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Sonntag, April 01, 2007

Btw:

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Thanks for your time and patience,
JT Firefly and the staff at GPM

PC Spiel Sensation: SimGolf!

Lange war's angekündigt, und noch länger ist's überfällig - doch endlich, endlich ist es da: Sid Meier's SimGolf! Der alte Sid, bekannt von Civilization 1 bis 7, läßt es mal wieder richtig krachen. Doch zurück auf Anfang.

Nach der zugegeben langen und großen (8 GB) Installation begrüßt uns das Startmenü des Spiels mit überraschenden Möglichkeiten. Daß es hauptsächlich um das Anlegen von Golfplätzen geht, auf denen dann lustige Sims rumwuseln, war klar - zusätzlich spielen aber auch die stetig zu verbessernden Fähigkeiten der eigenen Figur, das Alter Ego des Spielenden, eine große Rolle. Wer mag, spielt einfach ein Turnier, und kümmert sich nicht um das Bauen von Golfanlagen - danke, Sid!

So sieht es aus, wenn wir uns für die Baukarriere entscheiden: ein unbearbeitetes Gelände, auf dem sich nur das Clubhaus, und eventuell ein Spezialgebäude (dazu später mehr) befindet. Nun heißt es Schaufel ausgepackt, und die ersten Löcher gestaltet.

Den kreativen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt! Legen wir ein neues Loch an, wählen wir zunächst den Abschlagpunkt und das Ziel fest. Auf Wunsch läßt sich das Grün ums Ziel herum beliebig vergrößern und verkleinern. Freeways - der Standardablageort der Bälle auf dem Weg zum Loch - gibt es gleich in zwei Varianten: schnell (der Ball rollt weiter) und langsam (der Ball kommt schnell zum Stehen). Eine Vielzahl Fiesigkeiten wie Sandgrube, Bäume und Wasser können ebenfalls platziert werden, damit es die GolferInnen nachher nicht zu einfach haben. Hügel und Mulden lassen sich dank der ausgeklügelten 3D-Grafik mit wenigen clicks einfügen und formen.

Nach wenigen Minuten - oder auch Stunden oder Tagen, je nachdem, wieviel Arbeit man in die Sache steckt - steht ein ausgewachsener Golfparcours mit bis zu 18 Löchern bereit. Dieses Bild stammt aus dem "Sandkasten" - das heißt, zum Bauen standen beliebige finanzielle Mittel zur Verfügung. Im grandiosen Karrieremodus muß natürlich zunächst genug Geld erwirtschaftet werden.

Hat man genug Löcher angelegt, erhält man Zugang zu Spezialgebäuden wie Freßbuden (gegen Hunger), Hotel (gegen Unglück) oder Flughäfen (gegen Gebühr), welche die Attraktivität des Geländes bereichern. Je toller das Gelände, desto zufriedener die GolferInnen, desto mehr Geld fliest in die Kasse - genial!

Wie bereits angedeutet, kann die eigene Spielfigur ebenfalls golfen! Hier sehen wir JT Firefly beim Abschlag mit Linksdrall - zur Wahl stehen viele, viele Schlagvarianten (ungefähr ein halbes Dutzend!).

GolferInnen werden vielleicht zu Mitgliedern, wenn ihnen der Platz gefällt. Eventuell verbessern sie ihre Mitgliedschaft auf "Silber", was bedeutet, daß sie ein Anwesen auf dem Gelände kaufen - quasi eine Ferienwohnung. Diese Wohnungen werden jedoch ab und an von gierigen Promis aufgekauft - pfui. Dies erfreut jedoch die anderen GolferInnen, die den Promis nun bei der Morgengymnastik zuschauen können - hui. Aus "Silber" kann auch "Gold" werden, und dann zahlen die Mitglieder freiwillig mehr Geld - wie nett.

Dies ist nur die Spitze des Eisbergs der spielerischen Möglichkeiten von Sid Meier's SimGolf! Die Millionärin, die ab und an den Kurs bespielt und bei Gefallen Schnickschnack zur Verschönerung spendiert; der Beamte, der, falls gut gelaunt, mehr Land zum Verkauf anbietet; Spitzengolfer, die den eigenen Golfer zum Duell herausfordern; Golfer, die miteinander eine Geschichte erzählen (hoffentlich mit Happy End!); auf dem eigenen Golfplatz zu veranstaltende Turniere (die man im Idealfall selber gewinnt!); und so weiter und so fort.

Fazit
Dieses Spiel hat das Zeug zum Klassiker. Ab morgen ist es im Handel erhältlich, und vermutlich übermorgen schon ausverkauft!

Systemanforderung
3,8 GHz Intel/A64 3800+ AMD, 2,0 GB RAM, 8 GB Festplatte, Radeon X1900 XT/Geforce 7900 GTX

Wertung
Grafik 91%, Sound 86%, Spielspaß 96%, GESAMT 93%

Sonntag, April 02, 2006

Just in case...

... wer's nicht gemerkt hat: für sämtliche "weltexklusivlichen" Postings gilt: April, April.

Auch wenn die Sache mit Spidey gemeinerweise ein paar Tage vor dem 1. April plaziert war. Denn ursprünglich sollte es kein lauer Aprilscherz werden, sondern nur eine Reaktion auf ein gefälschtes Spidey-in-Schwarz-Bild, welches auf AICN grassierte.

Samstag, April 01, 2006

Matrix 4 - weltexklusichlich 3

Erst heute wurde bekannt, daß die Warchowski-Brüder nach dem "V for Vendetta"-Debakel ("zu wenig Action, noch weniger Bullet-Time") zu alter Größe wiederfinden... genauer: zu dem unvermeidlichen Sequel zur Matrix-Trilogie.

Zu viele Filmschauende verließen spätestens nach Teil 3 das Kino mit großen Fragezeichen in den Augen und ein lautes "Huh?" ausrufend. Kein Wunder, war doch Matrix: Revolution nie als definitives Ende der Matrix-Filme gedacht.

Da Keanu Reaves mittlerweile danke Constantine zum angesehenen Schauspieler mutiert ist, entschieden sich die Warchowskis, den vierten und letzten Teil nicht mit realen SchauspielerInnen zu drehen (diese können ohnehin nur schwerlich bis garnicht die immense visuelle Kraft der Brüder auf die Leinwand bannen), sondern (wie schon Animatrix) animiert.

Wurde dem ersten Matrix-Teil noch nachgesagt, er hätte zu sehr bei Ghost In The Shell geklaut, dürfte die Bekanntgabe des Titels für den vierten Teil für weitere Aufschreie sorgen:



Alle Fragen (und Antworten) der ursprünglichen Trilogie werden geklärt werden ("Wollen die Menschen weiter Batterien sein?", "Was für'n Hippie ist eigentlich dieser Maschinengott?", etc.). Neo kehrt zurück - als Agent Neo, der diesmal haupsächlich gegen das einzige Wesen antreten wird, das ihm wirklich gefährlich werden kann: er selbst (tausende Neos gegen tausende Neos - was könnte schöner sein?). Trinity und Morpheus, ebenfalls in die Matrix aufgegangen, vereinigen sich zum bösen Überwesen Morphity - nur, damit Neo nicht nur mit sich selbst beschäftigt ist (was sollen sonst die Kinder denken?). Das Blag aus Teil 1 kehrt zurück und verbiegt noch mehr Löffel. Und und und.

So oder so kann man sicher sein: Teil 4 wird mindestens so beliebt, so erfolgreich und so unglaublich toll wie Teil 2 und 3. Ach wär' nur schon 2007.

Supes Returns - weltexklusivlich, Teil 2

Während Spidey noch auch sich warten läßt, machen sich weltweit Geeks bereit, den anstehenden Superman-Streifen ordentlich zu trashen. Gängige Vorwürfe lauten: nicht schon wieder die origin story, zu wenig Christopher Reeves (leider allzu wahr), zu viel Marlon Brando (huh?), Superman ist doof und langweilig, die Farben des Dress sind falsch, das Cape zu lang und zu kurz, und das Logo auf der Brust zu klein.

Da sich der Film noch in Post-Production befindet, haben die MacherInnen beschlossen, zumindest einen Vorwurf mittels CGI zu entkräften. Das Logo ist zu klein? Nicht mehr länger!

So erscheint Supes ab jetzt im Film und ab heute auf allen (neuen) Plakaten. CGI macht's möglich, und damit nicht jede Szene mit Supes manuell bearbeitet werden mußte, wurde gar ein Programm entwickelt, welches automatisch alle Frames nacheinander auf Linie bringt.

Die Kosten für diesen PR-Gag sind immens, müssen doch sämtliche Superman-Poster und der ganze Merchandise-Kram, welcher zu Filmstart die Läden fluten soll, entsprechend geändert werden.

Die Fans werden's danken, hat das Schild auf der Brust des big blue boyscouts nun endlich die richtigen Proportionen. Da kann man gar über Brando hinwegsehen.

Donnerstag, März 30, 2006

Spidey 3 - weltexklusivlich

Ok, Kinners, ihr müßtet mittlerweile mitbekommen haben, daß dieser Blog euer one stop for all the scoops regarding Spider-Man 3 ist. Nicht nur wurde an eben dieser Stelle bereits dargelegt, daß Venom niemals nicht in einem Raimi-Spidey-Streifen auftauchen wird oder würde, sondern...

Während überall im WWW gefakte (oder nur schlecht ausgeleuchtete?) Bildchen von Spidey im schwarzen Kostüm auftauchen, sitzt yours truly an der Quelle. Als Plot für Spidey 3 hat Raimi nämlich eine obskure 70er-Story (wie erwähnt, er liebt den klassischen Kram) ausgekramt, in welcher Spidey, angenervt von Vietnam und allgemein dem American Way of Dressing, dem Establishment den Kampf erklärt - und wie könnte dies besser funktionieren als in der Farbe des ökologischen Widerstandes? Spidey jedenfalls war mal wieder seiner Zeit um mindestens zehn Jahre voraus.
Aber nun erstmal die Beweisphotos:

Bekanntlich spielt Sandman in Spider-Man 3 eine tragende Rolle. Und das macht auch Sinn, ist er doch in der oben erwähnten 70er-Story nicht Gegner sondern Verbündeter der freundlichen Spinne aus der Nachbarschaft (welche sich den neuen Look auch als Zeichen der Verbundenheit zu Sandman - schwarz-grünes T-Shirt, wir erinnern uns - trug. Hier zu sehen: ein über das Militäraufgebaut an der Brooklyn Bridge besorgter Spinnenmann.

Hauptgegner in Spidey 3 wird also, eine genaue Umsetzung der Vorlage vorausgesetzt, der allseits beliebte General Ross (bekannt vom Incredible Hulk), der in diesem zweiten Bild Spidey vor Wut die Wände hochtreibt.

Wie immer nicht vergessen: you've heard it here first.