Montag, September 18, 2006

Sicherheit durch Taten zerstört

Von der Achse nach dorthinaus. Dort finden sich sieben Milliarden Stellungnahmen der Islamischen Jugend Österreich zu Allah und der Welt. Alle, wie sich das für eine "Jugendbewegung" des 21. Jahrhunderts gehört, in lupenreinen PDFs, zum Ausdrucken und Abheften.

Um den werten Lesenden und Überfliegern dieses Blogs den mühsamen und langwierigen Download zu ersparen (oder auch nur die Zeit zu überbrücken, bis selbiger vollendet ist), hier ein paar Schmankerl (alle Links zu den PDFs), ausnahmsweise unkommentiert, und selbstredent im Originalwortlaut mit Originalgrammatik...

Stellungnahme der IJÖ über die anti-islamische Wahlkampfkampagne der FPÖ, und das islamische Urteil über die Teilnahme an den Wahlen:

2. Wir raten der österreichischen Regierung und Politikern wiederholt, sich den Islam und die Muslime nicht als Feinde zu nehmen, denn dies liegt im Interesse von niemandem in diesem Land. Österreich ist und war immer eines der sichersten Länder in Europa und es ist eines der wenigen Länder, das keine Gewaltausbrüche zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen erlebte. Und es ist nicht gerade klug, seine Sicherheit durch seine eigenen Taten zu zerstören.

Siehe hierzu auch die Richtigstellung, weiter unten.

Wir wiederholen, dass es im Interesse von niemandem ist, wenn es zu Gewaltausbrüchen kommt, und es ist die Verantwortung der Regierung und Politiker, dies zu verhindern.


Es ist auch die Pflicht aller Muslimen zu wissen, das die Teilnahme an diesen Wahlen islamisch gesehen verboten ist, ganz gleich welche Partei man wählt. Es ist keinem Muslim erlaubt, egal aus welchem Grund, sich an diesen Wahlen zu beteiligen, denn diese Parlamente, in denen die Gesetze erlassen und abgestimmt werden, widersprechen ganz klar und deutlich den islamischen Gesetzen, und jeder der sich an diesen Wahlen beteiligt, ist ebenfalls an diesen Gesetzen beteiligt.



Dann aber, die Richtigstellung des eventuell entstandenen Missverständnis der letzten Stellungnahme über die anti-islamische Wahlkampfkampagne der FPÖ:
Diese Aussagen waren nicht als Drohung an die Regierung bzw. an irgendeine Partei oder Gruppierung gemeint, vielmehr waren sie als Rat, wie dieses Wort auch in der deutschen Sprache gebraucht wird, gemeint. Zudem wollten wir damit die Regierung und die Parteien darauf aufmerksam machen, dass die Aussagen von HC Strache die wirkliche Bedrohung für Österreich sind.


Wir möchten aber daran festhalten und wiederholen, dass die Teilnahme an den Wahlen, islamisch verboten ist, und sogar unter Schirk (Anbetung eines anderen Abgottes neben Allah, bzw. jemand anderen ein Recht zuzusprechen, das nur Allah gehört, wie z.B. das Recht auf Gesetzgebung) fällt.



Bevor nun alle zum Islam übertreten, noch schnell Auszüge aus der Schlußfolgerung der Beweise für das Verbot von Musik im Islam:
Vielleicht wird diese kurze Abhandlung dem aufrichtigen und objektiven Leser klar machen, dass die Ansicht, dass Musik erlaubt sei, keine Grundlage hat. Es gibt in dieser Frage keine zwei Meinungen. Deshalb müssen wir die Leute anweisen auf die beste Art und Weise und dann Schritt für Schritt Musik öffentlich zu verurteilen, wenn wir dazu in der Lage sind.


Derjenige, der Gesang und Musikinstrumente als erlaubt ansieht, unterstützt lediglich die Begierde der heutigen Massen, als ob sie diejenigen wären, die Fatwas (Rechtsgutachten) ausstellen, und er sie nur noch unterschreibt. Bei den meisten Fragen untersuchen sie die Meinungen der verschiedenen Fuqaha’ (Rechtsgelehrte), um sich dann die leichteste auszusuchen, wie sie zum Teil sogar selber zugeben. Danach suchen sie dann nach dem Beweis, bzw. nach Scheinargumenten, die nicht mehr als eine Stück verrottetes Fleisch wert sind. Wie oft schon haben diese Leute im Namen der Schari’ah Dinge gebilligt, die in Wahrheit nichts mit dem Islam zu tun haben!



Aus der Stellungnahme über die Aussagen des Papstes über den Islam stammt folgende Ausrufungsfrage: "Wir fragen uns hier, wer seine Religion mit dem Schwert verbreitete?!"

Da fragen wir uns doch: wie denn sonst?

Doch das Schlußwort gebührt der IJÖ (aus letztgenanntem Dokument): "Ist für euch noch immer nicht die Zeit gekommen, um zur Wahrheit zurückzukehren? Seht ihr noch immer nicht, das der Islam angegriffen wird? Wann erkennt ihr endlich, dass ihr den falschen Weg geht? Schlagt den Koran auf, und lest... und ihr werdet draufkommen, dass ihr für etwas falsches arbeitet!"

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