Freitag, Oktober 22, 2010

Minecraft Trailer

Wer immer noch nicht auf den fahrenden ICE aufgesprungen ist, hier ein Fan-Trailer für das grandioseste PC-Spiel dieses Jahrzehnts:



Bauen, bauen, von Monstern hinterhältig überfallen werden - damit ist Minecraft gut zusammen gefasst. Aber noch lange nicht umfassend. Also los und angespielt.

Montag, Oktober 18, 2010

Open? Libre!

Über OpenOffice (OOo) könnt' ich mehr als eine Lobesarie trällern, hat diese Büroprogrammanwendungssammlung doch nicht nur mein süßes, sondern auch schon zahlreiche andere Popöchen in meinem Umfeld (was so aussieht wie es klingt) gerettet. Aber mal ganz davon abgesehen, dass es sich um tippitoppi Software handelt, die für lau zu beziehen ist und den Vergleich mit MS Office nicht scheuen braucht, sie kommt auch so daher, wie Software zu sein hat: Open Source. Doch die Zeichen stehen auf Sturm.

Das quelloffene OpenOffice wurde von Sun Microsystems entwickelt. Gleiches gilt für Java, VirtualBox, OpenSolaris und mySQL. Anfang diesen Jahres wurde Sun von Oracle übernommen, und seither sieht es schlecht aus für Open Source-Projekte aus dem Hause Sun - Oracle tickt da ein wenig anders. OpenSolaris, die Open Source-Variante von Suns Betriebssystem Solaris, ist bereits gestorben. Um Java sieht es übel aus. Und scheinbar ist das nächste Ziel OpenOffice.

Enter: LibreOffice. Hierbei handelt es sich um einen Fork von OpenOffice. Die Entwicklung ist im vollen Gange, und in nicht allzu ferner Zukunft sollte es voll einsatzfähig und als vollwertige Alternative neben OpenOffice stehen.

Noch müssen nicht die Segel gestrichen werden. Aber vermutlich bald. Du wurdest gewarnt.

Sonntag, Oktober 17, 2010

L O S T craft, Tag 1: Willkommen auf der Insel

Ankunft am Strand.
Ohne Ahnung, wie ich hier her gelangt bin, wache ich an einem einsamen Strand auf. Doch egal, wie ich nach hier gekommen bin, oder wo hier überhaupt ist - wer bin ich?

In der Ferne türmen sich Berge auf, und vereinzelte Bäume sind zu sehen. Bäume ... Holz ... damit kann ich arbeiten. Bin ich Schreiner?


Peinlichst

Das kommt davon, wenn man u.a. mit promovierten Leuten abhängt: letzte Woche beschwehrte sich eine Germanistik-Doktorin in unserer Küche bitterlich über ihre Studis, die noch nicht einmal in der Lage wären, die literarische Strömung in der Weimarer Republik zu benennen. Und das im Hauptstudium! Herber cut, wenige Tage später:  yours truly bemerkte auf einer Eintrittskarte die Nummer "0042". Und da ist ja wohl völlig klar, wo die intergalaktische Reise hingeht.

Doch nix da, die Frau Doktor guckte nur mit großen Augen. Hitchkiker? Don't Panic? Deep Thought? Douglas Adams? Towel Day?  Nie gehört, keine Ahnung.

Das, mit Verlaub, ist nun wirklich ein Grund, am deutschen Bildungssystem zu zweifeln.

Freitag, Oktober 15, 2010

Web 2.1

Bin los in die Kneipe, Essen und Trinken. http://bit.ly/9IqXpi

Mittwoch, September 29, 2010

Minenarbeit als Vollzeitjob: Minecraft

Was der gute Malstrom meint, ist mir Befehl: Indie-Wunder Minecraft ist Spiel des Jahres. Aber holla.

Der Reihe nach. Minecraft ist mehr Baukasten als Spiel (ergo: Baukasten des Jahres), und ist erhältlich für Linux, huzzah! Für ewig Gestrige wird auch Windows bedient, und leider leider ist auch eine Mac-Fassung zu haben. Ergo sollte sich niemand beschwehren können.

Wird eine neue "Welt" gestartet, wird diese erst einmal generiert, und nach wenigen Sekunden betritt man als Klötzchenfigur eine Klötzchenwelt - alles besteht aus Blöcken: die eigene Spielfigur, der Boden, die Wolken, Tiere, Bäume, Sonne, Mond, Sterne, Gegner ... letztgenannte jedoch nur auf Wunsch - wer lieber friedlich vor sich hin (ab-) baut, kann dies gerne tun.

Wie bei einem FPS (Altdeutsch: "Ego-Shooter") bewegt man sich durch die Welt, baut Rohstoffe ab, verarbeitet diese mittels Werkbank oder Ofen weiter, baut Gebäude, Werkzeug, Waffen, Rüstungen, und was nicht sonst noch. Und das war es eigentlich schon. Langweilig? Keine Spur. Da sind erstens die Gegner, die einem das Leben zur Hölle machen. Zweitens führt die Jagd nach seltenen Rohstoffen immer tiefer und tiefer in die Welt hinein. Und drittens gibt es auf Wunsch auch Multiplayer.

Mein Vorschlag: einfach mal unverbindlich testen, zu beschreiben ist das Game nämlich nur unzulänglich. Und Testen kost' nix, läuft aber nur im Browser. Bei Gefallen kann es immer noch gekauft werden, und kostet zur Zeit nur schlappe 10 Euro. Ein Schnäppchen für das Spiel des Jahres, nicht?

Montag, September 27, 2010

Anderthalb Päckchen Billigtabak

Um den faulen Pöbel nicht permanent in der wohl wattiertend sozialen Hängematte fest zu kleben, macht die rechts-reaktionäre Regierung das, was in solchen Fällen auch Links-Reaktionäre zu tun pflegen: nix. Hartz-4-Faulenzer bekommen zu wenig zum Leben, zu viel zum Untot? Gar perfekt, denn dann können wir mit denen ...? Eben: alles machen. Huzzah!

Nun sollen es fünf Euro im Monat mehr werden, und das Geschrei ist groß. Doch nicht zu üppig sei die Erhöhung, sondern zu mickrig. Sachen gibt's. Fünf Euro sind wirklich nicht die Welt, dass mus sogar yours truly zugestehen (auch wenn für ihn ein Fünferlappen im Monat gerade mal eine Einkommenssteigerung von 0,05 Promille wäre).

Doch halt! Hammerzeit. So einfach werden aus fünf Euro 9,90 Euro: Statt die überdimensionierte externe 1 TB für 69,90 zu ordern, einfach die 500 GB für 65 Euro kaufen. Und schon sind aus 1,5 Päckchen Tabak mehr pro Monat (dem guten sanften von Kaiser's (sic!) ) derer drei geworden. Da raucht sich gleich viel entspannter. Beim Selberdrehen dann einfach mal den Medienstream auf Pause setzten, und der verringerte Speicherplatz fällt am Ende des Montas nicht ins Gewicht.

So einfach kann es sein, leere Politikworthülsen mit leicht verständlichem und einsichtigem Inhalt zu füllen. Vielleicht mag von der die das Leyen (51, CDU) jenes Rechenbeispiel ab Morgen zur Anwendung bringen, damit die faulen Säcke und Säckinnen auch kapieren, was sie mit "gerecht" meint.