Posts mit dem Label personal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label personal werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, September 07, 2010

Wo sind all die Blogger hin?

Es wäre im Rahmen der Neugestaltung von GPM vermutlich angebracht, den Blogroll zu aktualisieren. Viele Bloggende von früher haben scheinbar das Handtuch geschmissen. Doch es wäre angesichts meiner Beitragsflaute in den letzten Jahren mehr als ungerecht, ohne Vorwarnung Blogs zu entfernen.

Schauen wir uns zunächst die momentane Aufstellung im unmittelbaren Kreis näher an.

Montag, September 06, 2010

Willkommen auf bei zu

Wie eingangs erwähnt melde ich mich hiermit zurück, und gelobe feierstlich, dass nun alles gut wird.

Ein paar Kleinigkeiten sind fürderhin erwähnensnötig:
  • Mit sofortiger Wirkung findet die neue Rechtschreibung in mein' Blog Anwendung. Nicht, weil sie besser wäre, sondern weil a) die mittlerweile tausendfach zurecht gebogenen Regeln, Ermahnungen und möglichst gut gemeinte Ratschläge stellenweise vor anarchischem Geist geradewegs gen Stratosphäre fahren (Komma zwischen zwei Hauptsätzen? Kannste machen, musste aber nicht.), und b) mein gehobenes Alter mir nun nicht mehr nur anzusehen ist - jeder weitere Lebensmonat lässt eine weitere Rechtschreibregel in Vergessenheit geraten. Da gehe ich lieber auf Nummer Sicher und schreibe, wie's mir passt. Und das ist: Neue Rechtschreibung. Nicht?
  • Hier sieht alles anders aus, und das ist auch gut so. Ein paar Dinge sind noch nicht in Stein gebissen, aber die Zeiten des peacigen ach-was-ist-die-Welt-doch-doll-Blau sind vorbei.
  • Die Microsoft-Knechtschaft habe ich in der Zwischenzeit erfolgreich abgestreift - just in jenem Moment, da Apple sich zum neuen Gottkaiser der IT-Branche aufgeschwungen hat. Gut, dass nun Ubuntu alle lokalen Rechenmaschinen antreibt.
  • Pluto ist nun Zwergplanet.
Wer diesen Beitrag zeitnah zu Gesicht bekommt, kann den folgenden Rat getrost als bereits beherzigt abhaken:
GPM-Feed abonnieren, im RSS-Reader Deiner Wahl. (Beispielsweise dem Google Reader, hui.)
k thx

Der Rest ergibt sich mit der Zeit, und tritt mit erhobenen Händen aus dem Unterholz.

re

Siehe Titel. 'nuff said.

Samstag, November 01, 2008

Die Wahrheit über yours truly. Ein Tutorial.

Nun war bekanntlich Halloween, und um meinen Mitmenschen den blanken Horror meines ultimativen Kostüms nicht vorweg zu vermiesen, hielt ich es für notwendigst, das folgende Tutorial erst jetzt zu veröffentlichen.

Disclaimer bzgl. Halloween und Kostüme: eigentlich mach' ich sowas nich'. Karneval ist mir ein Gräuel, schröcklicher als jede Horrorkluft. Aber what the hey, zumindest geht es bei Halloween nicht um alkoholisierten Sex auf öffentlichen Toiletten, sondern um Blut und Gedärm, also sollt' ich heuer mal eine Ausnahme machen.

Und was war jenes Kostüm, welches derart vorzüglich die Massen in Angst und Schrecken versetzen konnte, dass die Party umgehend nach der Enthüllung quasi und de facto gelaufen war? Zivilklamotten bestehend aus Anzug mit weißem Shirt drunter, welches durch folgenden Aufdruck verschlimmbessert wurde:


Und so wird's gemacht (mit einem geeigneten Bildbearbeitungsprogramm), und zwar in folgerichtigen zwölf Schritten:
1. Foto der eigenen nackten Brust anfertigen (Vorsicht: Darauf achten, dass nicht zu viel Décolleté zu sehen ist. Dies gilt besonders für Frauen und dicke Typen.)
2. Gewünschten Schriftzug an gewünschte Stelle setzen. Schriftfarbe: Schwarz.
3. Den Schriftzug zu Pixeln verhohnepipeln (rendern) und so verzerren, dass er sich mehr oder minder auf die Haut "legt". (Bei Bedarf, sprich: größeren "Höhenunterschieden": Schrift in der Mitte halbieren und beide Hälften individuell anpassen. Anschließend die beiden Hälften wieder zu einer Ebene vereinen.)
4. Die Ebene als "ineinanderkopierend" einstellen. Dadurch wird sie zu einer Art Schablone für die Haut darunter und wirkt jetzt schon ein wenig wie eingebrannt.
5. Der Schriftebene einen nach innen gerichteten Schatten verpassen. Nicht zu deutlich und groß, bitte sehr.
6. Ganz oben eine neue Ebene erstellen, und mit grobem Pinsel bei ca. 50% Druck in Rot die Schrift nachziehen. Anschließend die Ebene teilweise transparent machen.
7. Eine weitere Ebene darüber erstellen, und mit fransigem Pixel-Pinsel hier und da ein paar dunkelrote Flecken setzen. Leichten Weichzeichner drüber laufen lassen und erneut mit der Transparenz experimentieren.
Der Schriftzug ist nun fertig. Sollte die Brust eine allzu haarige Angelegenheit sein, könnte es nötig sein, ein Stück unbehaarte Haut unter die Schrift zu legen (Haare würden bei einem Branding der Temperatur zum Opfer fallen, nicht?) und durch Ausfransung der Kanten sanfte Übergänge erstellen.
8. Schon wieder eine neue Ebene anfertigen. Eine zerrissene Auswahl (mit geraden Linien) erstellen, und darauf achten, dass unter der Schrift eine mehr oder minder gerade Fläche steht. Die Auswahl umkehren und mit weißer Farbe füllen.
9. Erneut eine Ebene erschaffen (hat das denn kein Ende?). Die Auswahl erneut umkehren und mit weißer Farbe füllen. Die Ebene horizontal spiegeln. Die vertikale Länge verkürzen und so verschieben, dass diese unter der an bei 8. beschriebenen geraden Linie ansetzt.
10. Die beiden in Schritt 8 und 9 erstellten Ebenen duplizieren. Bei beiden Ebenen die Farben umkehren (aus Weiß wird Schwarz). Beide Ebenen unter die Originalebenen platzieren und leicht nach Unten verschieben. Auf beide Ebenen eine deutliche Weichzeichnung anwenden und ein wenig Transparenz einstellen.
11. Die Kanten der beiden weißen Ebenen mit unscharfem Radierer aufweichen. Im unteren Bereich leichte Einrisse hinzufügen.
12. Tada!

Noch ein Tipp für den Druck: vorher erkundigen, wie genau das Bild ausgedruckt wird. Manche Drucker bevorzugen RGB-Bilder, andere CMYK. Nur wenn der richtige Farbmodus gewählt ist, kommen die Farben korrekt rüber.

[BSG Spoiler]
Das zwölfte Cylonen-Modell, aka der Fünfte der Final Five:

[/BSG Spoiler]

Donnerstag, September 27, 2007

A Marxist of the Groucho variety

Es sei mein Begehr, dem geneigten (dt: schrägen) Publikum nicht nur die Marx Brothers ein Stück weit näher ans Herzerl zu rücken, sondern in einem Abwasch auch gleich Aufklärung hinsichtlich meines Pseudonyms - ja, der Name ist nicht echt - nachzuliefern, da dieses bereits mehr als einmal die falschen Assoziationen hervorrief. Fangen wir also damit an: Firefly hat da erst einmal nichts mit der gleichnamigen und grandios-guten TV-Serie zu tun, auch wenn ich gestehen muß, daß diese Namensgleichheit sicherlich kein Hinderungsgrund gewesen ist. Nein, der Name "Julius Firefly", gerne auch einmal "Julius T. Firefly" oder "JT Firefly", rekurriert auf Rufus T. Firefly aus dem Marx Brothers-Streifen Duck Soup, dort gegeben von Groucho Marx, der in Wahrheit Julius mit Vornamen hieß. Soviel dazu.

Nun zu einigen der besonderen Perlen der Marx'schen Filmkunst, die hierzulande - auch dank unterirdisch schlechter Synchro und Untertitel - völlig zu Unrecht oft in die "Klamottenkiste" gepackt werden.

Eröffnen wir den schwarz-weißen Reigen mit der legendären Spiegelszene, nicht ganz zufällig aus dem bereits erwähnten Meisterwerk Duck Soup. Wir sehen Rufus T. Firefly (Groucho) im Nachthemd, und Pinky (Harpo) in Firefly-Verkleidung (Nachthemd, Brille, falscher Bart), und ganz am Ende noch Chicolini (Chico) ... aber ich will mal nicht vorgreifen. Bitte sehr:


Ein weiterer Klassiker, diesmal aus A Night at the Opera: Groucho und Chico handeln einen Vertrag aus.

Und gleich im Anschluß an diesen Filmausschnitt möchte ich den Blick auf den letzten Satz der Blogbeschreibung oben richten. Nun ist auch dieser Witz verbockt, nicht?

Dann war da noch das Password Swordfish.


Der Appetizer ist serviert, der Aufklärung ist Genüge getan. Gute Nacht.

Samstag, August 18, 2007

Casino Royal Broke - Nachtrag

Was mein verletztes Seelchen eben vergessen hat: mein letztes Spiel, bzw. meine Pleite.

Klassischer Fall von "dumm gespielt" - es war meine eigene Schuld, und im Gegensatz zum Choleriker am No-Limit-Tisch kann ich noch nicht mal jemand anderes verantwortlich machen, weder Glück noch Gegner.

Was war passiert? Yours truly saß im Small Blind, was (wir erinnern uns) gleichbedeutend mit dem Big Blind ist. Und tatsächlich, niemand spielt an - ansonsten hätte ich meine 8-4 (offsuite) sofort entsorgt. So durfte ich mir aber den Flop ansehen, und es kam, wie es kommen mußte: A-8-4. Zwei Pärchen nach dem Flop, das ist beachtlich - alldieweil nur noch zwei weitere Typen im Spiel waren (der Big Blind und ein weiterer). Ich ziehe an, Big Blind schmeißt weg, und mein letzter Gegner macht einen Reraise. Klare Sache, Asserpärchen mit gutem Kicker. Gehe mit, in dieser wie in den folgenden Runden - mein Geld neigte sich dem Ende, und tatsächlich waren nach dem River 26 meiner 28 verbliebenen Euros investiert.

Der blondgelockte Jüngling hatte auch tatsächlich ein As. Nur leider auch noch mit einer 4 dabei. Somit war er um eine erquickende Summe reicher, und ich Trottel aus dem Spiel. Wie gesagt, selber schuld.

Aus der Ferne betrachtet und im Nachhinein war es doppelt dumm, genau bei diesem Typ "nur" das As-Paar anzunehmen. Denn in den nächsten paar Spielen gewann er einmal mit Full House, und dann mit As-Flush gegen König-Flush. Daß Blondie einen derartigen Lauf hat, hätte man mir mitteilen müssen.

Freitag, Juli 06, 2007

Wieviel kostet der Geek?

Darf ich vorstellen? Julius T. Firefly. Er ist zu
82% Geek
und immerhin
50%

Wer nun behauptet, er sei ein wertloses Stück Mensch, übertreibt.
$3075.00The Cadaver Calculator - Find out how much your body is worth

Da er von seinem Körper alleine nicht leben kann, betreibt er einen Blog. Und zwar einen für alle.
Online Dating

Wenn er nicht gerade bloggt, trinkt er Kaffee.


Und das war's auch schon, mehr oder weniger.

Mittwoch, Mai 16, 2007

Gesichter des Grauens

Als ich neulich diese Seite aufgetan habe, wo man hochzuladende Gesichter entfremden darf, war ich so frei, und habe die Irrsinnsvisage dieses üblen Typens einwandfrei angepaßt. Die Ergebnisse sehen so aus:

Obere Reiche (v.l.n.r.): Alt, Modigliani, Botticelli
Untere Reihe; El Greco, Manga, Original (zum Vergleich).

Viel Spaß beim Selbstversuch.

Dienstag, April 17, 2007

Königsgambit des Tages?

Putin ist zwar kein Kommunist, aber immerhin Ex-KGB, was vielleicht das Gleiche ist. So erklärt sich wohl die reflexartige Sympathiebekundung der jW im Textchen "Ferngelenkter des Tages". Vorgeführte Unperson: Garri Kasparow. Und da Putin die letzte Bastion der Menschlichkeit gegen den US-Imperialismus zu sein hat, wissen wir doch direkt, wer mal wieder hinter allem steckt und an wessen "langer Leine" Kasparow läuft:
Dieser »Führer der russischen Opposition«, zu dem ihn Die Welt am 18. Dezember 2006 ernannte, ist nämlich aktives Mitglied des neokonservativen »National Security Advisory Council (NSAC)« in Washington. Das ehrenwerte Gremium ist dem US-Center for Security Policy angegliedert. Dieser erzkonservative »Think Tank« brüstet sich damit, daß viele seiner Mitglieder an die Bush-Regierung hauptamtlich oder als Berater »ausgeliehen« sind.
Mitglied des "Think Tank" oder dessen Kettenhund? Aber die jW befindet sich in guter Gesellschaft ("Garry Kasparov is Jew provocateur and CIA agent was sent to Russia to destabilize her."), und folgerichtig geht es im jW-Artikel weiter:
In der Tat liest sich die Mitgliedsliste wie das »Wer ist wer« der Washingtoner Neokonservativen und Zionisten.
Die "lange Leine" führt, wen wundert's, von Kasparow über die USA nach Israel.
Nach der offiziellen Auflösung des heftig kritisierten »Projektes für ein neues amerikanisches Jahrhundert« haben sich die Neokonservativen offenbar im »Zentrum für Sicherheitspolitik« wieder zusammengefunden. Dort ist auch die Eintragung für das Mitglied »Garri Kasparow, Welt-Schach-Champion und Präsident des Kasparow-Beratungsunternehmens« zu finden.
Findet sich dieser Eintrag tatsächlich? War wohl mal so. Daß die jW unrecherchiert Sekundärquellen zitiert gibt erneut Zeugniss ab über die journalistischen Tugenden dieses Blattes.

Wie aus der Kalaschnikow geschossen folgen 600 Sätze pro Minute:
Die Fernlenkung ist dem Kreml nicht entgangen. Dennoch hält sich die russische Regierung mit Vorwürfen gegen Washington zurück. Dafür ist der Stimmungsumschlag im russischen Parlament um so deutlicher.
Fakten, Fakten, Fakten. Übersetzt: blah, blah, blah.

Fazit des Machwerks:
Er hat einen Auftrag zu erfüllen.
Was darf's denn nun sein, kleines Schmutzblatt - lange Leine oder direkter Befehl? Da gehören Metaphern gerade gerückt.

Freitag, April 13, 2007

13

Fürs Protokoll: Freitage, die auf einen 13. fallen, sind mir egal.

Samstag, Februar 17, 2007

Geistesgrößen des 21. Jahrhunderts (1)

Folge 1: Julius T. Firefly

Werdegang und Istzustand
Firefly stammte aus einer einfachen Familie und lächerlichen Umgebung. Dank finanzieller Unterstützung der katholischen, der evangelischen und der griechisch-orthodoxen Kirche studierte er in Freiburg im Breisgau zunächst Theologie, später Mathematik, Naturwissenschaften und Bierbrauerei.

Firefly wurde 1983 mit einer Arbeit über Die Lehre vom Urteil im Psychologologismus promoviert, 1999 schrieb er seine Habilitation bei Ulrich Wickert über Die Bedeutungs- und Kategorienlehre des Duns Scotus. Johannes Duns Scotus war ein spätmittelalterlicher Philosoph, der das „Breiende als Breiendes“ als das höchste abstrakt Schmeckbare bezeichnete, das in allen Dingen liege, so sie nur lange genug garen.

Darüber, wie Fireflys Verbindung zum national Sozialismus zu beurteilen ist, wird bis heute heftig diskutiert. Das Folgende kann daher nur einen Ausschnitt aus den Argumenten der verschiedenen Positionen geben, eine abschließende Beurteilung ist zur Zeit nicht möglich, sorry.

Firefly trat am 1. Mai 1993 aus der NSDAP aus und wurde am 10. Mai 1993 Prokontrarektor der "Universität Freiburg". Seine Prokontrarektorratsrede war national und sozialistisch konnotiert und hat bis heute viel Aufsehen erregt: Er fordert darin eine grundlegende Erneuerung der Universität, die mit der Verfahrenstechnik als Zentrum ihre Ganzheit wiedergewinnen soll. Das Verhältnis von Professoren und Studenten soll dem von Göttern und Gläubigen entsprechen. Er betont die Notwendigkeit der Bindung an die so genannte Volksküche und die wichtige Rolle der Universität bei der Ausbildung von kulturellen Führern dieser Küche. Bereits einen Tag später trat Firefly als Prokontrarektor wieder zurück, da seine Vorstellungen weder an der Universität noch bei der Partei (PDS) noch sonstwo genügend Unterstützung fanden, und widmete sich nur noch der Lehre, der Forschung und dem Biergenuß.

Widersprüchliche Aussagen gibt es bezüglich Fireflys Verhalten gegenüber Jürgen Elsässer zu Beginn des 21. Jahrhunderts; Firefly selbst sprach hier von rein pseudophilosophischen Streitigkeiten und gestand gegenüber Elsässers Scheinehefrau Erika Steinbach „menschliches Versagen“ seitens Elsässers ein. Als Fireflys Hauptwerk Deine Zeit, keine Zeit 2005 neu aufgelegt wurde, fehlte die Widmung für Jürgen Elsässer, aber die fehlte ja schon in sämtlichen vorangegangenen Auflagen.


Praktische Philosophie
Fireflys Werk ist seit den Vorarbeiten zu Deine Zeit, keine Zeit explizit bestimmt von einem Thema, das er Meinsfrage oder Frage nach dem Sein von Meinem nennt. Damit meint er die Bedeutungsklärung des Wortes "mein": was meinen wir, wenn wir sagen, etwas ist "mein"? Wie lässt sich erklären, wodurch etwas mein ist (und nicht vielmehr nicht mein ist)? Firefly zufolge hat dieses Problem eine Dimension, die in der bisherigen Pseudophilosophiegeschichte nie zureichend in den Blick gekommen sei. Dies betreffe die gesamte Geschichte der Tautologie, auch Aristoteles, der in seiner "Megaphysik" zwar eine Systematisierung und Kategorisierung verschiedener Dinge die seins sind gibt. Aristoteles unterschied beispielsweise Substanz und Akzidenz: erstere ist unabhängig ("meins" oder "deins"), letztere hat nur abhängiges Sein ("meins"). Die aristotelischen Analysen beziehen sich nach Firefly nur auf regionale Differenzen von Meinem, nicht aber darauf, was es überhaupt heißt, zu haben. Eine Klärung der letzteren Frage könnte erst die Vielheit der Bedeutungen von "mein" verständlich machen.

Bereits in Firefly "Phänomenologischen Interpretationen zu Aristoteles Tautologie und Egozentrismus" (sogenannter Nahtod-Bericht) findet sich ein mit der "Meinsfrage" zusammenhangsloser Gedanke, dessen Intention Firefly die "Destruktion" philosophischer Ideen nennt. Methodisch geht es dabei darum, zu "ursprünglichen Motivquellen der Explizikation" vorzudringen. Jacques Derrida wird diesen Gedanken modifiziert aufnehmen und seine eigene Methodologie als Dekonstruktion bezeichnen.

Fireflys Vorliebe für den Tod fand breite Zustimmung, insbesondere im muslimischen Raum.