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Montag, August 31, 2009

Spider-Maus und Iron Duck: Disney kauft Marvel

Kein Scherz: Disney kauft Marvel Comics für 4 Millarden US-Dollar. Ist noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber sowohl Disney als auch Marvel haben zugestimmt.

In Anbetracht dessen bleibt mir nur zu sagen: Keep your funny animals out of my superheroes.
k thx

Samstag, Juni 06, 2009

Eine kurze Geschichte des Mikrocontrollers

Um in der sheduled downtime dieses Blogs nach wie vor die Penunzen an ihren bevorzugten Platz rollen zu lassen, hier ein wenig Werbung für MC Hawking, Physik-Koryphäe und Nerdcore-Rapper.

Einfachst mal reinhören:

YT-Link / MP3-Links

On blind faith they place reliance. What we need more of is science.
Word.

Montag, Februar 02, 2009

Helden vs NFL

Gestern war Superschüssel. Ich hatte das Glück, eine Minute vor dem 100-Yard-Faceplant-Touchdown (anwesende Rugby-Spielerin: "halb so wild") durch Steeler James Harrison reinzuzappen. Andererseits hatte ich das Pech, das Ereignis im Deutschen TV zu beäugen. Denn im deutschen Fernsehen fehlt die amerikanische Werbung, was dank massenweise auftrentender TV- und Kino-Trailer und -Teaser für viele überhaupt der Grund ist, das Event zu verfolgen.

Beispiel:


So ist es beim Sport wie bei der Synchro gleich: auf Deutsch nur der halbe Spaß, wenn überhaupt.

Montag, Januar 26, 2009

Tropengewitter

Wahrheiten, die schmerzen, Folge 577: Es gibt Leute, die wissen nicht, was Wikipedia im Innersten zusammenhält, was Wikis sind, oder dass manche Wikis dem großen Bruder 'pedia in sheer awesomeness AU-weit überlegen sind. Zumindest, wenn man noch alle Buffy-Tassen im Star Trek-Schrank hat. Mal unter uns: ist popkulturelles Halbwissen nicht unendlich erquickender als jeder Enzyklopädieeintrag? Also ab zu TV Tropes.

Dort lernt sich vieles, unter anderem True Art Is Angsty, The Internet Is For Porn, Dark Is Not Evil, All Paedophiles Are Child Molestors, Seven Is Nana, Catholic Schoolgirles Rule, Better To Die Than To Kill, If You Know What I Mean. And Now You Know The Rest Of The Story. What Do You Mean, It's Not Symbolic?

Nach einer kurzen Einleitung/Erklärung, die meist derart viele verführerische Links zu weiteren Rubriken enthällt, dass man Gefahr läuft, aus diesem meilendicken Webnetz nie wieder zu entkommen (Sie wurden gewarnt.) folgen registertonnenweise Beispiele, schön sortiert nach Medium (Anime/Manga, Film, TV, Comics, Literatur, Musik, ...). Großes Kino, unter anderem. Und der Doctor, natürlich.

Zuschließend ein mehrfach ausgezeichnetes Beispiel - Ninja Pirate Zombie Robot:
Oh, Super Smash Bros. As of Brawl, the roster includes two fire-throwing plumbers, two psychics, a dinosaur that can turn into a dragon, a turtle-dragon, two monkeys (well, all right, a monkey with a jetpack who shoots his enemies with peanuts and a bongo-playing ape wearing a tie), a penguin with a sledgehammer, a robot with laser eyes, a warrior angel with Improbable Aiming Skills and a Dual Wielding Swiss Army Weapon, some furry space mercenaries who drive tanks, a female space mercenary in a battlesuit, a race car driver/bounty hunter, a magic princess ninja (who, in her own series, has a magic princess pirate counterpart), an astronaut leading flower aliens, a 2-D stick figure guy, an Extreme Omnivore pink puffball, a blue ninja/Batman/Vader puffball, a singing, self-deflating puffball, an electric mouse, a canine Bruce Lee Clone on fire, a dinosaur plant, a mutant turtle with ninja moves (teenage status unconfirmed), a flying fire-breathing dragon, an obese, flatulent cannibal with an infinite supply of edible motorcycles and a superhero alter-ego, a blue speedy hedgehog and a fourth-wall-painting spy assassin clone. And the Big Bad is a glowing Space Angel, controlling a giant sentient glove.


PPPS: Die Seite gibt es auch auf Deutsch. Aber erwarten sollte man (noch?) nicht allzu viel. Eben genau wie bei Wikipedia.

Donnerstag, Januar 22, 2009

Golden Boy Heath

Die Oscar-Nominierungen sind da bzw. dort. Warum uns das interessieren sollte? Weil: guckst Du zu den männlichen Nebenrollen.

Zwischen derber Konkurrenz (PSH!, RDJr!) thront er, der Schöpfer von Two-Face, Zerbröseler leerer Krankenhäuser und überzeugter Inflationsbekämpfer: Dark Knight's Joker, aka Heath Ledger.

Chance, dass Heath Ledger tatsächlich den Oscar nach 6ft. under geschickt bekommt: 14%. Aber verdient, verdient wäre der Oscar allemal.

Chance, dass Dark Knight den umso verdienteren Oscar als Bester Film erhält: 0%. Schließlich ist er nicht mal nominiert. WTF?

Stattdessen scheint Benjamin Button und sein eigenartiger Fall der diesjährige Academy-Liebling zu sein. Da wurde wohl kollektiv daneben gegriffen.

Mittwoch, Dezember 17, 2008

I want to believe - not.

Das ist schon arg befremdlich, wenn man das gedachte Türchen des selbstgebastelten und -redend nicht allzu christlichen Adventskalenders öffnet und von eben dieser Gestalt mit falschem Bart wissend angeblinzelt wird:

"Pssst: Iss mich. Hohoho."

Ob ich dieses Milchprodukt eines offenbar bereits unterwanderten Süßwarenkonzerns jemals verzehren werde, steht in "den Sternen".

PS: Wer mir nun auch noch sagen kann, warum ich umgehend an die Fantastic Four denken musste, gewinnt einen No-Prize. Aber so fit seid ihr nicht, oder?
(Kleiner Tipp: in gewisser Weise steht es in Bezug zum aktuellen Marvel Mega-Crossover.)

Dienstag, September 11, 2007

Out Now: Iron Man Trailer

Endlich ist ein Teaser-Trailer für Iron Man veröffentlicht, und ich muß sagen: whoa.

Bisher, und ich weiß, es ist noch sehr früh, sieht es nach einer einigermaßen adäquaten Umsetzung aus. Also nix wie rüber zum Teaser, damit wir selbigen in Bezug auf seine Umsetzungsgenauigkeit analysieren können...

Zurück? Ok, ab dafür:

* Robert Downey Jr. ist der fleischgewordene Tony Stark. Wirklich, das paßt. Und Drogenprobleme hatten bzw. haben sie beide.

* Tony Stark ist zu Beginn des Films ein arroganter Waffenfetischist (auch hier ist Robert Downey Jr. überzeugend, soweit man das schon sagen kann). Zudem scheint er dem Alkohol nicht abgeneigt (ohne daß Starks Alkoholsucht zum Thema gemacht würde - laut Wikipedia passiert das eventuell in einem möglichen Sequel).

* Die erste Iron Man-Rüstung wird in "Kriegsgefangenschaft" hergestellt, und sieht aus wie ein metallenes Frankensteins Monster. Sie scheint, wie die ursprüngliche Rüstung in den Comics, zunächst der Lebenserhaltung zu dienen (in den Comics steckt ein Bombensplitter in Starks Herz).

* Die Musik paßt wie Faust auf Milz. Iron Man von Black Sabbath, hui. Ok, das war ein Witz.


Was gibt's sonst noch positiv hervorzuheben bezüglich des Films, aber jenseits des Trailers?

* Samuel L. Jackson spielt Nick Fury, und das paßt seit den Ultimates zu 100 Prozent - sah Fury dort doch aus wie Jackson.

* An Schurken gibt es den Mandarin, der angeblich mehr im Hintergrund wirkt, und den Iron Monger (gespielt von Jeff Bridges). Der Mandarin soll im Sequel, falls es soweit kommt, eine zentralere Rolle spielen. Und vielleicht, vielleicht sehen wir irgendwann Iron Man versus Fin Fang Foom...


Alles in allem scheint es so, als wäre es eine ernsthafte Umsetzung von und für Iron Man-Lesende (von denen es, sind wir mal ehrlich, nicht allzu viele gibt) - ob man gleich ein Spider Man 1-2 oder ein Batman Begins erwarten darf? Wir werden sehen, und zwar nächstes Jahr (Mai 2008 in den USA).


P.S: Paramount Pictures, es ist ja schön, daß du dein geistiges Eigentum zu schützen versuchst, doch wann werden du und alle anderen Studios begreifen, daß Trailer Werbung für Filme sind? Wenn andere Leute dafür sorgen, daß diese Werbung größere Verbreitung findet, beispielsweise durch das Posten der Trailer auf YouTube, sollte dir das doch recht sein, nicht? Trotzdem wurde der Trailer von YouTube gekickt - warum? Um die Möglichkeit des Kommentierens zu unterbinden? Hast du so wenig Vertrauen in deine Filme? Oder möchtest du verhindern, daß via YouTube und der Möglichkeit, den Trailer in andere Webseiten einzubinden, am Ende die Verbreitung so groß wird, daß bei Veröffentlichung zu viele Leute ins Kino wollen? Falls ja: weiter so.

Samstag, Juli 14, 2007

Helden der Kreisklasse (2): Mario

"Itsa me, Mario!"


Bekannt aus Spielen wie Super Mario Bros., Super Mario Bros. 2 und Mario 64 ist Mario, das Maskottchen von Nintendo, der wohl bekannnteste Videospielcharakter der Welt. Und ein wahrer Tausendsassa - wer glaubt, Mario könnte nur laufen und springen, irrt. Er beherrscht zahlreiche Sportarten (Fußball, Tennis, Golf, Baseball, ...), fährt gerne und erfolgreich Kart, tanzt wie Fred Astaire, feiert rund um die Uhr, und ist ein fähiger Nahkämpfer. Einen Doktor der Medizin besitzt er auch.

Mario ist eine Ikone mit nur einem Namen, wie Madonna, Batista und Kurtbeck. Oder wie? Man kann es glauben oder nicht, der Nachname von Mario ist... Mario. Mario Mario. Das dient der Erklärung, warum Mario und Luigi als "Mario Bros." bekannt sind. Glücklicherweise ist dies nicht offiziell - Nintendo hält sich bedeckt, was den Nachnamen des italienischen Klempners angeht. Der alberne Doppelname taucht nur in der Live-Action TV-Serie und im Kinofilm auf.

Entgegen dem allgemeinen Vorurteil gegenüber Schnauzbartträgern ist der flinke Italiener alles andere als spießig. Zu seinen Vorlieben gehört das Einschmeißen von Pilzen, und ab und an geht er dank Blumenverzehr ab wie ein Zäpfchen. Seine vielleicht liebste Droge hingegen kommt in Sternform.

Angeblich ist der kleine, runde Kerl ein Klempner, doch wurde er noch nie dabei beobachtet, wie er seiner Profession nachgeht. Eine Beziehung zu Rohren besitzt er dennoch - er benutzt sie kurzerhand als Transportmittel.

Was nur wenige wissen: Mario gehört zu den reichsten fiktionalen Charaktern überhaupt mit einem geschätzten Gesamtvermögen von 1 Milliarde US-Dollar. Das ständige Münzensammeln macht sich bezahlt.

Obwohl Charakter aus Videospielen, benutzt Mario so gut wie nie Waffen. Einzige Ausnahme: ein Holzhammer. Doch macht es wirklich einen Unterschied, ob Mario seine Gegner mit dem Hammer plättet, oder mit einem gezielten Sprung auf den Kopf? Eben. Und trotzdem gehört somit fast jedes Mario-Spiel in die Reihe der gewaltverherrlichenden Videospiele.

Sei es wie es mag, Mario ist das (dicke) Flaggschiff unter den Videospielcharaktern. Hatte Sonic je eine Chance? Nöö.


Related:
Helden der Kreisklasse (1): The Batman.

Donnerstag, Juni 14, 2007

Geek TV Top 20

Mutanten, Monster & Aliens - nein, kein neues Rollenspiel (MM&A... hmmm...), sondern die Basiszutaten von geeky Fernsehserien. Insbesondere das 21. Jahrhundert war bisher eine Fundgrube für qualitativ hochwertige Science Fiction/Fantasy/Mystery/Superheroes-Serien, aber auch das letzte Jahrtausend hat einiges zu bieten. Schauen wir uns mal die besten 20 an, ok?

20. Lexx - Definitiv die beste SciFi-Serie ever - für drogenabhängige Psychopathen. Alle anderen schnallen sich besser an für eine irrsinnge Fahrt auf der falschen Seite der Autobahn. Wahnsinn aller Ortens (insbesondere im Drehbuch) in dieser kanadisch-deutschen Co-Produktion.

19. Robin of Sherwood - klassischer Robin Hood mit einer Spur Fantasy. Hey, Robin selber macht auf Doctor Who, als zwischen zwei Staffeln mal eben die Titeldarsteller getauscht werden. Dafür hätte die Serie eigentlich einen Platz unter den ersten 10 verdient...

18. Lois & Clark: The New Adventures of Superman - vielleicht die erste wenigstens halbwegs ernstzunehmende Superhelden-Serie im TV (nach Misfits of Science, urgh). Die Stärke der Serie war allerdings nicht die super action, sondern das Beziehungsdreieck Lois-Clark-Superman.

17. Red Dwarf - britischer Humor trifft dark scifi. Ohne das "dark", versteht sich. Ein großer Spaß für die ganze Familie (außer die Großeltern).

16. Torchwood - Spin-Offs sind eine heikle Sache. Wer einfach nur die Hauptserie emuliert (in diesem Fall den neuen Doctor Who) fällt meistens aufs Gesicht. Diese Stolperfalle umgeht Torchwood gekonnt - bis auf das Anagramm im Titel, einen Charakter (Captain Jack Harkness) und eine temporale Anormalie unter Cardiff haben die Serien nicht viel gemein. Ansonsten: weniger Humor als der Doctor, dafür mehr bisexuelle Charaktere.

15. Alias - Nun mag man sich wundern, was eine Spionage-Serie in dieser Auflistung zu suchen hat. Antwort: Milo Rambaldi. Selbst ohne dieses mystische mumbo-jumbo ist Alias eine gut gemachte und spannende Serie.

14. Outer Limits - ursprünglich ein Twilight Zone-Abklatsch, aber ein guter. Nach einer kurzen Pause von 20 Jahren kam die Serie zurück, mit einer Besonderheit: obwohl immer noch jede Folge eine eigene, unabhängige Mystery-Story zeigte, waren einige Folgen miteinander verknüpft. Und das war gut so.

13. X-Files - von einer herrlich überzogenen Conspiracy-Serie mit Aliens zu einer lächerlich überzogenen Conspiracy-Serie mit zu vielen Aliens: der tiefe Fall der X-Files. Die ersten paar Staffeln sind aber nach wie vor köstliche Unterhaltung.

12. Smallville - Zum zweiten Mal taucht der Supermän in der Top 20 auf, und ehrlich gesagt macht ihn das superer (sic!) als er ist. Doch Smallville ist derart ambitioniert, daß es einfach honoriert werden muß: die Serie bleibt nicht dem ursprünglichen Superboy-Unsinn treu, sondern erzählt tatsächlich weiter - puh. Besonderes Highlight: James "Spike" Marsters als Brainiac.

11. Xena: Warrior Princess - Da gab es diese ein wenig schmierige, aber nichtsdestoirgendwie unterhaltsame Fantasy-Serie namens Hercules: The Legendary Journeys. Ein Glücksgriff in der Serie war Xena, die bei Hercules zunächst die Bösewichtin gab. Der Unterschied zu Strahlemännchen Hercules machte Xenas eigene Serie von Anfang an interessanter als das Original. Sam Raimi und Bruce Campbell können jedoch nicht als Pluspunkt für Xena verbucht werden, denn sie zählen beide auch für Hercules.

10. Angel - Ein weiteres Spin-Off (diesmal von Buffy). Und erneut werden die Todsünden der Spin-Offs vermieden. Die Serie braucht allerdings relativ lange, um zu sich selber zu finden.

9. Doctor Who (1963-1989) - billiger Fließband-SciFi, keine Frage. Die wackelnden Sets sind nach wie vor berüchtigt. Aaaaaber... einige Scripts sind wahrlich großartig und/oder originell. Oh, und zwischenzeitlich war Douglas Adams beteiligt. Desweiteren: ohne die alten keine neuen Folgen. Abschließend: der beste Doctor heißt immer noch Tom Baker.

8. Twilight Zone - wer kennt sie nicht? Ein Klassiker des Gruselfernsehens.

7. Star Trek: Deep Space Nine - angeblich dreister geistiger Diebstahl, denn ursprünglich wollte J. Michael Straczynski seine Serie im Star Trek-Universum ansiedeln, wurde aber abgelehnt - kurz darauf begannen die Vorbereitungen für DS9. Nur eine Legende? Wer weiß. Jedenfalls findet man alles, was Babylon 5 ausmacht, auch bei DS9. Nur eben nicht von Anfang an - ich sag nur: großer, staffelübergreifender Plot - diesen Teil seines Plans hat Straczynski wohl anfangs unterschlagen.

6. Lost - Sinnbefreites Chaosfernsehen oder Geniestreich? Beides? Das werden wir wohl erst 2010 erfahren, denn bis dahin soll Lost noch laufen. Und das ist gut - nicht, weil es noch drei weitere Staffeln geben wird, sondern weil tatsächlich ein Ende in Sicht ist. Als Endlosserie hätte Lost bestenfalls an den Top 20 gekratzt...

5. Babylon 5 - Whoa, Dude: eine SciFi-Serie für Erwachsene? Was dachte sich dieser Straczynski bloß dabei? "Solid characters, imaginative stories, no kids or cute robots, using science the way it should be used, not talking down to the audience" - Straczynski war offensichtlich verrückt. Wir wissen doch alle, daß SciFi ohne Kinder oder niedliche Roboter nicht funktioniert. Spaß beiseite: die "keine Kinder"-Regel ist ein klares Plus gegenüber Deep Space Nine, period. Dies kombiniert mit einer epischen, durchgestylten Story und den glaubwürdigsten Alien-Diplomaten, die man im Fernsehen je gesehen hat sichert Babylon 5 den fünften Platz. Welchen auch sonst?

4. Doctor Who (2005+) - die Briten kennen ihre Science Fiction. Selten war SciFi so spannend, originell, witzig und schön anzuschauen (und wenn es sein muß: auch gruselig).

3. (New) Battlestar Galactica - Ein DS9-Macher nimmt sich die von Babylon 5 gelernten Lektionen zu Herzen und machen... SciFi für Erwachsene. Wen es wundert, daß er sich dazu die alte BSG-Serie als Basis wählt, denke kurz über die Prämisse der alten Serie nach: die letzten Überlebenden der "12 Kolonien" werden auf ihrer Suche nach der "13. Kolonie" von den Cylonen gejagt - genau jene Roboter, die ihre Welten vernichtet hatten. Die alte Serie läßt die Überleben als erstes zu einem interstellaren Kasino fliegen, wo erst einmal ein bischen Karten gespielt werden. Die neue Serie zwingt zwei Kampfpiloten ein ziviles Raumschiff des eigenen Überlebenden-Konvois abzuschießen. Kurz und gut: düstere Stimmung aller Ortens. Wie angemessen.

2. Buffy the Vampire Slayer - Eine der einflußreichsten TV-Serien, die es je gab. Die besondere Stärke liegt hier nicht im Plot (wie bei Genre-Serien eigentlich üblich), sondern in der Charakterentwicklung. Vergleichbares sieht man selten - und schon gar nicht, wenn Vampire und Dämonen durch die Gegend laufen. Grandios.

1. Firefly - Nun, was soll ich sagen? Wer mich ein wenig kennt, wird sich über diesen ersten Platz nicht wundern (und auch nicht über den zweiten, möchte ich wetten). Perfekter theme song, originelles setting, interessante Charaktere, hervorragende Schauspieler, gute plots, witzige Dialoge, überzeugende Special Effects, solides Handwerk (Kamera, Beleuchtung, etc.), herrliche Sets (allen voran das Raumschiff der Hauptpersonen, die Serenity), chinesische Flüche, lockere six-shooter - diese Serie hat einfach alles. Wer die Serie nicht kennt: noch ist nichts zu spät! Wer sie nicht mag: verkauf deinen Fernseher.

Honorary Mention:
* The Tripods. Wäre die zweite Staffel nicht so schwach, oder hätte es eine dritte Staffel gegeben, wären die Tripods ein sicherer Kandidat für die Top 20. So leider nicht.
* Heroes. Die Serie lief ja bisher nur in den USA, und ist auch noch nicht auf DVD erhältlich.

Montag, Juni 11, 2007

The Batman: Eine verspätete Reaktion

Es hat zwar etwas gedauert, aber endlich reagiert der Batman auf meinen Artikel:


(Inspiration/Bild von hier.)

Donnerstag, Mai 10, 2007

Popkulturelle Sturmflut

Für die verschlafenen Popkulturaten hier ein Abriss der Ereignisse:

Lost hört auf. Nur noch drei Staffeln, dann ist's vorbei, das Inselhocken. Und, zudem, wird es nur noch 16 Folgen pro Staffel geben. (Apropos Lostpedia: "All non-U.S. visitors should be very careful which pages you visit." Das kann und muß man als generelle Warnung bzgl. des Surfens verstehen.)

Eric Bana ist nicht mehr der Hulk. Pfui.
Edward Norton ist der Hulk. Hui!

George Lucas hält Spider-Man 3 für doof, die Star Wars Prequels aber nicht. Das nennt sich wohl "Sinn für Humor".

Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer kommt Mitte Juni in die deutschen Kinos, und ab dem 16. Mai auf Bittorrent.

Peter Jackson will Bilbo gegen Smaug antreten lassen, darf aber nicht. Sam Raimi soll, weiß aber noch nicht, ob er will. Aber vielleicht darf er auch nicht. Sondern doch ein Peter, und zwar Master und Commander Peter Weir.

Michael Bay bloggt seine Transformers, dieser nerdige Geek. Wenn nun alle Bloggenden ihr Spielzeug präsentieren würden, nicht auszudenken.

Heroes wird nicht schlechter, es wird besser. Schade, daß euch die deutsche Synchro sämtlichen Spaß verkackeiern wird.

Habe gerade mit Tobey Maguire telefoniert. Er bereut keine Träne.

Zurück zum Sport.

Dienstag, Mai 08, 2007

Spider-Man 3 Revisited

Alte Säcke gehören nicht in die Spätvorstellung. Und auch nicht nach vorne ins Kino - zumindest nicht bei einem Action-Film. Jetzt, da alle Hürden umschifft wurden, kann ich mit Stolz und Würde und erhobenen Hauptes und barfuß berichten: ich habe es geschafft, Spider-Man 3 ohne einzuschlafen zu beobachten. Bravo, ich. Also, hier das erweiterte Review:

Freundschaft und Vergebung sind zwei der drei großen Themen von Spider-Man 3. Das dritte ist Herzschmerz. Es wird geweint und gekämpft und geweint und gelacht (meist über Spidey) und geweint. Und auf die Tränendrüse gedrückt.

Hatte ich nicht eingangs erwähnt, daß es sich um einen Action-Film handelt? Stellenweise fühlt es sich mehr an wie Soap-Drama, aber so viel hatte ich ja schon vor dem Einschlafen mitbekommen. Aber sind wir mal ehrlich: Teenager und ihr Beziehungsmüll sind das einende Element aller drei Spidey-Filme. Wer anderes erwartet hat (wie bspsw. dieser dürftige Reviewer auf AICN) ist ein armes Würstchen, und wenig besser als die "Hulk Smash!"-crowd in der grandiosen Ang Lee-Verfilmung. Dä.

Zugegeben, es werden schwerere Geschütze aufgefahren als in den vorangegangenen zwei Filmen. Aber da dies der letzte Film der Stammelf gewesen sein könnte, ist das zu verzeihen (wie großherzig ich doch sein kann).

Alles in allem prima Unterhaltung. Visuell beeindruckender als die ersten Teile, aber insgesamt doch leicht schwächer - zu viel Geflenne, zu viel Plot, viel zu viele Zufälle. Apropos Zufälle, Venom ist überflüssig wie ein Kropf (ergo hatte ich vor Jahren doch Recht, zumindest zu 6,5 Prozent: Raimi mag Venom nicht), und ist auch ähnlich erfreulich anzusehen.

Noch ein Wort zu den Schnitten: da saß ich beim letzten Mal wohl wirklich zu nah dran. Der erste fight - Spidey versus "New" Goblin - ist tatsächlich etwas (zu) hektisch, aber bei weitem kein Riddick.

Dienstag, Mai 01, 2007

Spider-Man 3zzzz

An dieser Stelle sollte eigentlich ein Review zum drittel Teil von Spider-Man stehen. Doch, was soll ich sagen, die mitternächtliche Vorstellung von gestern auf heute ließ mich auf halber Strecke in Tiefschlaf verfallen. Was ich mitbekommen habe: Sandman ist eigentlich lieb, der neue Green Goblin (Hobgoblin?) eigentlich ja auch, und Venom ist reiner Zufall. Gähn. Schnitt und Kamera der Actionszenen ist derart hektisch und unübersichtlich, daß selbst Riddick vor Scham errötet. Doppelgähn. Und die Peter/MJ-Beziehung könnte eine direkte Umsetzung einer deutschen daily soap sein. Schnarch.

Aber ich will mal nicht zu viel meckern, dafür sollte man den Streifen wirklich ganz gesehen haben... und das wird auch nachgeholt, also zieht euch schon mal lauwarm an.

Lust'ge Fakten am Rändchen: offiziell läuft der Film erst ab heute, aber dann doch irgendwie schon seit gestern - und eine Mitternachtspremiere war's nicht - die von mir besuchte Vorstellung fing erstens bereits um 23.15h an, und zweitens gab es vorher schon eine um 20.15h. Und in den USA läuft der Film erst ab dem 4. - wiesoweshalbwarum?

Montag, März 26, 2007

Tonight we dine in the Batcave.

Kleiner Nachtrag zu HdK(1)-tB vom letzten Samstag:


Inspiriert durch diese und diese und Dutzende ähnlicher Seiten zum neuesten Testosteronstreifen, der auf einem Frank Miller-Comic basiert: 300.

Samstag, März 24, 2007

Helden der Kreisklasse (1): The Batman



Es ist fast schon zu einfach, sich über den Bat-Man lustig zu machen: das Kind einer Millionärsfamilie durchläuft, nachdem seine Eltern bei einem Überfall in einer Seitengasse (oder wo sich Millionärsfamilien sonst noch so rumtreiben) erschossen wurden, ein rigoroses Training, um zum absoluten Spitzensportler (in allen Bereichen, versteht sich) zu werden, dann ein Fledermäuschenkostüm anzuziehen, und allen Kleinverbrechern, die nicht bei "3" auf den Bäumen sind, ordentlich eins auf den Kopf zu schlagen.
Da er ja Millionär ist und somit über schier grenzenloses Kapital verfügen kann, baut er sich passendes Fahr- und Flugwerk, welches den gleichen Hau weg hat wie er - als Beispiele seien hier nur Batmobile, Batplane und Batcycle genannt. Wenn ihn der Hafer sticht, behilft er sich eines minderjährigen sidekicks namens Robin, der in buntesten Klamotten und kurzem Höschen ebenfalls den Handtaschenräubern ordentlich auf die Mütze gibt.
Geht's mal nicht gegen kleine Fische, legt sich der Batbloke am liebsten mit Wahnsinnigen, Verrückten, Bekloppten an. Sämtliche allgemein bekannten Schurken - Joker, Two-Face, Penguin, etc. - sind die meiste Zeit Insassen der lokalen Klappsmühle Arkham Asylum.

Völligst Banane? Right. Doch obwohl er eigentlich mit zum Albernsten gehört, was die Industrie der Comics aufzufahren bereit ist, erfreut sich der Fledermaustyp eines gänzlich anderen Rufes: düster seien er und seine Hefte. Und das stimmt auch irgendwie und -wo. Frank Millers The Dark Knight Returns von 1986 und Batman: Year One (sowie deren Quasiableger, die aktuelle Verfilmung von 2005, Batman Begins) präsentieren einen glaubwürdigen Charakter frei von (fast) jeder Albernheit.

Insgesamt bleibt der Batman aber albern bis ins Mark. Und das, mit Verlaub, ist auch gut so.

Samstag, Februar 10, 2007

Buffy Season 8

Bald kommt die 8. Staffel von Buffy!

... allerdings nicht ins TV, sondern ins Comic-Buch. Hoffe, das ist ok.

Geschrieben wird die Serie unter anderem von Jane Espenson, Steven S. DeKnight, Doug Petrie, Drew Goddard und Drew Greenberg. Whedon himself ist "Executive Producer", wie schon bei der Fernsehserie. Neat.
Oh, und Dawn ist riesengroß. Warum? Weiß ich doch nicht.


By the way, hätten Sie's gewußt: Battlestar Galactica ist Whedons liebste TV-Serie überhaupt und jemals, laut dieses Interviews. Wollte ich nur mal erwähnt haben, da das Interesse, als ich eine größere Gruppe Leute fragte, wann die Serie denn gemeinsam geschaut würde, gegen Null tendierte. Dä.

Samstag, Februar 03, 2007

No Wonder, Woman

Joss Whedon, der Schöpfer von Buffy the Vampire Slayer und Firefly, arbeitet bekanntlich an einer Verfilmung von Wonder Woman. Oder wie? Folgendes findet sich heute auf Whedonesque, Whedons "offizieller Site" (o.s.ä.):
You (hopefully) heard it here first: I'm no longer slated to make Wonder Woman. What? But how? My chest... so tight! Okay, stay calm and I'll explain as best I can. It's pretty complicated, so bear with me. I had a take on the film that, well, nobody liked. Hey, not that complicated.
Und weiter:
I'm as relieved as I am disappointed, and both of those things lead to drink, so that's a plus.

Nun war ich nie ein Wonder Woman-Fan, wie ich überhaupt das meiste des DC-Universums für hochgradig albern halte (zugegeben, daß ist bei Marvel ebenso, aber da ist's wenigstens nicht ganz so lächerlich), doch wenn irgendwer WW verfilmen könnte, wäre das Whedon. So bleibt nur zu hoffen, daß das ganze Projekt nun den Weg allen Irdischen geht.
Darauf trink ich.

Freitag, Februar 02, 2007

Rise of the Silver... was?

Wie bereits vor einiger Zeit auf AICN berichtet, zeichnet sich der neue Fantastic Four-Streifen, "Rise of the Silver Surfer", nicht nur durch seine vielleicht etwas angegraute Optik aus (Silver Surfer=T-1000?), auch wenn sich das wohl schwer vermeiden ließ (obwohl der Kerl natürlich "Silver Surfer" heißt, und nicht "Chrome Surfer"). Die Filmschaffenden entschieden sich dafür, ein Gimmick einzuführen, um den Silver Surfer vom T-1000 zu unterscheiden. Und so wird aus dem Silver Surfer der Silver David:

Wer sich selbst ein Bild der Männerpracht machen möchte, hier findet sich der Trailer, aus dem obiges screen capture stammt.

Man darf gespannt sein, wie der Filmtitel "Rise of the Silver Surfer" gemeint ist. Alicia Masters darf sich auf einiges gefaßt machen.

Mittwoch, Dezember 27, 2006

Fantastischer Frühaufsteher

Nun war ja die letztjährige Fantastic Four-Verfilmung nicht die beste, aber auch nicht die schlechteste (Daredevil, ich schau dich an...) Filmumsetzung eines Marvel-Comics. Nächsten Sommer steht bereits die Fortsetzung an, namentlich "Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer".

Ein Trailer ist bereits online. Und, oh, ah: nicht der übliche Teaser-Kram, wo nichts zu sehen ist außer einem Fuß, und nicht das übliche Trailer-Einerlei, wo wahllos Explosionen aneinandermontiert wurden. Schönschön.

Sonntag, November 19, 2006

Heat Vision und Jack, du und ich

Bereits vor Uhrzeiten habe ich über die awesomeness that is Jack Black schwadroniert. Ein anderer Comedygigant, -heroe und -eros ist bekennentlich Ben Stiller - Chef der großartigsten SuperheldInnentruppe der westlichen Hemisphäre, male model par excellence, und noch mehr.

Beide sind, neben Will Ferrell, Vince Vaughn, Owen Wilson, Luke Wilson und Steve Carell Mitglieder des Frat Pack. Und, guess what, Black und Stiller haben gemeinsam mit Owen Wilson versucht, eine Fernsehserie zu starten: Heat Vision and Jack, mit Ben Stiller als Regisseur, Jack Black als Jack (duh), und Owen Wilson als Heat Vision, das sprechende Motorrad. Der Pilot ("Episode 14: The Eye of Paragon") wurde produziert, aber kein Sender hatte Interesse.

Enter youtube. Und hier, die kompletten 30 Minuten action und adventure:

Knowledge is power - for real!

Und weil das so ist, hier ein paar Infos zu der Fernsehshow, die Heat Vision in der Wohnung der Polizistin schaut: es handelt sich hierbei um die phänomenale britische SciFi-Serie Doctor Who. Genauer gesagt, aus dem Sechsteiler Genesis of the Daleks, einem der Serials des vierten Doctors, Tom Baker. Noch genauer: dem fünften oder sechsten Teil - Davros, Schöpfer der Daleks ("Exterminate!"), hat noch die Kontrolle über seine Kreaturen.

I know EVERYTHING!