Freitag, November 02, 2007

Joss Whedon on TV, oder: Have a little Faith

Sorry für den dummen Witz ... aber so sieht's nun mal aus: Joss Whedon, bekannt als Schöpfer von Buffy the Vampire Slayer und Firefly, bekanntlich die zwei tollsten Geek-Serien ever, werkelt an einer neuen Serie, und Eliza Dushku, bekannt als etwas fehlgeleiteter Slayer Faith), soll die Hauptrolle spielen.
Soweit die (sehr) gute Nachricht.

Nicht so toll: das ganze soll auf FOX laufen. Und wir wissen sicher noch alle, wie dieser Sender vor ein paar Jahren das grandiose Firefly zu Tode vergewaltigt, sein Fleisch gegessen und sich aus seiner Haut Kleidung genäht hat, und da Firefly nicht sehr, sehr glücklich war, leider nicht in dieser Reihenfolge. Wir werden sehen, ob FOX mit Whedons neuer Serie zumindest etwas gefühlvoller umgeht.

Doch vergessen wir den Sender einfach wieder. Die Serie jedenfalls wird Dollhouse heißen. Protagonistin Echo (Dushku) gehört zu einer Gruppe, denen komplette "Persönlichkeitspakete" (Erinnerungen, Fähigkeiten, Sprachen, ...) eingepflanzt werden, passend zur anstehenden Mission. Zwischen den Missionen leben diese Menschen, nachdem ihnen das Gedächtnis geraubt wurde, im titelgebenden Dollhouse wie Kinder. Bei Echo schleichen sich jedoch Fehler in der Gedächtnislöschung ein ...

Eine Fansite gibt es natürlich auch schon, und sie nennt sich Dollville. Also nix wie hin.

PS: Als ich Serenity Highsmith erzählte, daß Whedon eine neue Serie macht, bei der Eliza Dushku, bekannt als Faith, die Hauptrolle spielte, meinte sie: "Face aus dem A-Team?" Mein anschließender Hinweis, daß es sich bei jenem Dirk Benedict um Starbuck handle, hat sie völlig verwirrt ...

Kommentare:

  1. Starbuck ist für mich eine Frau und nicht Dirk Benedikt. Battlestar mit Dirk ist mir kein Begriff.
    Und als Du "Faith" sagtest, habe ich "Face" verstanden und gedacht. Seltsam, denn Buffy sollte mir doch nun wirklich näher sein als das A-Team.

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  2. Die Quelle des Namens bei BSG wie bei der Kaffebud' ist dieselbe, auch wenn's bei BSG nicht verbrieft ist: Moby Dick. In beiden Fällen macht es ungefähr gleich viel Sinn: keinen.

    Aber trotzdem traurig, traurig, Herr Thåden ... dieser Mangel an Geekkultur. (Und aus Starbuck wird ungefähr so einfach Starbucks wie aus Eizelle ein Einzel beim Tennis wird.)

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