Über OpenOffice (OOo) könnt' ich mehr als eine Lobesarie trällern, hat diese Büroprogrammanwendungssammlung doch nicht nur mein süßes, sondern auch schon zahlreiche andere Popöchen in meinem Umfeld (was so aussieht wie es klingt) gerettet. Aber mal ganz davon abgesehen, dass es sich um tippitoppi Software handelt, die für lau zu beziehen ist und den Vergleich mit MS Office nicht scheuen braucht, sie kommt auch so daher, wie Software zu sein hat: Open Source. Doch die Zeichen stehen auf Sturm.
Das quelloffene OpenOffice wurde von Sun Microsystems entwickelt. Gleiches gilt für Java, VirtualBox, OpenSolaris und mySQL. Anfang diesen Jahres wurde Sun von Oracle übernommen, und seither sieht es schlecht aus für Open Source-Projekte aus dem Hause Sun - Oracle tickt da ein wenig anders. OpenSolaris, die Open Source-Variante von Suns Betriebssystem Solaris, ist bereits gestorben. Um Java sieht es übel aus. Und scheinbar ist das nächste Ziel OpenOffice.
Enter: LibreOffice. Hierbei handelt es sich um einen Fork von OpenOffice. Die Entwicklung ist im vollen Gange, und in nicht allzu ferner Zukunft sollte es voll einsatzfähig und als vollwertige Alternative neben OpenOffice stehen.
Noch müssen nicht die Segel gestrichen werden. Aber vermutlich bald. Du wurdest gewarnt.
Beating the dead horse since 2005.
Dieser Blog drückt zwar die Meinung des Autors, nicht aber die der Lesenden aus. Falls doch, ist diese wieder manuell einzudrücken. Nicht für empfindliche Naturen. Ent- und Benutzung auf eigene Gefahr, und mindestens zweimal die Woche. Im übrigen, ich unterstehe nur einem Gericht, mir selbst, und das Urteil jedes anderen ist mir gleichgültig. There is no Sanity Clause.
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Montag, Oktober 18, 2010
Dienstag, September 21, 2010
Serienabo: Nachholbedarf
Zu lange Blogpause bedeutet viel unangesprochene popkulturelle Ereignisse. Doch genug! An dieser Stelle ein Schnelldurchlauf der besten Genre-TV-Serien (schließlich spielt sich Popkultur im 21. Jahrhundert fast ausschließlich in der Glotze ab), in steigender JTF-Scale-of-Awesome.
Samstag, September 11, 2010
TIL about Reddit. AMAA.
Da gerade alle nur über brennende heilige Bücher schreiben, ist dies eine gute Gelegenheit, Reddit näher vor zu stellen, denn Reddit ist in der Röhrenserie genannt WWW ein großer Fisch, der noch weiter wächst - und das aus gutem Grund.
Nenn es Social News, nenn es Social Bookmarking, nenn es wie du magst - Reddit ist alles, was Digg verspricht, und mehr. Aber Vorsicht: einfach nur die Startseite aufrufen reicht nicht, denn dort findet sich eine Menge Müll. Doch keine Bange, hier wird dir geholfen.
Wer Reddit noch nicht kennt, hier eine knappe Erklärung: User setzen Links (mit oder ohne Beschreibung, aber immer mit einem Titel) auf die Seite, andere User bewerten diese Links und hinterlassen Kommentare. Im Großen und Ganzen war es das.
In diesem Artikel soll beschrieben werden, wie man Reddit optimal und an den eigenen Geschmack angepasst nutzt, und was "TIL" und "AMAA" bedeuten (so viel vorweg: "TIL" stimmt nicht, denn yours truly ist "Redditor for 11 months").
Nenn es Social News, nenn es Social Bookmarking, nenn es wie du magst - Reddit ist alles, was Digg verspricht, und mehr. Aber Vorsicht: einfach nur die Startseite aufrufen reicht nicht, denn dort findet sich eine Menge Müll. Doch keine Bange, hier wird dir geholfen.
Wer Reddit noch nicht kennt, hier eine knappe Erklärung: User setzen Links (mit oder ohne Beschreibung, aber immer mit einem Titel) auf die Seite, andere User bewerten diese Links und hinterlassen Kommentare. Im Großen und Ganzen war es das.
In diesem Artikel soll beschrieben werden, wie man Reddit optimal und an den eigenen Geschmack angepasst nutzt, und was "TIL" und "AMAA" bedeuten (so viel vorweg: "TIL" stimmt nicht, denn yours truly ist "Redditor for 11 months").
Mittwoch, September 08, 2010
Smith ist super (2): Über die aktuelle Staffel, verfehlte Prognosen und ein wenig Musik.
Wo wir gerade beim Doctor sind ... Anfang 2009 hatte yours truly ein paar Vorhersagen über die nun gelaufene 2010er Staffel von Doctor Who gewagt. Wollen doch mal sehen, wie nahe ich dran war. Und, als besonderes Schmankerl, ein weiteres Video von den Proms, diesmal mit Musik und Spoilern und jede Menge Monstern.
Samstag, Juni 06, 2009
Eine kurze Geschichte des Mikrocontrollers
Um in der sheduled downtime dieses Blogs nach wie vor die Penunzen an ihren bevorzugten Platz rollen zu lassen, hier ein wenig Werbung für MC Hawking, Physik-Koryphäe und Nerdcore-Rapper.
Einfachst mal reinhören:
YT-Link / MP3-Links
On blind faith they place reliance. What we need more of is science.
Word.
Einfachst mal reinhören:
YT-Link / MP3-Links
On blind faith they place reliance. What we need more of is science.
Word.
Montag, Januar 26, 2009
Tropengewitter
Wahrheiten, die schmerzen, Folge 577: Es gibt Leute, die wissen nicht, was Wikipedia im Innersten zusammenhält, was Wikis sind, oder dass manche Wikis dem großen Bruder 'pedia in sheer awesomeness AU-weit überlegen sind. Zumindest, wenn man noch alle Buffy-Tassen im Star Trek-Schrank hat. Mal unter uns: ist popkulturelles Halbwissen nicht unendlich erquickender als jeder Enzyklopädieeintrag? Also ab zu TV Tropes.
Dort lernt sich vieles, unter anderem True Art Is Angsty, The Internet Is For Porn, Dark Is Not Evil, All Paedophiles Are Child Molestors, Seven Is Nana, Catholic Schoolgirles Rule, Better To Die Than To Kill, If You Know What I Mean. And Now You Know The Rest Of The Story. What Do You Mean, It's Not Symbolic?
Nach einer kurzen Einleitung/Erklärung, die meist derart viele verführerische Links zu weiteren Rubriken enthällt, dass man Gefahr läuft, aus diesem meilendicken Webnetz nie wieder zu entkommen (Sie wurden gewarnt.) folgen registertonnenweise Beispiele, schön sortiert nach Medium (Anime/Manga, Film, TV, Comics, Literatur, Musik, ...). Großes Kino, unter anderem. Und der Doctor, natürlich.
Zuschließend ein mehrfach ausgezeichnetes Beispiel - Ninja Pirate Zombie Robot:
PPPS: Die Seite gibt es auch auf Deutsch. Aber erwarten sollte man (noch?) nicht allzu viel. Eben genau wie bei Wikipedia.
Dort lernt sich vieles, unter anderem True Art Is Angsty, The Internet Is For Porn, Dark Is Not Evil, All Paedophiles Are Child Molestors, Seven Is Nana, Catholic Schoolgirles Rule, Better To Die Than To Kill, If You Know What I Mean. And Now You Know The Rest Of The Story. What Do You Mean, It's Not Symbolic?
Nach einer kurzen Einleitung/Erklärung, die meist derart viele verführerische Links zu weiteren Rubriken enthällt, dass man Gefahr läuft, aus diesem meilendicken Webnetz nie wieder zu entkommen (Sie wurden gewarnt.) folgen registertonnenweise Beispiele, schön sortiert nach Medium (Anime/Manga, Film, TV, Comics, Literatur, Musik, ...). Großes Kino, unter anderem. Und der Doctor, natürlich.
Zuschließend ein mehrfach ausgezeichnetes Beispiel - Ninja Pirate Zombie Robot:
Oh, Super Smash Bros. As of Brawl, the roster includes two fire-throwing plumbers, two psychics, a dinosaur that can turn into a dragon, a turtle-dragon, two monkeys (well, all right, a monkey with a jetpack who shoots his enemies with peanuts and a bongo-playing ape wearing a tie), a penguin with a sledgehammer, a robot with laser eyes, a warrior angel with Improbable Aiming Skills and a Dual Wielding Swiss Army Weapon, some furry space mercenaries who drive tanks, a female space mercenary in a battlesuit, a race car driver/bounty hunter, a magic princess ninja (who, in her own series, has a magic princess pirate counterpart), an astronaut leading flower aliens, a 2-D stick figure guy, an Extreme Omnivore pink puffball, a blue ninja/Batman/Vader puffball, a singing, self-deflating puffball, an electric mouse, a canine Bruce Lee Clone on fire, a dinosaur plant, a mutant turtle with ninja moves (teenage status unconfirmed), a flying fire-breathing dragon, an obese, flatulent cannibal with an infinite supply of edible motorcycles and a superhero alter-ego, a blue speedy hedgehog and a fourth-wall-painting spy assassin clone. And the Big Bad is a glowing Space Angel, controlling a giant sentient glove.
PPPS: Die Seite gibt es auch auf Deutsch. Aber erwarten sollte man (noch?) nicht allzu viel. Eben genau wie bei Wikipedia.
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Sonntag, Januar 18, 2009
BSG cont.
Liebe Gemeinde,
am vergangenen Freitag (oder, nach europäischer Zeitrechnung, vermutlich eher am frühen Samstag) wurde der Welt endlich der fünft/zwölfte/finale Cylone enthüllt. Spoilers below.
Nachdem die Flotte in der letzten Folge die Erde gefunden und für Dreck befunden hat, benutzt Admiral Adama die letzte verbleibende Atomrakete, um die Erde wieder bewohnbar zu machen. Das war nur möglich, weil Baltar, immer noch von schlechtem Gewissen aufgrund seines Quasiverrats und der Vernichtung der zwölft (anderen) Kolonien geplagt, kurzerhand die Polarität der Bombe umkehrte - die Explosion der Bombe sog sämtliche überschüssige Radioaktivität auf, kanalisierte sie im Atompilz und schoss sie in den Weltraum. Der Rest der Folge war HBO-würdiges Rumgefrake zwecks Wiederbevölkerung - bis kurz vor Ende: "Three years later".
Wir sehen: Lee und Dee, das Traumpaar von der Pegasus, haben vier Kinder (zwei Zwillis) und werden von den anderen Überlebenden fortan "Adee und Evee" genannt. Selbst Roslin, dank Cylonen-Allianz vom Krebs geheilt, ist schwanger, und sie und der Admiral geben das Monarchenpärchen.
Starbuck, kürzlich von den Toten auferstanden, hat nun allabendlich Visionen von den Göttern, und fungiert als Orakel. Es ist nun klar, dass sie von den Göttern zurückgeschickt wurde, um ihre Bestimmung zu erfüllen: gute Unterhaltung für alle.
Und der letzte Cylone? Yours truly lag letztens fast richtig, denn: der letzte Cylone sind wir alle. Amen.
am vergangenen Freitag (oder, nach europäischer Zeitrechnung, vermutlich eher am frühen Samstag) wurde der Welt endlich der fünft/zwölfte/finale Cylone enthüllt. Spoilers below.
Nachdem die Flotte in der letzten Folge die Erde gefunden und für Dreck befunden hat, benutzt Admiral Adama die letzte verbleibende Atomrakete, um die Erde wieder bewohnbar zu machen. Das war nur möglich, weil Baltar, immer noch von schlechtem Gewissen aufgrund seines Quasiverrats und der Vernichtung der zwölft (anderen) Kolonien geplagt, kurzerhand die Polarität der Bombe umkehrte - die Explosion der Bombe sog sämtliche überschüssige Radioaktivität auf, kanalisierte sie im Atompilz und schoss sie in den Weltraum. Der Rest der Folge war HBO-würdiges Rumgefrake zwecks Wiederbevölkerung - bis kurz vor Ende: "Three years later".
Wir sehen: Lee und Dee, das Traumpaar von der Pegasus, haben vier Kinder (zwei Zwillis) und werden von den anderen Überlebenden fortan "Adee und Evee" genannt. Selbst Roslin, dank Cylonen-Allianz vom Krebs geheilt, ist schwanger, und sie und der Admiral geben das Monarchenpärchen.
Starbuck, kürzlich von den Toten auferstanden, hat nun allabendlich Visionen von den Göttern, und fungiert als Orakel. Es ist nun klar, dass sie von den Göttern zurückgeschickt wurde, um ihre Bestimmung zu erfüllen: gute Unterhaltung für alle.
Und der letzte Cylone? Yours truly lag letztens fast richtig, denn: der letzte Cylone sind wir alle. Amen.
Samstag, Januar 10, 2009
Doctor Who in Action
Willkommen zur neuesten Ausgabe des semi-offiziellen Doctor Who Fanmags. Heute: Spannung, Spiel, keine Schokolade.
Es darf nicht verschwiegen werden, dass der allen zumindest halbwegs informierten London-Reisenden Forbidden Planet ab sofort Vorbestellungen für die Doctor Who 2009 Time Squad Figs entgegen nimmt.
Kostprobe gefällig?
Es darf nicht verschwiegen werden, dass der allen zumindest halbwegs informierten London-Reisenden Forbidden Planet ab sofort Vorbestellungen für die Doctor Who 2009 Time Squad Figs entgegen nimmt.
Kostprobe gefällig?
Mittwoch, Dezember 17, 2008
I want to believe - not.
Das ist schon arg befremdlich, wenn man das gedachte Türchen des selbstgebastelten und -redend nicht allzu christlichen Adventskalenders öffnet und von eben dieser Gestalt mit falschem Bart wissend angeblinzelt wird:

"Pssst: Iss mich. Hohoho."
Ob ich dieses Milchprodukt eines offenbar bereits unterwanderten Süßwarenkonzerns jemals verzehren werde, steht in "den Sternen".
PS: Wer mir nun auch noch sagen kann, warum ich umgehend an die Fantastic Four denken musste, gewinnt einen No-Prize. Aber so fit seid ihr nicht, oder?
(Kleiner Tipp: in gewisser Weise steht es in Bezug zum aktuellen Marvel Mega-Crossover.)

"Pssst: Iss mich. Hohoho."
Ob ich dieses Milchprodukt eines offenbar bereits unterwanderten Süßwarenkonzerns jemals verzehren werde, steht in "den Sternen".
PS: Wer mir nun auch noch sagen kann, warum ich umgehend an die Fantastic Four denken musste, gewinnt einen No-Prize. Aber so fit seid ihr nicht, oder?
(Kleiner Tipp: in gewisser Weise steht es in Bezug zum aktuellen Marvel Mega-Crossover.)
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Samstag, Oktober 11, 2008
History after the Making: AVGN vs NC Final Battle
Letztens ging's ums Anheizen, nun heißt es wieder runterkommen: Angry Video Game Nerd und Nostalgia Critic haben ihren finalen Kampf hinter sich gebracht, wie wir ja alle mitbekommen haben.
Für derlei Gestalten, die nicht bis in die frühen Morgenstunden wachgeblieben sind, um dieses epochale Großereignis quasilive mitzuverfolgen, hier die Aufzeichnung (NSFW), ihr Looser:
(Semidirekter Link)
JESUS CHRIST! The End?
Für derlei Gestalten, die nicht bis in die frühen Morgenstunden wachgeblieben sind, um dieses epochale Großereignis quasilive mitzuverfolgen, hier die Aufzeichnung (NSFW), ihr Looser:
(Semidirekter Link)
JESUS CHRIST! The End?
Montag, Oktober 06, 2008
History in the Making: Nerd vs Critic
Wir unterbrechen die erholsame Sendepause für eine wichtige Sonderbloggung: der Showdown zwischen dem Angry Video Game Nerd und dem Nostalgia Critic steht unmittelbar bevor. Doch der Ordnung nach.
Angry Video Game Nerd
Hatte ich zu jenem Herrren nicht schon mal was geschroben? Anyways, der Angry Video Game Nerd (AVGN / Nerd) begann als Angry Nintendo Nerd, aber um das Markenrecht einer gewissen, gerade aus dem Tiefschlaf erwachenden japanischen Megacorporation nicht weiter zu verletzen, erfolge recht bald die Umbenennung. Und was macht jener Nerd? Womit schmuste er sich in die Herzen von milliarden treuester Fans? Er bewertet alte Videospiele und garniert seine Reviews mit dergleichen Sätzchen wie:
Neato!
Die ersten beiden Sätze haben, nebenbei, ihren Weg in den Theme Song des Nerds geschafft. Zu Recht.
Und wo kann der Nerd begutachtet werden? Hier. Auf Wiedersehen in drei bis vier Stunden ...
Nostalgia Critic
Schon zurück? Ah well, weiter mit dem Nostalgia Critic (NC / Critic). Dieser betreibt eine Site namens That Guy With The Glasses. Dort ist mehr zu sehen als der Nostalgia Critic - auf der selben grandiosen Seite gibt es zudem eine ganze Latte an 5 Second Movies zu bestaunen (Hollywoodstreifen auf ihre fünfsekündige Essenz zusammengedampft), und weitere Perlen wie beispielsweise 50 Impressions in 50 Seconds, welches derart großklassig ist, dass ich mich brutalst genötigt fühle, dieses speziellstmögliche Video geradewegs einzubinden:
(Direkter Link)
Highlights des NC: Cloverfield Trailer Review, Cloverfield Review, Harry Potter Book 7 Launch, 90s Sports Montage, und The Wizard.
AVGN v s NC
Sekunde ... The Wizard? Sind Nerd und Critic nicht schon ohnehin ähnlich genug, dass sie nicht auch noch den selben Film begurken müssen? Doch die Sticheleien zwischen beiden beginnen noch vorher.
Der Critic, angeekelt von abertausenden Comments auf seiner Seite, die ihn beschuldigen, ein feuchter Abklatsch des Nerds zu sein, feuert los. In diesem Video macht er es dem Nerd ganz einfach: keine Reaktion seitens des Nerds gleich Sieg für den Critic. Simpel, fair, gut. Aber dann: ein Post im Forum des Nerds zwingt den Critic zur Reaktion. Und von da aus waren es nur wenige Tage bis zum Wizard-Zwischenfall. Und weiter geht's, bis zur physischen Konfrontation, die ein Videospiel-Review des Critics zur Folge hatte.
"Episch" umschreibt diesen Konflikt kosmischen Ausmaßes nur unzulänglich.
Und nun steht das Finale kurz bevor:
(Direkter Link)
Dieses Großereignis soll am 10.10. stattfinden. Also: "Don't miss it, or you're gonna suck, I mean really, REALLY suck!"
Angry Video Game Nerd
Hatte ich zu jenem Herrren nicht schon mal was geschroben? Anyways, der Angry Video Game Nerd (AVGN / Nerd) begann als Angry Nintendo Nerd, aber um das Markenrecht einer gewissen, gerade aus dem Tiefschlaf erwachenden japanischen Megacorporation nicht weiter zu verletzen, erfolge recht bald die Umbenennung. Und was macht jener Nerd? Womit schmuste er sich in die Herzen von milliarden treuester Fans? Er bewertet alte Videospiele und garniert seine Reviews mit dergleichen Sätzchen wie:
I'd rather have a fuckin' buffalo take a diarrhea dump in my ear than subject them to this horrendous garbage!
I'd rather eat out the rotten asshole of a roadkill skunk than play this game, ever again.
You'd rather superglue your asshole shut than play that game. You'd rather drown in gasoline.
It sucks. It sucks ass from a straw!
Neato!
Die ersten beiden Sätze haben, nebenbei, ihren Weg in den Theme Song des Nerds geschafft. Zu Recht.
Und wo kann der Nerd begutachtet werden? Hier. Auf Wiedersehen in drei bis vier Stunden ...
Nostalgia Critic
Schon zurück? Ah well, weiter mit dem Nostalgia Critic (NC / Critic). Dieser betreibt eine Site namens That Guy With The Glasses. Dort ist mehr zu sehen als der Nostalgia Critic - auf der selben grandiosen Seite gibt es zudem eine ganze Latte an 5 Second Movies zu bestaunen (Hollywoodstreifen auf ihre fünfsekündige Essenz zusammengedampft), und weitere Perlen wie beispielsweise 50 Impressions in 50 Seconds, welches derart großklassig ist, dass ich mich brutalst genötigt fühle, dieses speziellstmögliche Video geradewegs einzubinden:
(Direkter Link)
Highlights des NC: Cloverfield Trailer Review, Cloverfield Review, Harry Potter Book 7 Launch, 90s Sports Montage, und The Wizard.
AVGN v s NC
Sekunde ... The Wizard? Sind Nerd und Critic nicht schon ohnehin ähnlich genug, dass sie nicht auch noch den selben Film begurken müssen? Doch die Sticheleien zwischen beiden beginnen noch vorher.
Der Critic, angeekelt von abertausenden Comments auf seiner Seite, die ihn beschuldigen, ein feuchter Abklatsch des Nerds zu sein, feuert los. In diesem Video macht er es dem Nerd ganz einfach: keine Reaktion seitens des Nerds gleich Sieg für den Critic. Simpel, fair, gut. Aber dann: ein Post im Forum des Nerds zwingt den Critic zur Reaktion. Und von da aus waren es nur wenige Tage bis zum Wizard-Zwischenfall. Und weiter geht's, bis zur physischen Konfrontation, die ein Videospiel-Review des Critics zur Folge hatte.
"Episch" umschreibt diesen Konflikt kosmischen Ausmaßes nur unzulänglich.
Und nun steht das Finale kurz bevor:
(Direkter Link)
Dieses Großereignis soll am 10.10. stattfinden. Also: "Don't miss it, or you're gonna suck, I mean really, REALLY suck!"
Freitag, November 16, 2007
Zerstören durchs Sprechen: von einem Heiligen Buch zum nächsten
Ohne "Heilige" Bücher/Schriften geht nun mal gar nichts. Ob Bibel, Koran, Torah, Kapital, Herr der Ringe, Wir sind die Wahnsinnigen, egal: die Aufgabe, etwas Ordnung in diese Welt zu tragen, übernimmt das gedruckte Wort. Und bei Trilliarden heranwuchernder Blagen sind dies nun mal die einzigen Bücher, die sie jemals freiwillig gelesen haben - jene, deren Titel mit den Worten "Harry Potter und ..." beginnen.
Was ja auch nicht schändlich ist, verstehen Sie mich nicht falsch. Ich hätte schon längst eine Buchempfehlung in diese Richtung gemacht, wenn das nicht schon Stephen King, Salman Rushdie und ein, zwei andere übernommen hätten.
Nun fand ich aber gerade einen gar vorzüglichen Blog namens "Harry Potter and Torah blog". Und da gibt es einiges zu erfahren über den Zusammenhang der beiden Heiligen Schriften.
Beispiel: Avada Kedavra, was angeblich Hebräisch ist und auf Englisch so viel wie "I will destroy as I will speak" bedeutet. Neat.
Zugegeben, hauptsächlich ist dieser Blog ein PR-Vehikel zum Buchverkaufen. Und das Buch wiederum dient wohl hauptsächlich dazu, Kinder für die Torah zu begeistern. Hmmmm ... da muß man nicht vor Freude in die Hände klatschen. Trotzdem ist der Blog eine Reise wert, zumindest für Leute, die den Potter gelesen haben.
Was ja auch nicht schändlich ist, verstehen Sie mich nicht falsch. Ich hätte schon längst eine Buchempfehlung in diese Richtung gemacht, wenn das nicht schon Stephen King, Salman Rushdie und ein, zwei andere übernommen hätten.
Nun fand ich aber gerade einen gar vorzüglichen Blog namens "Harry Potter and Torah blog". Und da gibt es einiges zu erfahren über den Zusammenhang der beiden Heiligen Schriften.
Beispiel: Avada Kedavra, was angeblich Hebräisch ist und auf Englisch so viel wie "I will destroy as I will speak" bedeutet. Neat.
Zugegeben, hauptsächlich ist dieser Blog ein PR-Vehikel zum Buchverkaufen. Und das Buch wiederum dient wohl hauptsächlich dazu, Kinder für die Torah zu begeistern. Hmmmm ... da muß man nicht vor Freude in die Hände klatschen. Trotzdem ist der Blog eine Reise wert, zumindest für Leute, die den Potter gelesen haben.
Freitag, September 07, 2007
Don't worry Ma'am, we're from the Internet
Wer nicht mindestens die Hälfte der hier genannten Leute, Videos und Gags identifizieren kann, hat den Breitbandanschluß verpaßt:
Samstag, Juli 28, 2007
Mensch gegen Maschine: ein neuer "Stern" am Pokerhimmel?
Polaris heißt der Pokerbot, der 16 Jahre in der Entwicklung war, und gerade (23./24. Juli) ein nicht gänzlich katastrophales Turnier gegen Phil "The Unabomber" Laak und Ali Eslami spielte.Der Pokerbot hat verloren (4 Runden: 2 zu 1 für Laak und Eslami, plus 1 Unentschieden), aber das war fast klar. Denn: "I contend that poker is harder than chess for computers, and the research results that come out of the work on poker will be much more generally applicable than what came out of the chess research," so Jonathan Schaeffer, der Hauptentwickler der Software, laut Guardian.
Klare Sache, das: während Schach eine Mischung aus Memory und Mathe-LK ist, verlangt Poker - neben gewissen mathematischen und strategischen Fähigkeiten - vor allen Dingen Menschenkenntnis. Daß dies einem Computerprogramm schwer fallen sollte, versteht sich von selbst.
Während sowohl die beiden Pokerprofis, für die das Turnier nach eigener Auskunft keine angenehme Erfahrung war, als auch die Entwickler zuversichtlich sind, daß Computer in absehbarer Zukunft menschliche Profis schlagen können, halte ich das für weit hergeholt. Irgendwann sicher, in vielen, vielen Jahren, wenn Computer Trash-Talk beherrschen.
Vorschlag für das nächste Turnier Mensch gegen Maschine: wie wäre es mit einem Profi, der nicht wie der Unabomber auf billige Kapuzentricks und seinen zweifelhaften Ruf vertraut, um zu gewinnen? Doyle Brunson oder Howard Lederer zum Beispiel.
Donnerstag, Juli 26, 2007
Papa was a Rollin' Stone
In wenigen Tagen geht es in den unverdienten Urlaub, und da ich mir meiner Verantwortung gegenüber meinen Lesenden wohl bewußt bin, möchte ich euch in dieser Zeit nicht völlig nackend eurer tristen Existenz überlassen (Geld alleine macht nicht glücklich, y'know). Doch was könnte diesen erfrischenden Blog für zwei ganze Wochen ersetzen? Nichts, schon klar. Aber vielleicht hilft euch folgliches wenigstens etwas über die Trauer hinweg.
Enter: Project Rockstar. Ein Online-Spiel wie tausend andere, und doch so viel interessanter.
Anmelden, Band gründen, Songs aufnehmen, Platten veröffentlichen, und und und. Alles in allem ein großer Spaß, und noch nicht mal ein allzu großer Zeitfresser: jede Band (zu Beginn kann man maximal zwei Bands managen, und nur eine pro Tag gründen) kann maximal einmal pro Tag (eine Spielwoche) handeln. Ist das erledigt, heißt es warten bis zum nächsten Tag.
Erste Schritte: nach Anmeldung und Einloggen blinkt am oberen Rand ein Mikrofon-Button. Dort draufgeklickt wird die erste Band gegründet - einfach den Bandnamen eingeben und ein Genre wählen (Rock-Gothic, Rock-Punk, Pop-Boy Band, Pop-Britpop, etc. etc.). Bei jedem Genre ist angegeben, wie viele Mitglieder eine Band dieses Genres mindestens haben muß.
Danach müssen Bandmitglieder "eingekauft" werden (demnach sind alle bei "Project Rockstar" gegründeten Band gecasteter Mist, aber what-the-hey). Die Musiker sind sortiert nach ihren Hauptinstrumenten (die meisten beherrschen zwei oder drei Instrumente). Hinter jedem Musiker finden sich die Symbole der Instrumente - mit der Maus drübergehen und eine Prozentangabe erscheint. Je höher, desto besser. Zudem besitzt jeder Musiker unterschiedliche Eigenschaften, und eventuell eine bevorzugte Musikrichtung - mit der Maus über die Lupe rechts, und die Werte erscheinen.
Ist die Band komplett, kann man ihr sagen, was sie tun soll. Am Anfang gibt es nur zwei Optionen: Üben oder Songs schreiben.
Ist ein Song geschrieben, kann man ihn als Single veröffentlichen. Hat man genügend Singles, kann man die Band ein Album schreiben lassen (mindestens 10 Songs - alle Nicht-Singles werden als "Filler" geschrieben). Man kann Gigs organisieren, die Band promoten lassen, Deals mit Labels aushandeln (und später gar eigene Labels gründen). Und so weiter, und so fort. Viel Spaß dabei.
Nebenbei: wer einen großzügigen Anfangsbonus von 5000 Pfund Spiel-Sterling einheimsen möchte, schicke eine eMail an jtfirefly *@* googlemail.com. Kurze Zeit später kommt eine eMail mit Bonuscode zurück. Aber dran denken: bald bin ich für zwei Wochen weg - in der Zeit gibt es keine Bonuspfunde, versteht sich. Oh, und nicht anmelden, bevor ihr nicht den Bonuscode habt - den kann ich nur an eMails verschicken, die noch nicht im Spiel vertreten sind.
Enter: Project Rockstar. Ein Online-Spiel wie tausend andere, und doch so viel interessanter.
Anmelden, Band gründen, Songs aufnehmen, Platten veröffentlichen, und und und. Alles in allem ein großer Spaß, und noch nicht mal ein allzu großer Zeitfresser: jede Band (zu Beginn kann man maximal zwei Bands managen, und nur eine pro Tag gründen) kann maximal einmal pro Tag (eine Spielwoche) handeln. Ist das erledigt, heißt es warten bis zum nächsten Tag.
Erste Schritte: nach Anmeldung und Einloggen blinkt am oberen Rand ein Mikrofon-Button. Dort draufgeklickt wird die erste Band gegründet - einfach den Bandnamen eingeben und ein Genre wählen (Rock-Gothic, Rock-Punk, Pop-Boy Band, Pop-Britpop, etc. etc.). Bei jedem Genre ist angegeben, wie viele Mitglieder eine Band dieses Genres mindestens haben muß.
Danach müssen Bandmitglieder "eingekauft" werden (demnach sind alle bei "Project Rockstar" gegründeten Band gecasteter Mist, aber what-the-hey). Die Musiker sind sortiert nach ihren Hauptinstrumenten (die meisten beherrschen zwei oder drei Instrumente). Hinter jedem Musiker finden sich die Symbole der Instrumente - mit der Maus drübergehen und eine Prozentangabe erscheint. Je höher, desto besser. Zudem besitzt jeder Musiker unterschiedliche Eigenschaften, und eventuell eine bevorzugte Musikrichtung - mit der Maus über die Lupe rechts, und die Werte erscheinen.
Ist die Band komplett, kann man ihr sagen, was sie tun soll. Am Anfang gibt es nur zwei Optionen: Üben oder Songs schreiben.
Ist ein Song geschrieben, kann man ihn als Single veröffentlichen. Hat man genügend Singles, kann man die Band ein Album schreiben lassen (mindestens 10 Songs - alle Nicht-Singles werden als "Filler" geschrieben). Man kann Gigs organisieren, die Band promoten lassen, Deals mit Labels aushandeln (und später gar eigene Labels gründen). Und so weiter, und so fort. Viel Spaß dabei.
Nebenbei: wer einen großzügigen Anfangsbonus von 5000 Pfund Spiel-Sterling einheimsen möchte, schicke eine eMail an jtfirefly *@* googlemail.com. Kurze Zeit später kommt eine eMail mit Bonuscode zurück. Aber dran denken: bald bin ich für zwei Wochen weg - in der Zeit gibt es keine Bonuspfunde, versteht sich. Oh, und nicht anmelden, bevor ihr nicht den Bonuscode habt - den kann ich nur an eMails verschicken, die noch nicht im Spiel vertreten sind.
Freitag, Juli 06, 2007
Wieviel kostet der Geek?
Darf ich vorstellen? Julius T. Firefly. Er ist zu
82% Geek
und immerhin
50%
Wer nun behauptet, er sei ein wertloses Stück Mensch, übertreibt.
$3075.00The Cadaver Calculator - Find out how much your body is worth
Da er von seinem Körper alleine nicht leben kann, betreibt er einen Blog. Und zwar einen für alle.

Wenn er nicht gerade bloggt, trinkt er Kaffee.
Und das war's auch schon, mehr oder weniger.
82% Geek
und immerhin
50%
Wer nun behauptet, er sei ein wertloses Stück Mensch, übertreibt.
$3075.00The Cadaver Calculator - Find out how much your body is worth
Da er von seinem Körper alleine nicht leben kann, betreibt er einen Blog. Und zwar einen für alle.
Wenn er nicht gerade bloggt, trinkt er Kaffee.
Und das war's auch schon, mehr oder weniger.
Sonntag, Juli 01, 2007
WikiGame
Wir alle hier bei GPM lieben Wikipedia (die englische Variante, nicht diese borderline-reaktionäre und ewig langweilige deutsche Version, aber das ist ein anderes Thema). Und warum ist das wohl so? Weil es das beste Online-Spiel ever ist.
Spiel? "So ein Humbug", wirst du jetzt denken (und wer kann es dir verübeln), "das ist eine Enzyklopädie, das. Zu einem Spiel fehlt da ja einiges".
Mir liegt es fern, deinen persönlichen Stil des Gedankenformulierens zu kritisieren, also Schwamm drüber. Trotzdem bleibe ich dabei: Wikipedia ist das beste Online-Spiel.
Der Ablauf des Spiels ist ganz einfach. Man begibt sich auf die Startseite, und von dort auf den "Today's featured article". Dieser Artikel ist der Ausgangspunkt des Spiels. Das Spiel des Zieles ist es, möglichst flott zum ersten Link unter "In the news" zu gelangen.
Wichtig ist es, jeden Artikel auf dem Weg auch tatsächlich zu lesen, wir wollen ja was lernen.
Beispiel von heute: der Artikel des Tages ist Islam, der erste News-Link ist Glasgow International Airport. Das ist schon fast zu einfach...
Vom Islam gelangen wir umgehend zum Criticism of Islam. Dort auf September 11, 2001 attacks, flight crew, Aviation, Airports, List of Airports (auf die nächsten 200), List of Airports in the United Kingdom. Und zack.
Das geht sicherlich besser - wer schlägt meine 10 clicks?
Eine Variante dieses Spiels: ein beliebiges Ziel auswählen, und dann StumbleUpon benutzen, um einen Wiki-Artikel als Startpunkt auszuwählen.
Spaß für die ganze Familie - ob solo, über Bestenlisten, oder als "Rennen" via Chatprogramm.
Spiel? "So ein Humbug", wirst du jetzt denken (und wer kann es dir verübeln), "das ist eine Enzyklopädie, das. Zu einem Spiel fehlt da ja einiges".
Mir liegt es fern, deinen persönlichen Stil des Gedankenformulierens zu kritisieren, also Schwamm drüber. Trotzdem bleibe ich dabei: Wikipedia ist das beste Online-Spiel.
Der Ablauf des Spiels ist ganz einfach. Man begibt sich auf die Startseite, und von dort auf den "Today's featured article". Dieser Artikel ist der Ausgangspunkt des Spiels. Das Spiel des Zieles ist es, möglichst flott zum ersten Link unter "In the news" zu gelangen.
Wichtig ist es, jeden Artikel auf dem Weg auch tatsächlich zu lesen, wir wollen ja was lernen.
Beispiel von heute: der Artikel des Tages ist Islam, der erste News-Link ist Glasgow International Airport. Das ist schon fast zu einfach...
Vom Islam gelangen wir umgehend zum Criticism of Islam. Dort auf September 11, 2001 attacks, flight crew, Aviation, Airports, List of Airports (auf die nächsten 200), List of Airports in the United Kingdom. Und zack.
Das geht sicherlich besser - wer schlägt meine 10 clicks?
Eine Variante dieses Spiels: ein beliebiges Ziel auswählen, und dann StumbleUpon benutzen, um einen Wiki-Artikel als Startpunkt auszuwählen.
Spaß für die ganze Familie - ob solo, über Bestenlisten, oder als "Rennen" via Chatprogramm.
Donnerstag, Juni 14, 2007
Geek TV Top 20
Mutanten, Monster & Aliens - nein, kein neues Rollenspiel (MM&A... hmmm...), sondern die Basiszutaten von geeky Fernsehserien. Insbesondere das 21. Jahrhundert war bisher eine Fundgrube für qualitativ hochwertige Science Fiction/Fantasy/Mystery/Superheroes-Serien, aber auch das letzte Jahrtausend hat einiges zu bieten. Schauen wir uns mal die besten 20 an, ok?20. Lexx - Definitiv die beste SciFi-Serie ever - für drogenabhängige Psychopathen. Alle anderen schnallen sich besser an für eine irrsinnge Fahrt auf der falschen Seite der Autobahn. Wahnsinn aller Ortens (insbesondere im Drehbuch) in dieser kanadisch-deutschen Co-Produktion.
19. Robin of Sherwood - klassischer Robin Hood mit einer Spur Fantasy. Hey, Robin selber macht auf Doctor Who, als zwischen zwei Staffeln mal eben die Titeldarsteller getauscht werden. Dafür hätte die Serie eigentlich einen Platz unter den ersten 10 verdient...
18. Lois & Clark: The New Adventures of Superman - vielleicht die erste wenigstens halbwegs ernstzunehmende Superhelden-Serie im TV (nach Misfits of Science, urgh). Die Stärke der Serie war allerdings nicht die super action, sondern das Beziehungsdreieck Lois-Clark-Superman.
17. Red Dwarf - britischer Humor trifft dark scifi. Ohne das "dark", versteht sich. Ein großer Spaß für die ganze Familie (außer die Großeltern).16. Torchwood - Spin-Offs sind eine heikle Sache. Wer einfach nur die Hauptserie emuliert (in diesem Fall den neuen Doctor Who) fällt meistens aufs Gesicht. Diese Stolperfalle umgeht Torchwood gekonnt - bis auf das Anagramm im Titel, einen Charakter (Captain Jack Harkness) und eine temporale Anormalie unter Cardiff haben die Serien nicht viel gemein. Ansonsten: weniger Humor als der Doctor, dafür mehr bisexuelle Charaktere.
15. Alias - Nun mag man sich wundern, was eine Spionage-Serie in dieser Auflistung zu suchen hat. Antwort: Milo Rambaldi. Selbst ohne dieses mystische mumbo-jumbo ist Alias eine gut gemachte und spannende Serie.
14. Outer Limits - ursprünglich ein Twilight Zone-Abklatsch, aber ein guter. Nach einer kurzen Pause von 20 Jahren kam die Serie zurück, mit einer Besonderheit: obwohl immer noch jede Folge eine eigene, unabhängige Mystery-Story zeigte, waren einige Folgen miteinander verknüpft. Und das war gut so.
13. X-Files - von einer herrlich überzogenen Conspiracy-Serie mit Aliens zu einer lächerlich überzogenen Conspiracy-Serie mit zu vielen Aliens: der tiefe Fall der X-Files. Die ersten paar Staffeln sind aber nach wie vor köstliche Unterhaltung.
12. Smallville - Zum zweiten Mal taucht der Supermän in der Top 20 auf, und ehrlich gesagt macht ihn das superer (sic!) als er ist. Doch Smallville ist derart ambitioniert, daß es einfach honoriert werden muß: die Serie bleibt nicht dem ursprünglichen Superboy-Unsinn treu, sondern erzählt tatsächlich weiter - puh. Besonderes Highlight: James "Spike" Marsters als Brainiac.
11. Xena: Warrior Princess - Da gab es diese ein wenig schmierige, aber nichtsdestoirgendwie unterhaltsame Fantasy-Serie namens Hercules: The Legendary Journeys. Ein Glücksgriff in der Serie war Xena, die bei Hercules zunächst die Bösewichtin gab. Der Unterschied zu Strahlemännchen Hercules machte Xenas eigene Serie von Anfang an interessanter als das Original. Sam Raimi und Bruce Campbell können jedoch nicht als Pluspunkt für Xena verbucht werden, denn sie zählen beide auch für Hercules.
10. Angel - Ein weiteres Spin-Off (diesmal von Buffy). Und erneut werden die Todsünden der Spin-Offs vermieden. Die Serie braucht allerdings relativ lange, um zu sich selber zu finden.
9. Doctor Who (1963-1989) - billiger Fließband-SciFi, keine Frage. Die wackelnden Sets sind nach wie vor berüchtigt. Aaaaaber... einige Scripts sind wahrlich großartig und/oder originell. Oh, und zwischenzeitlich war Douglas Adams beteiligt. Desweiteren: ohne die alten keine neuen Folgen. Abschließend: der beste Doctor heißt immer noch Tom Baker.8. Twilight Zone - wer kennt sie nicht? Ein Klassiker des Gruselfernsehens.
7. Star Trek: Deep Space Nine - angeblich dreister geistiger Diebstahl, denn ursprünglich wollte J. Michael Straczynski seine Serie im Star Trek-Universum ansiedeln, wurde aber abgelehnt - kurz darauf begannen die Vorbereitungen für DS9. Nur eine Legende? Wer weiß. Jedenfalls findet man alles, was Babylon 5 ausmacht, auch bei DS9. Nur eben nicht von Anfang an - ich sag nur: großer, staffelübergreifender Plot - diesen Teil seines Plans hat Straczynski wohl anfangs unterschlagen.
6. Lost - Sinnbefreites Chaosfernsehen oder Geniestreich? Beides? Das werden wir wohl erst 2010 erfahren, denn bis dahin soll Lost noch laufen. Und das ist gut - nicht, weil es noch drei weitere Staffeln geben wird, sondern weil tatsächlich ein Ende in Sicht ist. Als Endlosserie hätte Lost bestenfalls an den Top 20 gekratzt...
5. Babylon 5 - Whoa, Dude: eine SciFi-Serie für Erwachsene? Was dachte sich dieser Straczynski bloß dabei? "Solid characters, imaginative stories, no kids or cute robots, using science the way it should be used, not talking down to the audience" - Straczynski war offensichtlich verrückt. Wir wissen doch alle, daß SciFi ohne Kinder oder niedliche Roboter nicht funktioniert. Spaß beiseite: die "keine Kinder"-Regel ist ein klares Plus gegenüber Deep Space Nine, period. Dies kombiniert mit einer epischen, durchgestylten Story und den glaubwürdigsten Alien-Diplomaten, die man im Fernsehen je gesehen hat sichert Babylon 5 den fünften Platz. Welchen auch sonst?
4. Doctor Who (2005+) - die Briten kennen ihre Science Fiction. Selten war SciFi so spannend, originell, witzig und schön anzuschauen (und wenn es sein muß: auch gruselig).
3. (New) Battlestar Galactica - Ein DS9-Macher nimmt sich die von Babylon 5 gelernten Lektionen zu Herzen und machen... SciFi für Erwachsene. Wen es wundert, daß er sich dazu die alte BSG-Serie als Basis wählt, denke kurz über die Prämisse der alten Serie nach: die letzten Überlebenden der "12 Kolonien" werden auf ihrer Suche nach der "13. Kolonie" von den Cylonen gejagt - genau jene Roboter, die ihre Welten vernichtet hatten. Die alte Serie läßt die Überleben als erstes zu einem interstellaren Kasino fliegen, wo erst einmal ein bischen Karten gespielt werden. Die neue Serie zwingt zwei Kampfpiloten ein ziviles Raumschiff des eigenen Überlebenden-Konvois abzuschießen. Kurz und gut: düstere Stimmung aller Ortens. Wie angemessen.
2. Buffy the Vampire Slayer - Eine der einflußreichsten TV-Serien, die es je gab. Die besondere Stärke liegt hier nicht im Plot (wie bei Genre-Serien eigentlich üblich), sondern in der Charakterentwicklung. Vergleichbares sieht man selten - und schon gar nicht, wenn Vampire und Dämonen durch die Gegend laufen. Grandios.
1. Firefly - Nun, was soll ich sagen? Wer mich ein wenig kennt, wird sich über diesen ersten Platz nicht wundern (und auch nicht über den zweiten, möchte ich wetten). Perfekter theme song, originelles setting, interessante Charaktere, hervorragende Schauspieler, gute plots, witzige Dialoge, überzeugende Special Effects, solides Handwerk (Kamera, Beleuchtung, etc.), herrliche Sets (allen voran das Raumschiff der Hauptpersonen, die Serenity), chinesische Flüche, lockere six-shooter - diese Serie hat einfach alles. Wer die Serie nicht kennt: noch ist nichts zu spät! Wer sie nicht mag: verkauf deinen Fernseher.Honorary Mention:
* The Tripods. Wäre die zweite Staffel nicht so schwach, oder hätte es eine dritte Staffel gegeben, wären die Tripods ein sicherer Kandidat für die Top 20. So leider nicht.
* Heroes. Die Serie lief ja bisher nur in den USA, und ist auch noch nicht auf DVD erhältlich.
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Donnerstag, Mai 10, 2007
Popkulturelle Sturmflut
Für die verschlafenen Popkulturaten hier ein Abriss der Ereignisse:
Lost hört auf. Nur noch drei Staffeln, dann ist's vorbei, das Inselhocken. Und, zudem, wird es nur noch 16 Folgen pro Staffel geben. (Apropos Lostpedia: "All non-U.S. visitors should be very careful which pages you visit." Das kann und muß man als generelle Warnung bzgl. des Surfens verstehen.)
Eric Bana ist nicht mehr der Hulk. Pfui.
Edward Norton ist der Hulk. Hui!
George Lucas hält Spider-Man 3 für doof, die Star Wars Prequels aber nicht. Das nennt sich wohl "Sinn für Humor".
Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer kommt Mitte Juni in die deutschen Kinos, und ab dem 16. Mai auf Bittorrent.
Peter Jackson will Bilbo gegen Smaug antreten lassen, darf aber nicht. Sam Raimi soll, weiß aber noch nicht, ob er will. Aber vielleicht darf er auch nicht. Sondern doch ein Peter, und zwar Master und Commander Peter Weir.
Michael Bay bloggt seine Transformers, dieser nerdige Geek. Wenn nun alle Bloggenden ihr Spielzeug präsentieren würden, nicht auszudenken.
Heroes wird nicht schlechter, es wird besser. Schade, daß euch die deutsche Synchro sämtlichen Spaß verkackeiern wird.
Habe gerade mit Tobey Maguire telefoniert. Er bereut keine Träne.
Zurück zum Sport.
Lost hört auf. Nur noch drei Staffeln, dann ist's vorbei, das Inselhocken. Und, zudem, wird es nur noch 16 Folgen pro Staffel geben. (Apropos Lostpedia: "All non-U.S. visitors should be very careful which pages you visit." Das kann und muß man als generelle Warnung bzgl. des Surfens verstehen.)
Eric Bana ist nicht mehr der Hulk. Pfui.
Edward Norton ist der Hulk. Hui!
George Lucas hält Spider-Man 3 für doof, die Star Wars Prequels aber nicht. Das nennt sich wohl "Sinn für Humor".
Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer kommt Mitte Juni in die deutschen Kinos, und ab dem 16. Mai auf Bittorrent.
Peter Jackson will Bilbo gegen Smaug antreten lassen, darf aber nicht. Sam Raimi soll, weiß aber noch nicht, ob er will. Aber vielleicht darf er auch nicht. Sondern doch ein Peter, und zwar Master und Commander Peter Weir.
Michael Bay bloggt seine Transformers, dieser nerdige Geek. Wenn nun alle Bloggenden ihr Spielzeug präsentieren würden, nicht auszudenken.
Heroes wird nicht schlechter, es wird besser. Schade, daß euch die deutsche Synchro sämtlichen Spaß verkackeiern wird.
Habe gerade mit Tobey Maguire telefoniert. Er bereut keine Träne.
Zurück zum Sport.
Donnerstag, April 26, 2007
Gliese 581 c - nichts wie weg?
Die astronomische Entdeckung eines erdähnlichen Planeten - Gliese 581 c - macht ja zur Zeit die Runde. Ist man ehrlich, muß man sagen, daß die Chancen für Leben, intelligent oder nicht, dort nicht sehr hoch ist. Doch es ist der zweite bekannte Planet in der "bewohnbaren Zone" um eine Sonne. Der erste ist, klar, die Erde.Was man noch wissen sollte: je kleiner ein Planet ist, desto schwieriger ist er zu finden. Klingt logisch, und ist der Hauptgrund, warum bisher hauptsächlich Gasriesen entdeckt wurden. Der Fund von Gliese 581 c ist auch in dieser Hinsicht recht bemerkenswert, schließlich ist er nur knapp fünf Mal größer als die Erde.
Selbst wenn auf Gliese 581 c selber kein Leben sein sollte, erhöht die nachgewiesene Existenz einer theoretisch bewohnbaren Welt in unmittelbarer Nachbarschaft (naja, kosmisch gesprochen) zu unserem Sonnensystem die Chance auf Leben im Universum beträchtlich, da könnte man drauf wetten. Das SETI-Programm beobachtet den Planeten. Doch bevor nun intelligentes Leben auf Gliese 581 c gesucht wird, wäre es doch angebracht, zunächst selbiges für Terra zu tun. Viel Erfolg.
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