Dienstag, Februar 13, 2007

Zensur ist, wenn man trotzdem killt

Nach dem letztjährigen Amoklauf in Offenburg waren sich bekanntlich alle (Politik, Medien, Pöbel) einig: die Gewaltspiele waren's, die den Buben zum Ausrasten brachten.

Es kam, wie es kommen mußte: "Frauengedöns"-Ministerin Ursula vonner Leyen und Aachen's own, Armin "Butze" Laschet, arbeiten an einer Verschärfung der Jugendschutzgesetzte. Vonner Leyen hierzu:
Spiele, in denen deutlich visualisierte Gewaltanwendung mit 'Leben sammeln' oder Erreichen eines weiteren Levels belohnt wird, oder in denen Mord- oder Metzelszenen detailliert dargestellt werden, kommen auf den Index.

Leck mich fett. Soviel Sachkompetenz aus der deutschen Politik, daß die Schwarte kracht, und vollstängig unpopulistisch noch dazu. Vonner Leyen scheint sich vor Abwurf dieses allerperfektestmöglichen Statements eine umfassende Kenntnis der Sachlage angeeignet zu haben.

GPM is proud to present: eine komplette Liste der nicht von vonner Leyens und Laschets Zensurgesetzgebung erfaßten Computer- und Konsolenspiele. Here goes...

Biene Maja 2 - Auf der Klatschmohnwiese.
Janosch - Riesenparty für den Tiger.
Best Friends - Mein Pferd.

Kommentare:

  1. Zum Glück ist die Biene Maja nicht auf der Schlafmohnwiese, sonst hätte die Ursula gleich noch das Betäubungsmittelgedöns am start.

    AntwortenLöschen
  2. Mohn ist auch nur eine Blume, und solange niemand getötet wird, wäre es vonner Leyen totalstens egal, ob Klatsch oder Schlaf. So funktioniert sie, die populistische Pseudomoral.

    AntwortenLöschen