-La, nonexistent
Belgien gibt es nicht.
Nachdem diese einfache Wahrheit ans Licht geworfen wurde, wird man sich vielleicht fragen, wie manche Leute vorgeben können, aus Belgien zu kommen oder zumindest einmal dort gelebt zu haben oder gar König von Belgien (gewesen) zu sein. The TRUTH About "Belgium" gibt Auskunft:
Nachdem diese einfache Wahrheit ans Licht geworfen wurde, wird man sich vielleicht fragen, wie manche Leute vorgeben können, aus Belgien zu kommen oder zumindest einmal dort gelebt zu haben oder gar König von Belgien (gewesen) zu sein. The TRUTH About "Belgium" gibt Auskunft:
"Belgian" citizens are actually innocent (for the most part) people (for the most part) that have been kidnapped by the New World Order's Belgian Conspiracy division and brainwashed using psychotronic mind control, psychotropically enhanced beer, and neurolinguistic programming into believing that they are Belgians.Also immer dran denken: "sie" können nichts dafür, und für "sie" ist Belgien mehr als Phantasie. Diese armen Leute.
Mittwoch, Juli 18, 2007
Wer führt denn?
Darf man über den Führer lachen? Helge Schneider und Bruno Ganz meinen: jein.
Doch die wichtigere Frage lautet: konnte der Führer tanzen? Jein.
Doch die wichtigere Frage lautet: konnte der Führer tanzen? Jein.
Dienstag, Juni 12, 2007
Das Ende der Sopranos (Achtung: Spoilers!)
Es ist vorbei, die Sopranos sind nun offiziell Geschichte, zumindest in den USA (hierzulande darf man sich noch auf die mitternächtlichen Vorstellungen in zwei, drei Jahren im Öffentlich-Rechtlichen freuen).Doch die letzte Folge spaltet die Zuschauenden: Die Sopranos beim Abendessen. Fade to black.
CNN hierzu:
One was muttering bitterly into its morning coffee at the open-ended conclusion of the epic series, a banal family moment over onion rings that would have delighted existentialist Jean-Paul Sartre, author of "Being and Nothingness."Jean-Paul Sartre - da war doch was? Richtig, Platz 1 der kaum veröffentlichten Audiokommentar Top 10. Genauer: Joss Whedon. Und was hat Whedon sonst noch so zu verantworten, außer Buffy und Firefly? Wieder richtig: Angel.
Und wie endet Angel? Ach, ihr wißt aber auch alles: Die letzten Überlebenden gegen eine Armee. Fade to black.
Zufälle gibt's, die gibt's wirklich.
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Montag, Mai 14, 2007
Papst: Schnauze voll
Bitte anschnallen zur irren Achterbahnfahrt der Befindlichkeiten: Papst "Benedikt XVI." jettet von Südamerika zurück zum Gottesstaat, jedoch nicht ohne alles zu geißeln, was nicht katholisch ist.Na dann mal los, du unfehlbarer Vertreter Gottes im Jammertal Erde:
Er verurteilte sowohl den Marxismus, als auch den ungezügelten Kapitalismus. Beide Ideologien seien für die vielen Probleme auf dem Kontinent verantwortlich, sagte Benedikt (...) - [RP-Online].Ein gezügelter Faschismus, das wär's. Aber halt, auch dort spielt Gott nicht gerade eine tragende Rolle. Dann also eine zünftige Theokratie, bitte sehr. Nicht?
Der Papst erkennt die Zeichen der Zeit. Nicht länger ist Zurückhaltung gefragt - im "Clash of Cultures" drängt die Religion in die Politik zurück. Und das wird man wohl noch sagen dürfen.
Angesichts dieser Gefahren brauche die Region mehr gläubige Katholiken in Führungspositionen der Politik sowie in den Medien und Hochschulen, erklärte der Papst weiter. In einem Land mit so vielen getauften Christen sei es erstaunlich, dass diese in den gesellschaftlichen Schlüsselpositionen kaum vertreten seien.Man weise den Papst bloß nicht darauf hin, aus welchen Schichten der Katholizismus (und säntliche anderen missionarischen Religionen, aber das nur am Rande) seinen größten Zulauf verbucht.
Eine weitere Gefahr, neben Marxismus und ungezügeltem Kapitalismus, ist schnell ausgemacht:
Benedikt rief die Bischöfe zur Verteidigung der führenden Rolle der katholischen Kirche in der Region auf. Angesichts des wachsenden Einflusses von protestantisch-evangelikalen Religionsgemeinschaften in Lateinamerika, wo rund die Hälfte der Katholiken auf der Welt lebt, forderte er von den Priestern "wahrhaft missionarischen Eifer, um Glaube und Hoffnung zu verbreiten". Den protestantisch-evangelikalen Freikirchen warf der Papst eine aggressive Missionstätigkeit vor.Was für Katholen Recht ist, sei für Protestanten, Freikirchler zudem, noch lange nicht billig: "missionarischer Eifer". Schade, daß die Protestanten nicht auch mal eben die Kreuzzüge bemühen können, um den Papst zurückrudern zu lassen. Vielleicht reicht aber auch der Dreißigjährige Krieg.
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Donnerstag, April 26, 2007
Erderwärmung Reloaded
Es ist viel, viel, viel, sehr viel zu warm, nicht? Doch in Wahrheit ist es gar nicht sooo warm, das kommt uns nur so vor. Die Hitze ist nur eine gefühlte, für Fauna wie Flora. Daran Schuld hat natürlichst nicht die Erderwärmung oder andere alarmistischer Unsinn, sondern die vorgezogene Sommerzeit.
"This should come as no surprise to any reasonable person"? Yup.
"This should come as no surprise to any reasonable person"? Yup.
Gliese 581 c - nichts wie weg?
Die astronomische Entdeckung eines erdähnlichen Planeten - Gliese 581 c - macht ja zur Zeit die Runde. Ist man ehrlich, muß man sagen, daß die Chancen für Leben, intelligent oder nicht, dort nicht sehr hoch ist. Doch es ist der zweite bekannte Planet in der "bewohnbaren Zone" um eine Sonne. Der erste ist, klar, die Erde.Was man noch wissen sollte: je kleiner ein Planet ist, desto schwieriger ist er zu finden. Klingt logisch, und ist der Hauptgrund, warum bisher hauptsächlich Gasriesen entdeckt wurden. Der Fund von Gliese 581 c ist auch in dieser Hinsicht recht bemerkenswert, schließlich ist er nur knapp fünf Mal größer als die Erde.
Selbst wenn auf Gliese 581 c selber kein Leben sein sollte, erhöht die nachgewiesene Existenz einer theoretisch bewohnbaren Welt in unmittelbarer Nachbarschaft (naja, kosmisch gesprochen) zu unserem Sonnensystem die Chance auf Leben im Universum beträchtlich, da könnte man drauf wetten. Das SETI-Programm beobachtet den Planeten. Doch bevor nun intelligentes Leben auf Gliese 581 c gesucht wird, wäre es doch angebracht, zunächst selbiges für Terra zu tun. Viel Erfolg.
Montag, April 16, 2007
Doctor Who (727)
Endlich ist's geschafft: seit letzten Samstag gibt es mehr Doctor Who- als Star Trek-Folgen: Some publicity has been given to the fact that Gridlock is the 727th episode of Doctor Who. This will break the record held by the various Star Trek series, which have a total of 726 combined episodes amongst them. Doctor Who has been recognised by the Guinness Book of World Records as the longest-running science fiction series in the world, based on the original series' 26-year continuous run and the 43+ years since the programme's 1963 debut. (Wiki:Gridlock (Doctor Who):Production)
Ein Grund zum Feiern? Aber sicher doch.
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