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Mittwoch, September 08, 2010

Smith ist super (2): Über die aktuelle Staffel, verfehlte Prognosen und ein wenig Musik.

Wo wir gerade beim Doctor sind ... Anfang 2009 hatte yours truly ein paar Vorhersagen über die nun gelaufene 2010er Staffel von Doctor Who gewagt. Wollen doch mal sehen, wie nahe ich dran war. Und, als besonderes Schmankerl, ein weiteres Video von den Proms, diesmal mit Musik und Spoilern und jede Menge Monstern.

Dienstag, September 07, 2010

Tennant war toll, aber Smith ist super.

Das kommt davon, wenn man sich eine Auszeit nehmen muss: die wichtigsten Sachen gehen verschütt, ohne dass sie an dieser Stelle gebührend zur Kenntnis genommen wurden. Natürlich ist nicht die Rede von den wilden Thesen des Thilo Sarrazin, sondern vom neuen Doctor.

Die erste Doctor Who-Staffel mit Matt Smith in der Rolle von David Tennant des Doctors ist mittlerweile ausgestrahlt, und wie so viele, die den Doctor nicht erst seit der Russel T. Davies-Era kennen, bin auch ich vollends begeistert von der Performance des neuen (und jungen) Schauspielers. Bin ich bös', dass zum ersten Mal ein Schauspieler den Doctor gibt, der jünger ist als ich? Natürlich, aber da kann Smith nix für.

Montag, Januar 26, 2009

Tropengewitter

Wahrheiten, die schmerzen, Folge 577: Es gibt Leute, die wissen nicht, was Wikipedia im Innersten zusammenhält, was Wikis sind, oder dass manche Wikis dem großen Bruder 'pedia in sheer awesomeness AU-weit überlegen sind. Zumindest, wenn man noch alle Buffy-Tassen im Star Trek-Schrank hat. Mal unter uns: ist popkulturelles Halbwissen nicht unendlich erquickender als jeder Enzyklopädieeintrag? Also ab zu TV Tropes.

Dort lernt sich vieles, unter anderem True Art Is Angsty, The Internet Is For Porn, Dark Is Not Evil, All Paedophiles Are Child Molestors, Seven Is Nana, Catholic Schoolgirles Rule, Better To Die Than To Kill, If You Know What I Mean. And Now You Know The Rest Of The Story. What Do You Mean, It's Not Symbolic?

Nach einer kurzen Einleitung/Erklärung, die meist derart viele verführerische Links zu weiteren Rubriken enthällt, dass man Gefahr läuft, aus diesem meilendicken Webnetz nie wieder zu entkommen (Sie wurden gewarnt.) folgen registertonnenweise Beispiele, schön sortiert nach Medium (Anime/Manga, Film, TV, Comics, Literatur, Musik, ...). Großes Kino, unter anderem. Und der Doctor, natürlich.

Zuschließend ein mehrfach ausgezeichnetes Beispiel - Ninja Pirate Zombie Robot:
Oh, Super Smash Bros. As of Brawl, the roster includes two fire-throwing plumbers, two psychics, a dinosaur that can turn into a dragon, a turtle-dragon, two monkeys (well, all right, a monkey with a jetpack who shoots his enemies with peanuts and a bongo-playing ape wearing a tie), a penguin with a sledgehammer, a robot with laser eyes, a warrior angel with Improbable Aiming Skills and a Dual Wielding Swiss Army Weapon, some furry space mercenaries who drive tanks, a female space mercenary in a battlesuit, a race car driver/bounty hunter, a magic princess ninja (who, in her own series, has a magic princess pirate counterpart), an astronaut leading flower aliens, a 2-D stick figure guy, an Extreme Omnivore pink puffball, a blue ninja/Batman/Vader puffball, a singing, self-deflating puffball, an electric mouse, a canine Bruce Lee Clone on fire, a dinosaur plant, a mutant turtle with ninja moves (teenage status unconfirmed), a flying fire-breathing dragon, an obese, flatulent cannibal with an infinite supply of edible motorcycles and a superhero alter-ego, a blue speedy hedgehog and a fourth-wall-painting spy assassin clone. And the Big Bad is a glowing Space Angel, controlling a giant sentient glove.


PPPS: Die Seite gibt es auch auf Deutsch. Aber erwarten sollte man (noch?) nicht allzu viel. Eben genau wie bei Wikipedia.

Samstag, Januar 10, 2009

Doctor Who in Action

Willkommen zur neuesten Ausgabe des semi-offiziellen Doctor Who Fanmags. Heute: Spannung, Spiel, keine Schokolade.

Es darf nicht verschwiegen werden, dass der allen zumindest halbwegs informierten London-Reisenden Forbidden Planet ab sofort Vorbestellungen für die Doctor Who 2009 Time Squad Figs entgegen nimmt.

Kostprobe gefällig?

Mittwoch, Januar 07, 2009

Zeit, den Arzt zu wechseln, Teil 11

Wie bekannt sein sollte ist David Tennant der beste Doctor (Who?) seit Tom Baker. Noch, sollte hinzugefügt werden, denn nach zwei, drei, vier Filmchen in diesem Jahr (für chronisch Verkaterte: 2009) ist Ende und Schluß mit Tennant als zehntem Doc. In einem Satz: die beste britische SciFi-Show ever verliert den besten Hauptdarsteller dieses Jahrhunderts.

Aber das Jahrhundert ist ja fast so jung wie dieses Jahr; wer weiss, was da noch so kommen mag? Wir alle, und zwar: Matt Smith ist als elfter Doctor gecastet. Whoa.

Bevor nun alle in Tränen ausbrechen ("Doctor ... who?"), etwas Positives gibt es doch zu bemerken: Wikipedia zählt exakt elf Medienpersonen mit dem Namen Matt Smith (wir ignorieren einfach die beiden Politiker und den The Real World-Typ). Und der Matt heisst Smith, verdammich. Ach hätten seine Eltern ihn doch "John" genannt.

Zur Erinnerung: Gemeinsam mit Tennant verlässt Russel T Davies die Show, um von Steven Moffat ersetzt zu werden. Das bedeutet: weniger Daleks, weniger Cybermen, weniger Daleks gegen Cybermen, weniger Dalek-Mensch-Hybriden, weniger Steampunk-Cybermen, weniger knatschrote Daleks, und vor allem weniger deus ex machina. In zwei Worten: weniger Käse. Dafür mehr Mädchen im Kamin und ein Hang zum Augen offen halten.

Man darf gespannt sein. David Tennant war auch nicht unbedingt eine konventionelle Besetzung - und gibt es sowas beim Doctor überhaupt? Eben. Da geht selbst eine derart gewaltig und gewaltsam explodierte Fönfrisur in Ordnung.
Fehlt nur noch das Mascara, und der elfte Doctor fliegt die TARDIS durch den Monsun. Bleiben wir ergo zurückhaltend optimistisch.

Und damit ist für diese Nacht Schicht im Schacht. Nur schnell noch die obligatorische YouTube-Einbettung:

Donnerstag, Februar 07, 2008

Procrastinate! PROCRASTINATE!

Na was ist denn das? Ein unerwartetes Update dieses Blogs - huzzah!

Doch zu früh gefreut. Es handelt sich nur um ein semipassendes Spaßmachvideo von DuRöhre - das Cybermen Call Centre:

(Direkter Link)

Noch flott die Anmerkung, dass ashens noch ein paar andere nette Vids bieten kann. Zum Beispiel, brennendaktuell, ein Review des Wii-Rippoffs Vii.

Und abschließend eine Bekanntmachung: sollte ich jemals die Ungelegenheit haben, mir die synchronisierte Fassung der Ausnahmeserie Doctor Who anschauen zu müssen, kommt mal ein Vergleich, bitte sehr - mache ich ja öfter, sowas. Um zu verdeutlichen, was ich meine (und erneut zu illustrieren, warum ich Synchros generell verabscheue): in der dritten Staffel der Desperate Housewives wird von Mary Alice, der verstorbenen Erzählerin, erklärt, warum Bree kein unangemeldetes Türgeklopfe mag. Denn, so die Synchro, man weiß nie, ob auf der anderen Seite der Tür nicht Vertreter, religiöse Fanatiker oder eine große Familie warten. Eine "große Familie"? Da muss man die Originalfassung nicht kennen, um zu wissen, dass dies absolut keinen Sinn macht. Und wovon war im O-Ton die Rede? Von der "extended family". Go figure.

Und dann war da noch das Smash Bros. DOJO!! welches kürzlich "Bat" mit Fledermaus übersetzte, obwohl auf dem dazugehörigen Bild eindeutig ein Baseballschläger zu erkennen war. Ist mittlerweile leider korrigiert. Aber nun schweife ich völligst ab.

Viel Material jedenfalls für den baldigen Internationalen Day des Denglish!

(Hey, das war ja doch mehr als tumbes Videogeposte. Wow.)

Donnerstag, Juni 14, 2007

Geek TV Top 20

Mutanten, Monster & Aliens - nein, kein neues Rollenspiel (MM&A... hmmm...), sondern die Basiszutaten von geeky Fernsehserien. Insbesondere das 21. Jahrhundert war bisher eine Fundgrube für qualitativ hochwertige Science Fiction/Fantasy/Mystery/Superheroes-Serien, aber auch das letzte Jahrtausend hat einiges zu bieten. Schauen wir uns mal die besten 20 an, ok?

20. Lexx - Definitiv die beste SciFi-Serie ever - für drogenabhängige Psychopathen. Alle anderen schnallen sich besser an für eine irrsinnge Fahrt auf der falschen Seite der Autobahn. Wahnsinn aller Ortens (insbesondere im Drehbuch) in dieser kanadisch-deutschen Co-Produktion.

19. Robin of Sherwood - klassischer Robin Hood mit einer Spur Fantasy. Hey, Robin selber macht auf Doctor Who, als zwischen zwei Staffeln mal eben die Titeldarsteller getauscht werden. Dafür hätte die Serie eigentlich einen Platz unter den ersten 10 verdient...

18. Lois & Clark: The New Adventures of Superman - vielleicht die erste wenigstens halbwegs ernstzunehmende Superhelden-Serie im TV (nach Misfits of Science, urgh). Die Stärke der Serie war allerdings nicht die super action, sondern das Beziehungsdreieck Lois-Clark-Superman.

17. Red Dwarf - britischer Humor trifft dark scifi. Ohne das "dark", versteht sich. Ein großer Spaß für die ganze Familie (außer die Großeltern).

16. Torchwood - Spin-Offs sind eine heikle Sache. Wer einfach nur die Hauptserie emuliert (in diesem Fall den neuen Doctor Who) fällt meistens aufs Gesicht. Diese Stolperfalle umgeht Torchwood gekonnt - bis auf das Anagramm im Titel, einen Charakter (Captain Jack Harkness) und eine temporale Anormalie unter Cardiff haben die Serien nicht viel gemein. Ansonsten: weniger Humor als der Doctor, dafür mehr bisexuelle Charaktere.

15. Alias - Nun mag man sich wundern, was eine Spionage-Serie in dieser Auflistung zu suchen hat. Antwort: Milo Rambaldi. Selbst ohne dieses mystische mumbo-jumbo ist Alias eine gut gemachte und spannende Serie.

14. Outer Limits - ursprünglich ein Twilight Zone-Abklatsch, aber ein guter. Nach einer kurzen Pause von 20 Jahren kam die Serie zurück, mit einer Besonderheit: obwohl immer noch jede Folge eine eigene, unabhängige Mystery-Story zeigte, waren einige Folgen miteinander verknüpft. Und das war gut so.

13. X-Files - von einer herrlich überzogenen Conspiracy-Serie mit Aliens zu einer lächerlich überzogenen Conspiracy-Serie mit zu vielen Aliens: der tiefe Fall der X-Files. Die ersten paar Staffeln sind aber nach wie vor köstliche Unterhaltung.

12. Smallville - Zum zweiten Mal taucht der Supermän in der Top 20 auf, und ehrlich gesagt macht ihn das superer (sic!) als er ist. Doch Smallville ist derart ambitioniert, daß es einfach honoriert werden muß: die Serie bleibt nicht dem ursprünglichen Superboy-Unsinn treu, sondern erzählt tatsächlich weiter - puh. Besonderes Highlight: James "Spike" Marsters als Brainiac.

11. Xena: Warrior Princess - Da gab es diese ein wenig schmierige, aber nichtsdestoirgendwie unterhaltsame Fantasy-Serie namens Hercules: The Legendary Journeys. Ein Glücksgriff in der Serie war Xena, die bei Hercules zunächst die Bösewichtin gab. Der Unterschied zu Strahlemännchen Hercules machte Xenas eigene Serie von Anfang an interessanter als das Original. Sam Raimi und Bruce Campbell können jedoch nicht als Pluspunkt für Xena verbucht werden, denn sie zählen beide auch für Hercules.

10. Angel - Ein weiteres Spin-Off (diesmal von Buffy). Und erneut werden die Todsünden der Spin-Offs vermieden. Die Serie braucht allerdings relativ lange, um zu sich selber zu finden.

9. Doctor Who (1963-1989) - billiger Fließband-SciFi, keine Frage. Die wackelnden Sets sind nach wie vor berüchtigt. Aaaaaber... einige Scripts sind wahrlich großartig und/oder originell. Oh, und zwischenzeitlich war Douglas Adams beteiligt. Desweiteren: ohne die alten keine neuen Folgen. Abschließend: der beste Doctor heißt immer noch Tom Baker.

8. Twilight Zone - wer kennt sie nicht? Ein Klassiker des Gruselfernsehens.

7. Star Trek: Deep Space Nine - angeblich dreister geistiger Diebstahl, denn ursprünglich wollte J. Michael Straczynski seine Serie im Star Trek-Universum ansiedeln, wurde aber abgelehnt - kurz darauf begannen die Vorbereitungen für DS9. Nur eine Legende? Wer weiß. Jedenfalls findet man alles, was Babylon 5 ausmacht, auch bei DS9. Nur eben nicht von Anfang an - ich sag nur: großer, staffelübergreifender Plot - diesen Teil seines Plans hat Straczynski wohl anfangs unterschlagen.

6. Lost - Sinnbefreites Chaosfernsehen oder Geniestreich? Beides? Das werden wir wohl erst 2010 erfahren, denn bis dahin soll Lost noch laufen. Und das ist gut - nicht, weil es noch drei weitere Staffeln geben wird, sondern weil tatsächlich ein Ende in Sicht ist. Als Endlosserie hätte Lost bestenfalls an den Top 20 gekratzt...

5. Babylon 5 - Whoa, Dude: eine SciFi-Serie für Erwachsene? Was dachte sich dieser Straczynski bloß dabei? "Solid characters, imaginative stories, no kids or cute robots, using science the way it should be used, not talking down to the audience" - Straczynski war offensichtlich verrückt. Wir wissen doch alle, daß SciFi ohne Kinder oder niedliche Roboter nicht funktioniert. Spaß beiseite: die "keine Kinder"-Regel ist ein klares Plus gegenüber Deep Space Nine, period. Dies kombiniert mit einer epischen, durchgestylten Story und den glaubwürdigsten Alien-Diplomaten, die man im Fernsehen je gesehen hat sichert Babylon 5 den fünften Platz. Welchen auch sonst?

4. Doctor Who (2005+) - die Briten kennen ihre Science Fiction. Selten war SciFi so spannend, originell, witzig und schön anzuschauen (und wenn es sein muß: auch gruselig).

3. (New) Battlestar Galactica - Ein DS9-Macher nimmt sich die von Babylon 5 gelernten Lektionen zu Herzen und machen... SciFi für Erwachsene. Wen es wundert, daß er sich dazu die alte BSG-Serie als Basis wählt, denke kurz über die Prämisse der alten Serie nach: die letzten Überlebenden der "12 Kolonien" werden auf ihrer Suche nach der "13. Kolonie" von den Cylonen gejagt - genau jene Roboter, die ihre Welten vernichtet hatten. Die alte Serie läßt die Überleben als erstes zu einem interstellaren Kasino fliegen, wo erst einmal ein bischen Karten gespielt werden. Die neue Serie zwingt zwei Kampfpiloten ein ziviles Raumschiff des eigenen Überlebenden-Konvois abzuschießen. Kurz und gut: düstere Stimmung aller Ortens. Wie angemessen.

2. Buffy the Vampire Slayer - Eine der einflußreichsten TV-Serien, die es je gab. Die besondere Stärke liegt hier nicht im Plot (wie bei Genre-Serien eigentlich üblich), sondern in der Charakterentwicklung. Vergleichbares sieht man selten - und schon gar nicht, wenn Vampire und Dämonen durch die Gegend laufen. Grandios.

1. Firefly - Nun, was soll ich sagen? Wer mich ein wenig kennt, wird sich über diesen ersten Platz nicht wundern (und auch nicht über den zweiten, möchte ich wetten). Perfekter theme song, originelles setting, interessante Charaktere, hervorragende Schauspieler, gute plots, witzige Dialoge, überzeugende Special Effects, solides Handwerk (Kamera, Beleuchtung, etc.), herrliche Sets (allen voran das Raumschiff der Hauptpersonen, die Serenity), chinesische Flüche, lockere six-shooter - diese Serie hat einfach alles. Wer die Serie nicht kennt: noch ist nichts zu spät! Wer sie nicht mag: verkauf deinen Fernseher.

Honorary Mention:
* The Tripods. Wäre die zweite Staffel nicht so schwach, oder hätte es eine dritte Staffel gegeben, wären die Tripods ein sicherer Kandidat für die Top 20. So leider nicht.
* Heroes. Die Serie lief ja bisher nur in den USA, und ist auch noch nicht auf DVD erhältlich.

Mittwoch, Juni 13, 2007

Doctor Kylie

Noch weiß niemand, ob tatsächlich der Master (No. Six) in der dritten Staffel der neuen Doctor Who-Reihe auftaucht, aber das könnte sich bereits am kommenden Samstag ändern. Oder in zwei Wochen. Oder in drei. Oder erst zu Weihnachten.

Weihnachten? Nun, ein Gerücht besagt, daß das diesjährige Staffelfinale (wie gewohnt ein Zweiteiler) ins mittlerweile traditionelle Weihnachtsspecial rüberschwappt. Und ein weiteres Gerücht verkündet die Anwesenheit von Kylie Minogue in eben diesem Special.

Deshalb muß die Saxon/Master-Theorie erweitert werden: Saxon ist der Master, und regeneriert am Ende der Serie zu Kylie Minogue. You've read it here first.

Und bevor hier Einwände kommen: in Doctor Who and the Curse of Fatal Death passiert genau das: ein Time Lord regeneriert und verändert dabei sein Geschlecht. (Zugegeben, Curse of Fatal Death ist nicht zwangsläufig Kanon, aber immerhin eine BBC-Produktion, kein Fan-Projekt.)

Weitere Indizien:
* In einer der Folgen der dritten Staffel behauptet der Doctor, einmal einen Bruder gehabt zu haben - mutmaßlich den Master. Und der Kylie-Master wäre kein Bruder mehr, sondern eine Schwester. Warum der Doktor bereits vorher von der Geschlechtsumwandlung weiß? Zeitreise, duh.
* Der alte Master hatte einen Bart, doch Saxon nicht - genau wie Kylie!
*John Simm, der Saxon/Master mimt, ist zur Zeit recht fett im Geschäft, und auf Dauer zu teuer für die Serie. Kylie Minogue wird da vergleichsweise preiswert sein.
* Kylie selber hat Erfahrung mit Regenerationszyklen:














I rest my case.

Dienstag, Juni 12, 2007

Audiokommentar Top 10

Niemand mag sie, auf jeder fünften DVD sind sie: Audiokommentare. Dieses Sub-Genre der Filmverwertung ist in der Tat sehr unappetitlich. Meistens fühlt es sich so an, als säße man im Kino, und die Leute hinter einem können einfach nicht die Klappe halten - und man kann sich nicht mal umdrehen, und den Leuten über den Mund fahren. Zugegeben, man könnte den Audiokommentar abschalten, aber warum hat man ihn überhaupt erst eingeschaltet? Eine Zwickmühle.

Liebhaber des Genres finden jedoch hin und wieder eine Perle von derartiger Brillanz, daß man vergißt, daß gerade der Film von notorischen Laberbacken zugetextet wird. Und genau um diese Glanzstücke soll es hier gehen.

Die oft stiefmütterlich behandelten Kommentare (für wie viele Leute ist ein Audiokommentar schon ein Kaufanreiz?) bieten in der Tat einige Stolperfallen. Gehen wir also kurz auf die wichtigsten Sünden ein - die Top-10-Kommentare weisen diese Schwächen nicht oder nur in vernachlässigbarem Maße auf.
Stating the obvious: Schlimmstmöglich sind Kommentare, die versuchen, die Handlung zu erzählen, während sie passiert - jetzt geschieht dies, nun das, und gleich was anderes... wow! Da bin ich froh, daß ich den Kommentar eingeschaltet habe - sonst hätte ich mir den Film selber anschauen müssen. Uh. Zum Glück sind derlei Kommentare sehr selten, und fast ausschließlich bei Fernsehserien zu finden.
Massenveranstaltung: Ein oder zwei Leute für den Kommentar sind perfekt, drei gehen vielleicht noch, vier sind grenzwertig. Alles darüberhinaus führt zu chaotischen Meinungsschnippseln. Regiekommentare sind üblicherweise die besten, und wie viele Leute führen schon auf einmal Regie? Eben.
Uh-äh-ah, y'know: Man muß kein überragender Redner sein, um einen Audiokommentar zu sprechen, aber die immer gleichen Füllworte sind wirklich nicht angebracht (JJ Abrams, ich schau' dich an, y'know?). Wenn der Kommentar sich anfühlt, als würde ihn Stefan Raab vom Teleprompter ablesen ("äh, äh") geht das vielleicht für eine einzelne Fernsehfolge in Ordnung - einen ganzen Spielfilm will man so aber nicht durchstehen.
The Sound of Silence: Ein Kommentar, der für fünf oder mehr Minuten auf Funkstille schaltet, hat etwas an sich, daß verstörender ist als das japanische Original von The Ring. Ständig zwischen Kommentar und Film hin- und hergeschmissen zu werden macht keinen Spaß. Passiert es häufiger, ähnelt es in gewisser Hinsicht dem stating the obvious: hätte ich den Film sehen wollen, hätte ich nicht den Kommentar eingeschaltet. Duh.

Umgekehrt ist es nicht leicht zu bestimmen, was einen guten Kommentar ausmacht. Unterhaltsam, witzig, informativ sollte er sein - aber nicht zwangsläufig alles auf einmal. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal von Kommentaren ist das Script: meistens gibt es keines. Ein qualitativer Unterschied ist das jedoch nicht unbedingt.

Damit wäre das geklärt. Without further ado... JT Firefly presents: Best of Audio Commentary!

10. Big Fish - Tim Burton: Mehr ein Interview als ein Audiokommentar, aber was soll's. Besondere Perle: der Vergleich zwischen der Beziehung von Vater und Sohn Bloom mit der zwischen Joker und Batman. Das allein war den Eintrittspreis wert.

9. The Interpreter - Sydney Pollack: Pollacks Feindschaft gegen die Kinofilmvergewaltigungen durchs Fernsehformat ist uneingeschränkt zu unterstützen. Und ganz nebenbei liefert er eine unterhaltsame Einführung in die Filmtheorie (naja, fast).

8. Babylon 5 Episode 1.13 (Signs and Portents) - J. Michael Straczynski: Mit Einführung der Shadows wird aus einer guten SciFi-Serie eine hervorragende. Ab dieser Folge geht es aufwärts - und Straczynski erklärt, warum.

7. Serenity - Joss Whedon: Buffy the Vampire Slayer verdient eigentlich auch eine Nennung in dieser Top 10, doch sind wir ehrlich (und greifen kurz vor): zweimal Joss Whedon ist genug (und manche der nicht von Whedon stammenden Audiokommentare bei Buffy gehören zum Schlechtesten dieser Kunst, also Schwamm drüber). Der Serenity-Kommentar bietet solides Handwerk: was wurde warum wie gemacht. Und das vom Meister des gescripteten Kommentars.

6. Ghostbusters - Ivan Reitman, Harold Ramis et al.: Ein Meisterwerk der 80er Jahre, angereichert durch einen exquisiten Audiokommentar, aufgenommen fast zwei Jahrzehnte nach der Erstveröffentlichung. Was könnte schöner sein, als zu erleben, wie Ramis Reitman unterbricht, nur weil gerade seine erste Szene im Film zu sehen ist? Einige der vermittelten Informationen sind sehr aufschlußreich, zum Beispield er Umstand, daß Dan Aykroyd (Hauptautor des Drehbuchs, später unterstützt von Ramis) ursprünglich vor hatte, den Film in der Zukunft anzusiedeln, in der Dutzende Geisterjäger-Teams agieren, und ungefähr 30 Riesenmonster auftauchen (der Marshmallow Man hätte sein Unwesen bereits im ersten Drittel des Films getrieben).

5. Monty Python's The Meaning of Life - Terry Jones, Terry Gilliam: Monty Python. 'nuff said.

4. Gangs of New York - Martin Scorsese: Mehr eine Geschichtsstunde als ein Audiokommentar, Scorses vergißt aber auch die Produktionsnotizen nicht - beispielsweise, wie Daniel Day-Lewis aus dem Vorruhestand (beziehungsweise: der Schusterlehre) gebracht wurde.

3. Lord of the Rings Extended DVDs (Fellowship of the Ring, The Two Towers, Return of the King) - Peter Jackson, Fran Walsh, Philippa Boyens: Nicht nur ist dieser Kommentar amüsant und informativ, genau wie ein Audiokommentar sein sollte, sondern hier trennt sich die Spreu vom Weizen: knapp 12 Stunden Film bedeutet knapp 12 Stunden Kommentar. Bring it on!

2. Big Trouble in Little China - Kurt Russell, John Carpenter: Man weiß, daß es sich um eine besondere Art von Kommentar handelt, wenn der Film schon Jahrzehnte alt ist (siehe Ghostbusters). Und wenn sich die beiden Erzählenden derart gut verstehen, daß knapp ein Drittel der Zeit über Baseball geredet wird, ist klar, daß es sich um einen Klassiker der Audiokommentare handelt. Postmoderner wird's nicht.

1. Firefly Episode 14 (Objects in Space) - Joss Whedon: Jean-Paul Sartre auf der Serenity? Ein wilder Ritt durch die philosophisch verpesteten Gehirnwindungen von Joss Whedon - Spaß für die ganze Familie, und vielleicht der einzige Audiokommentar, den man mehr als einmal hören mag.

So viel dazu. Wir sehen mal wieder: Firefly toppt alles. Einen Sonderpreis erhält hingegen Doctor Who (neue Serie, Staffeln 1 und 2) - so viele Audiokommentare bei einer TV-Serie gab es wohl noch nie. Bravo! (Und wer ist der Macher Russell T. Davies? Na klar: der "britische Joss Whedon".)

Montag, April 16, 2007

Doctor Who (727)

Endlich ist's geschafft: seit letzten Samstag gibt es mehr Doctor Who- als Star Trek-Folgen:
Some publicity has been given to the fact that Gridlock is the 727th episode of Doctor Who. This will break the record held by the various Star Trek series, which have a total of 726 combined episodes amongst them. Doctor Who has been recognised by the Guinness Book of World Records as the longest-running science fiction series in the world, based on the original series' 26-year continuous run and the 43+ years since the programme's 1963 debut. (Wiki:Gridlock (Doctor Who):Production)

Ein Grund zum Feiern? Aber sicher doch.

Montag, April 02, 2007

Doctor on the Moon

Das ewige Warten ist endlich vorüber, zumindest für die Leut' aus dem UK: die dritte (neue) Doctor Who season hat begonnen (Review der ersten Folge hier). Nuja, das ist nur halb richtig, schließlich gab es da noch das fulminante Weihnachts-Special. Müßte eigentlich zur 3. Season zählen, denn wie wir alle wissen ist die Folge nicht Teil der 2. DVD-Box.

Das erste Review verwundert ein wenig, findet sich doch unter den negativen Aspekten der neuen Folge dies:
2. After an epic start to wet your appetite, the plot begins to drag with endless scenes of running around corridors.
Hat der gute "Doctor Dan" kurz vergessen, welche Serie er sich da anschaut? Viele, viele der klassischen (60er-80er) Folgen bieten genau das - der Lauf durch die immer gleichen Korridore ist so sehr Doctor Who wie die Daleks.

Worauf wir uns in der laufenden Staffel alles freuen dürfen: William Shakespear (nach Charles Dickens und Queen Victoria in den vorangegangenen Staffeln), das Face of Boe (wohl zum letzten Mal), Daleks im New York der 30er Jahre, Captain Jack Harkness, und - unbestätigt - der Master! Whoa!

Doch ist der Master, Erzfeind des Doctors und ebenfalls ein Time Lord, tatsächlich "a villain returning from the original series that no one is expecting"? Mal ehrlich: Daleks, Cybermen, Master. Logisch.

Master oder nicht, John Simm, bekannt aus Life on Mars, spielt in den letzten beiden Folgen der 3. Staffel einen Charakter namens "Mr. Saxon" - Anagramm von "Master No. Six", und der Master tauchte in der Who-Story The Claws of Axos (1971) neben den Axons auf. Falsche Fährten? Wir werden sehen.

Theorie: da der Doctor in der aktuellen Folge behauptet, mal einen Bruder gehabt zu haben ("not any more"), könnte sich später herausstellen, daß der Master eben dieser Bruder ist. Simm (Saxon) und Tennant (Doctor) besitzen eine gewisse Ähnlichkeit. Und der Doctor hat wiederholt bestätigt, daß er der letzte Time Lord sei, und es "fühlen" würde, wenn es noch weitere gäbe. Ehrlich, ich würde Geld drauf wetten, daß Russell T. Davies so mal wieder die Geschichte des Doctors verdreht. You read it here first, kids. (EDIT: Hier, oder hier. War wohl nicht ganz so originell-clever wie gewohnt... /EDIT)

Also, Kontakte nach UK aufnehmen und Videos schicken lassen (halblegal), wöchentlich rüberjetten (legal, aber teuer und schlecht für die Umwelt), die series of tubes nutzen (nicht legal, duh), oder - wie yours truly - aufs nächste Weihnachtsfest warten und dann enttäuscht sein, daß Doctor Who Season 3 doch nicht unterm Christbaum liegt (in Ermangelung eines Christbaums).

Montag, Januar 08, 2007

Geschenke - passend, geschmackvoll, verspätet

Ab einem gewissen Alter gibt es anläßlich des jährlichen Geburtstags tatsächlich etwas zu feiern: das eigene Überleben. Schön, wenn dies auch von anderen Leuten honoriert wird.

Damit auch anderer Leut' Geburtstag ein solch durchschlagender Erfolg wird wie meiner am letzten Freitag (33, boah), hier einige Beispiele für passende Geschenke.

Fernsehserien sind immer angesagt, denn: gutes Preis/Leistungs-Verhältnis, keine Werbung, fette Box. Gebildete Menschen haben sich zwar Babylon 5, Buffy und Firefly bereits selber zugelegt, und Doctor Who bereits zu Weihnachten bekommen, aber Angel ist vielleicht noch nicht komplett, Battlestar Galactica noch nicht vorhanden, und auch sonst gibt es noch tolle Teile, wie beispielsweise Alias.
Das Ziel: der beschenkten Person zu ermöglichen, einen eigenen Fernsehsender zu starten.

Gutscheine passen immer, doch ist Rücksicht auf Interessen und Vorlieben der beschenkten Person zu nehmen - nicht immer ist ein Gutschein aus dem Media Markt wirklich angebracht, und zeugt meist nur von der eigenen Einfallslosigkeit. Zwei positive Beispiele:
* Eine Gutschrift aus dem Tabakladen (zwecks Pfeifenbefüllung - für Leute über 30 quasi immer gut und richtig), selbst wenn diese eigentlich keine Gutscheine bereithält (Schußwaffe als Überzeugungshilfe nicht vergessen).
* Ein Deckel mit Guthaben in der regelmäßig frequentierten Kneipe. Prost!

In der heutigen Zeit geht es für alle Leute ab 16 nur noch um Jobs, Jobs, Jobs, und um Arbeit. In Abwesenheit von beidem darf auch gerne eine Stellenausschreibung verschenkt werden (in Form einer selbstgebastelten Postkarte beispielsweise), auf die sich die beschenkte Person dann bewerben muß, ja muß. Es ist darauf zu achten, daß die Anforderungen passen, wie in meinem Fall. Diese Stellenanzeige der jungen Welt paßt auf mich wie Faust auf Milz:
"Erfahrung in Büroorganisation bzw. im Umgang mit moderner Bürotechnik"? Klaro - mein Arbeitszimmer räume ich alle zwei Jahre auf, und mit elektronischen Schreibmaschinen habe ich bereits gearbeitet.
"Eigenständiges Arbeiten, sicheres Auftreten"? Yes - ich mach, worauf ich Bock hab, du Drecksau.
"Flexibilität und die Bereitschaft, ein breites Aufgabenfeld zu übernehmen"? Jawoll - gelber Gurt in Tae-Kwon-Do, und breit muß ich wohl sein, um für die jW zu arbeiten.
"Erfahrungen im Umgang mit politischen Organisationen und Strukturen"? Logisch - siehe: diesen Blog.
Bewerbung geht heut' noch raus. Oder morgen.

Warum nicht einfach eine Verlinkung schenken? Ein vorauseilender virtueller Glückwunsch vom 3.1. erreichte mich ob der eigenen momentanen Internetträgheit erst gestern: dieser Eintrag auf Planet Hop listet GPM ganz weit oben in einer zufälligen Reihung lesenswerter Blogs, weitweit vor dem Roi. Huzzah!

Dienstag, Januar 02, 2007

Wie man einen Dalek-Angriff überlebt

Du flanierst durch die Stadt, mit deinen Gedanken wie üblich woanders, als plötzlich ein anderthalbmeter hoher Pfefferstreuer vor dir steht und dir ein wenig freundlich gemeintes "Exterminate!" entgegensäuselt. Hier eine Anleitung, wie man dem fast unvermeidlichen Tod durch Dalekbeschuß entgeht.

1. Panik! Es ist praktisch unmöglich, mit einem Dalek zu verhandeln. Du hättest bereits vor Minuten anfangen sollen zu flüchten.
2. Schau beim Weglaufen hin und wieder über deine Schulter. Falls der Dalek sich andere Ziele zum Exterminieren gesucht hat: gut (lauf trotzdem weiter). Falls nicht: lauf schneller. Und schneller.
3. Daleks sind nicht besonders flott. Wenn du es bis hierher geschafft hast, stehen deine Chancen nicht schlecht. Aber Vorsicht: wo ein Dalek ist, sind oft mehr. Schau also auch nach vorne, nicht nur nach hinten.
4. Falls du bewaffnet bist: vergiß es. Der Schutzschild, welcher den Dalek umgibt, hält dem Beschuß von Waffen des 21. Jahrhunderts locker stand.
5. Falls du dich in einer Sackgasse wiederfindest: wenn du immer noch bewaffnet bist, fang an zu schießen - schaden kann's nicht. Konzentriere dein Feuer auf das Auge, vielleicht hast du Glück. Vermutlich aber nicht. Falls du nicht bewaffnet bist: winke einer imaginativen Figur hinter dem Dalek zu und sage "Hallo, Doctor!" Dies könnte den Dalek ablenken, macht ihn aber vermutlich nur noch wütender.

Tipps
* Verlasse nie das Haus, ohne dein Testament gemacht zu haben.
* Verlasse am besten nie das Haus.

Warnung
* Selbst wenn neben dir die TARDIS auftauchen sollte, dein Schicksal ist so gut wie besiegelt.
* Es könnte dir wie eine gute Idee vorkommen, die nächstgelegenen Treppen hinaufzulaufen, in der irrigen Annahme, so dem Dalek entkommen zu können. Dies ist nicht korrekt. Zwar könnten Daleks die Treppen hinaufschweben, doch der alte Merksatz gilt: Echte Daleks steigen keine Treppen, sie zerstören das Gebäude.

Verwandte wikiHows
* How to Survive a Shark Attack
* How to Survive School

Samstag, Dezember 24, 2005

SciFi-on-the.tv

Zur Zeit ist eine gute Zeit, zumindest für Science Fiction-Fans (kurz: SciFi-Nerds) mit Fernseher. Dr Who und Battlestar Galactica (BSG) sind zwei gut gemachte und gänzlich unterschiedliche Serien und ohne Vorbehalt zu empfehlen, und zudem ist Enterprise endlich abgesetzt - Glück gehabt.
Im deutschen Fernsehen laufen die Serien momentan natürlich nicht, aber das Problem ist ein altes. Jedoch bringt RTL 2 ab 2006 offensichtlich BSG, immerhin.

Die beste SciFi-Serie ever ist jedoch zweifelsohne Firefly. Die Chancen, daß diese Serie (zusammenfassend: SciFi-Western) im deutschen Fernsehen läuft, ist fast gleich Null - RTL hält die Rechte, hat aber keinen Bock, ihr übliches Publikum mit solch anspruchsvoller Kost zu vergraulen.

Englischsprachige Foren und Blog laufen zur Zeit über mit Beschuldigungen in Richtung des Serienschöpfers Joss Whedon, der Firefly und Serenity (den Kinofilm-Ableger, erst kürzlich in den deutschen Kinos, und ohne Fehl und Tadel) angeblich den Todesstoß versetzt habe - ein Interview in Entertainment Weekly zitierte Whedon mit der Aussage, Serenity habe Firefly zu einem "closure" gebracht, was so interpretiert wurde, daß Whedon kein Interesse an diesem Stoff mehr habe.
Die Realität freilich sieht anders aus: alles, was Whedon sagen wollte, war, daß der Film als Abschluß für die Serie verstanden werden kann, falls (!) keine Serie oder Filme mehr folgen. Duh.