Samstag, Januar 10, 2009

Doctor Who in Action

Willkommen zur neuesten Ausgabe des semi-offiziellen Doctor Who Fanmags. Heute: Spannung, Spiel, keine Schokolade.

Es darf nicht verschwiegen werden, dass der allen zumindest halbwegs informierten London-Reisenden Forbidden Planet ab sofort Vorbestellungen für die Doctor Who 2009 Time Squad Figs entgegen nimmt.

Kostprobe gefällig?

Mittwoch, Januar 07, 2009

Zeit, den Arzt zu wechseln, Teil 11

Wie bekannt sein sollte ist David Tennant der beste Doctor (Who?) seit Tom Baker. Noch, sollte hinzugefügt werden, denn nach zwei, drei, vier Filmchen in diesem Jahr (für chronisch Verkaterte: 2009) ist Ende und Schluß mit Tennant als zehntem Doc. In einem Satz: die beste britische SciFi-Show ever verliert den besten Hauptdarsteller dieses Jahrhunderts.

Aber das Jahrhundert ist ja fast so jung wie dieses Jahr; wer weiss, was da noch so kommen mag? Wir alle, und zwar: Matt Smith ist als elfter Doctor gecastet. Whoa.

Bevor nun alle in Tränen ausbrechen ("Doctor ... who?"), etwas Positives gibt es doch zu bemerken: Wikipedia zählt exakt elf Medienpersonen mit dem Namen Matt Smith (wir ignorieren einfach die beiden Politiker und den The Real World-Typ). Und der Matt heisst Smith, verdammich. Ach hätten seine Eltern ihn doch "John" genannt.

Zur Erinnerung: Gemeinsam mit Tennant verlässt Russel T Davies die Show, um von Steven Moffat ersetzt zu werden. Das bedeutet: weniger Daleks, weniger Cybermen, weniger Daleks gegen Cybermen, weniger Dalek-Mensch-Hybriden, weniger Steampunk-Cybermen, weniger knatschrote Daleks, und vor allem weniger deus ex machina. In zwei Worten: weniger Käse. Dafür mehr Mädchen im Kamin und ein Hang zum Augen offen halten.

Man darf gespannt sein. David Tennant war auch nicht unbedingt eine konventionelle Besetzung - und gibt es sowas beim Doctor überhaupt? Eben. Da geht selbst eine derart gewaltig und gewaltsam explodierte Fönfrisur in Ordnung.
Fehlt nur noch das Mascara, und der elfte Doctor fliegt die TARDIS durch den Monsun. Bleiben wir ergo zurückhaltend optimistisch.

Und damit ist für diese Nacht Schicht im Schacht. Nur schnell noch die obligatorische YouTube-Einbettung:

Samstag, Dezember 20, 2008

Little Metal Gear Planet

Wie einige wissen mögen, bin ich im aktuellen Krieg der Konsolen ziemlich deutlich auf Seiten der Wii positioniert. Aber eine PS3 ist auch am Start (um für klare Verhältnisse zu sorgen, steht über meiner Online-ID "PS3=Zweitkonsole").

Die Gründe für die Anschaffung sind schnell abgehandelt: die Wii gehört mir nicht (sondern meiner Freundin), DVD-Player gestorben, Handyvertrag ausgelaufen, GTA4 und Little Big Planet. Little Big Planet? Ja, Little Big Planet. Nicht etwa: Metal Gear Solid 4.

Litte Big Planet (LBP) ist pure awesome. Jump'n'Run (oder, wie Leute, die es besser wissen, sagen: Platformer) für bis zu vier Leute gleichzeitig mit zahnschmerzsüßen Persönchen aus Sackleinen, die man mit allerlei Firlefanz wie Klamotten, Bärten und Bratpfannen personalisieren kann. Und ein mächtiger Leveleditor zum selbst kreativ werden. Unter uns: das bisher einzige Game, für das sich die PS3 lohnt - alle anderen zockwerten Games gibt es auch auf anderen Konsolen oder dem PC.

Metal Gear Solid 4 (MGS4)? Mehr ein Film als ein Game, wenn man ehrlich ist. Cutscenes, die auch schon mal 50 Minuten dauern können - die Spielpassagen dazwischen dauern auch nicht länger. Und der Plot ist verworren, überkompliziert, und letzten Endes nicht gar so bedeutungsschwanger wie angekündigt.
Doch jetzt: MGS als DLC für LBP? Neue Klamotten für die Sackboys und -girls, eine Paintgun zum Rumballern, MGS-typische Gegenstände für den Leveleditor. Das mag alles noch nicht sooo spannend wirken, doch dann tritt Dir dieser Trailer unter die Kauleiste:

Wenn Sony nun nicht doch noch den Konsolenkrieg gewinnt (denn der wird, pssst, nur zwischen Sony und Microsoft ausgetragen, Nintendo hat das nicht nötig), dann weiss ich auch nicht.

Mittwoch, Dezember 17, 2008

I want to believe - not.

Das ist schon arg befremdlich, wenn man das gedachte Türchen des selbstgebastelten und -redend nicht allzu christlichen Adventskalenders öffnet und von eben dieser Gestalt mit falschem Bart wissend angeblinzelt wird:

"Pssst: Iss mich. Hohoho."

Ob ich dieses Milchprodukt eines offenbar bereits unterwanderten Süßwarenkonzerns jemals verzehren werde, steht in "den Sternen".

PS: Wer mir nun auch noch sagen kann, warum ich umgehend an die Fantastic Four denken musste, gewinnt einen No-Prize. Aber so fit seid ihr nicht, oder?
(Kleiner Tipp: in gewisser Weise steht es in Bezug zum aktuellen Marvel Mega-Crossover.)

Samstag, November 01, 2008

Die Wahrheit über yours truly. Ein Tutorial.

Nun war bekanntlich Halloween, und um meinen Mitmenschen den blanken Horror meines ultimativen Kostüms nicht vorweg zu vermiesen, hielt ich es für notwendigst, das folgende Tutorial erst jetzt zu veröffentlichen.

Disclaimer bzgl. Halloween und Kostüme: eigentlich mach' ich sowas nich'. Karneval ist mir ein Gräuel, schröcklicher als jede Horrorkluft. Aber what the hey, zumindest geht es bei Halloween nicht um alkoholisierten Sex auf öffentlichen Toiletten, sondern um Blut und Gedärm, also sollt' ich heuer mal eine Ausnahme machen.

Und was war jenes Kostüm, welches derart vorzüglich die Massen in Angst und Schrecken versetzen konnte, dass die Party umgehend nach der Enthüllung quasi und de facto gelaufen war? Zivilklamotten bestehend aus Anzug mit weißem Shirt drunter, welches durch folgenden Aufdruck verschlimmbessert wurde:


Und so wird's gemacht (mit einem geeigneten Bildbearbeitungsprogramm), und zwar in folgerichtigen zwölf Schritten:
1. Foto der eigenen nackten Brust anfertigen (Vorsicht: Darauf achten, dass nicht zu viel Décolleté zu sehen ist. Dies gilt besonders für Frauen und dicke Typen.)
2. Gewünschten Schriftzug an gewünschte Stelle setzen. Schriftfarbe: Schwarz.
3. Den Schriftzug zu Pixeln verhohnepipeln (rendern) und so verzerren, dass er sich mehr oder minder auf die Haut "legt". (Bei Bedarf, sprich: größeren "Höhenunterschieden": Schrift in der Mitte halbieren und beide Hälften individuell anpassen. Anschließend die beiden Hälften wieder zu einer Ebene vereinen.)
4. Die Ebene als "ineinanderkopierend" einstellen. Dadurch wird sie zu einer Art Schablone für die Haut darunter und wirkt jetzt schon ein wenig wie eingebrannt.
5. Der Schriftebene einen nach innen gerichteten Schatten verpassen. Nicht zu deutlich und groß, bitte sehr.
6. Ganz oben eine neue Ebene erstellen, und mit grobem Pinsel bei ca. 50% Druck in Rot die Schrift nachziehen. Anschließend die Ebene teilweise transparent machen.
7. Eine weitere Ebene darüber erstellen, und mit fransigem Pixel-Pinsel hier und da ein paar dunkelrote Flecken setzen. Leichten Weichzeichner drüber laufen lassen und erneut mit der Transparenz experimentieren.
Der Schriftzug ist nun fertig. Sollte die Brust eine allzu haarige Angelegenheit sein, könnte es nötig sein, ein Stück unbehaarte Haut unter die Schrift zu legen (Haare würden bei einem Branding der Temperatur zum Opfer fallen, nicht?) und durch Ausfransung der Kanten sanfte Übergänge erstellen.
8. Schon wieder eine neue Ebene anfertigen. Eine zerrissene Auswahl (mit geraden Linien) erstellen, und darauf achten, dass unter der Schrift eine mehr oder minder gerade Fläche steht. Die Auswahl umkehren und mit weißer Farbe füllen.
9. Erneut eine Ebene erschaffen (hat das denn kein Ende?). Die Auswahl erneut umkehren und mit weißer Farbe füllen. Die Ebene horizontal spiegeln. Die vertikale Länge verkürzen und so verschieben, dass diese unter der an bei 8. beschriebenen geraden Linie ansetzt.
10. Die beiden in Schritt 8 und 9 erstellten Ebenen duplizieren. Bei beiden Ebenen die Farben umkehren (aus Weiß wird Schwarz). Beide Ebenen unter die Originalebenen platzieren und leicht nach Unten verschieben. Auf beide Ebenen eine deutliche Weichzeichnung anwenden und ein wenig Transparenz einstellen.
11. Die Kanten der beiden weißen Ebenen mit unscharfem Radierer aufweichen. Im unteren Bereich leichte Einrisse hinzufügen.
12. Tada!

Noch ein Tipp für den Druck: vorher erkundigen, wie genau das Bild ausgedruckt wird. Manche Drucker bevorzugen RGB-Bilder, andere CMYK. Nur wenn der richtige Farbmodus gewählt ist, kommen die Farben korrekt rüber.

[BSG Spoiler]
Das zwölfte Cylonen-Modell, aka der Fünfte der Final Five:

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Samstag, Oktober 11, 2008

History after the Making: AVGN vs NC Final Battle

Letztens ging's ums Anheizen, nun heißt es wieder runterkommen: Angry Video Game Nerd und Nostalgia Critic haben ihren finalen Kampf hinter sich gebracht, wie wir ja alle mitbekommen haben.

Für derlei Gestalten, die nicht bis in die frühen Morgenstunden wachgeblieben sind, um dieses epochale Großereignis quasilive mitzuverfolgen, hier die Aufzeichnung (NSFW), ihr Looser:

(Semidirekter Link)
JESUS CHRIST! The End?

Montag, Oktober 06, 2008

History in the Making: Nerd vs Critic

Wir unterbrechen die erholsame Sendepause für eine wichtige Sonderbloggung: der Showdown zwischen dem Angry Video Game Nerd und dem Nostalgia Critic steht unmittelbar bevor. Doch der Ordnung nach.

Angry Video Game Nerd
Hatte ich zu jenem Herrren nicht schon mal was geschroben? Anyways, der Angry Video Game Nerd (AVGN / Nerd) begann als Angry Nintendo Nerd, aber um das Markenrecht einer gewissen, gerade aus dem Tiefschlaf erwachenden japanischen Megacorporation nicht weiter zu verletzen, erfolge recht bald die Umbenennung. Und was macht jener Nerd? Womit schmuste er sich in die Herzen von milliarden treuester Fans? Er bewertet alte Videospiele und garniert seine Reviews mit dergleichen Sätzchen wie:
I'd rather have a fuckin' buffalo take a diarrhea dump in my ear than subject them to this horrendous garbage!
I'd rather eat out the rotten asshole of a roadkill skunk than play this game, ever again.
You'd rather superglue your asshole shut than play that game. You'd rather drown in gasoline.
It sucks. It sucks ass from a straw!

Neato!

Die ersten beiden Sätze haben, nebenbei, ihren Weg in den Theme Song des Nerds geschafft. Zu Recht.

Und wo kann der Nerd begutachtet werden? Hier. Auf Wiedersehen in drei bis vier Stunden ...


Nostalgia Critic
Schon zurück? Ah well, weiter mit dem Nostalgia Critic (NC / Critic). Dieser betreibt eine Site namens That Guy With The Glasses. Dort ist mehr zu sehen als der Nostalgia Critic - auf der selben grandiosen Seite gibt es zudem eine ganze Latte an 5 Second Movies zu bestaunen (Hollywoodstreifen auf ihre fünfsekündige Essenz zusammengedampft), und weitere Perlen wie beispielsweise 50 Impressions in 50 Seconds, welches derart großklassig ist, dass ich mich brutalst genötigt fühle, dieses speziellstmögliche Video geradewegs einzubinden:

(Direkter Link)

Highlights des NC: Cloverfield Trailer Review, Cloverfield Review, Harry Potter Book 7 Launch, 90s Sports Montage, und The Wizard.

AVGN v s NC
Sekunde ... The Wizard? Sind Nerd und Critic nicht schon ohnehin ähnlich genug, dass sie nicht auch noch den selben Film begurken müssen? Doch die Sticheleien zwischen beiden beginnen noch vorher.
Der Critic, angeekelt von abertausenden Comments auf seiner Seite, die ihn beschuldigen, ein feuchter Abklatsch des Nerds zu sein, feuert los. In diesem Video macht er es dem Nerd ganz einfach: keine Reaktion seitens des Nerds gleich Sieg für den Critic. Simpel, fair, gut. Aber dann: ein Post im Forum des Nerds zwingt den Critic zur Reaktion. Und von da aus waren es nur wenige Tage bis zum Wizard-Zwischenfall. Und weiter geht's, bis zur physischen Konfrontation, die ein Videospiel-Review des Critics zur Folge hatte.

"Episch" umschreibt diesen Konflikt kosmischen Ausmaßes nur unzulänglich.


Und nun steht das Finale kurz bevor:

(Direkter Link)

Dieses Großereignis soll am 10.10. stattfinden. Also: "Don't miss it, or you're gonna suck, I mean really, REALLY suck!"