Mittwoch, April 04, 2007

Unterhosenterrorismus

Ok, das Spiel von eben muß runter, runter runter, deshalb ein bischen Füllmaterial.

Ganz so stimmt das jedoch nicht, denn folgliches hat mich tatsächlich vor lachen weinen lassen (das letzte Mal, daß sowas passiert ist, müßte 20 Jahre her sein...). Wenn auch nur kurz - schnell waren es keine Tränen der Freude mehr.

Zum Nachmachen: Einfach mal auf die Wiki-Seite der Wu-Tang Clan affiliates, und dort auf Brooklyn Zu geclickt. Was steht denn da?
A group comprised of Ol' Dirty Bastard and his close associates 12 O'Clock, Shorty Shitstain, Murdock, Zu Keeper, Silkski and Buddha Monk.
Ol' Dirty Bastards Kumpel Shorty Shitstain? Da kam wohl Land mit.

Thanks to Cracked.com und deren Liste The 25 Worst Rapper Names of All Time. Shorty Shitstain ist völlig zu Recht die Nummer 1.

Shoot Him Up

Um allen Gerüchten, ich sei ein ehemaliger Linker (aka Antideutscher), vorzubeugen, hier ein lust'ges Spielchen, in dem man als Terrorist das Weiße Haus angreifen muß, um Georgie-Boy zu killen: Bush Shoot-Out!

[Wegen Lärmbelästigung beseitigt.]

q.e.d.

(Edit: Boah, wie groß... sorry.)
(Edit 2: Den 3. Level gibt's nur hier.)
(Edit 3: Warum Condoleezza Rice auf dem Startbild ohne Rock dasteht weiß ich auch nicht...)
(Edit 4: Und nun ist's nicht mehr eingebunden. Das Rumgeballer beim Aufrufen des Blogs nervt.)

Dienstag, April 03, 2007

Drei Prozent Resthirn

Fazit der aktuellen Schmierenkomödie von Werner Pirker in der jW:
Israels einzig legitimer Verhandlungspartner ist die demokratisch gewählte palästinensische Regierung.
Der aber wird nicht nur von der israelischen Regierung, sondern auch von der deutschen EU-Ratspräsidentin die Anerkennung verweigert. Einer nationalen Einheitsregierung, die sich auf 97 Prozent der Wählerschaft stützt. Nur zum Vergleich: Die Zustimmung, die Olmert in seinem Land noch zuteil wird, beläuft sich auf drei Prozent. Auch das mag seine jüngste diplomatische Initiative erklären.
Dies' Demokratieverständnis ist wirklich ein deutsch-sozialistisches.

Bei wem noch Großhirn mit Hirnstamm verbunden sind wird feststellen:
a) Mehr als 90 Prozent - solche Wahlergebnisse sind bestenfalls mit Fragezeichen zu versehen. Das übliche jW-Mantra "demokratisch gewählte palästinensische Regierung" taugt höchstens für die Titanic.
b) Äpfel (Wahlergebnis) mit Hundekot (Umfrage) zu vergleichen mag vielleicht dem Pirker und seinem Klientel schmecken, alle anderen winden sich vor Ekel.

Montag, April 02, 2007

Doctor on the Moon

Das ewige Warten ist endlich vorüber, zumindest für die Leut' aus dem UK: die dritte (neue) Doctor Who season hat begonnen (Review der ersten Folge hier). Nuja, das ist nur halb richtig, schließlich gab es da noch das fulminante Weihnachts-Special. Müßte eigentlich zur 3. Season zählen, denn wie wir alle wissen ist die Folge nicht Teil der 2. DVD-Box.

Das erste Review verwundert ein wenig, findet sich doch unter den negativen Aspekten der neuen Folge dies:
2. After an epic start to wet your appetite, the plot begins to drag with endless scenes of running around corridors.
Hat der gute "Doctor Dan" kurz vergessen, welche Serie er sich da anschaut? Viele, viele der klassischen (60er-80er) Folgen bieten genau das - der Lauf durch die immer gleichen Korridore ist so sehr Doctor Who wie die Daleks.

Worauf wir uns in der laufenden Staffel alles freuen dürfen: William Shakespear (nach Charles Dickens und Queen Victoria in den vorangegangenen Staffeln), das Face of Boe (wohl zum letzten Mal), Daleks im New York der 30er Jahre, Captain Jack Harkness, und - unbestätigt - der Master! Whoa!

Doch ist der Master, Erzfeind des Doctors und ebenfalls ein Time Lord, tatsächlich "a villain returning from the original series that no one is expecting"? Mal ehrlich: Daleks, Cybermen, Master. Logisch.

Master oder nicht, John Simm, bekannt aus Life on Mars, spielt in den letzten beiden Folgen der 3. Staffel einen Charakter namens "Mr. Saxon" - Anagramm von "Master No. Six", und der Master tauchte in der Who-Story The Claws of Axos (1971) neben den Axons auf. Falsche Fährten? Wir werden sehen.

Theorie: da der Doctor in der aktuellen Folge behauptet, mal einen Bruder gehabt zu haben ("not any more"), könnte sich später herausstellen, daß der Master eben dieser Bruder ist. Simm (Saxon) und Tennant (Doctor) besitzen eine gewisse Ähnlichkeit. Und der Doctor hat wiederholt bestätigt, daß er der letzte Time Lord sei, und es "fühlen" würde, wenn es noch weitere gäbe. Ehrlich, ich würde Geld drauf wetten, daß Russell T. Davies so mal wieder die Geschichte des Doctors verdreht. You read it here first, kids. (EDIT: Hier, oder hier. War wohl nicht ganz so originell-clever wie gewohnt... /EDIT)

Also, Kontakte nach UK aufnehmen und Videos schicken lassen (halblegal), wöchentlich rüberjetten (legal, aber teuer und schlecht für die Umwelt), die series of tubes nutzen (nicht legal, duh), oder - wie yours truly - aufs nächste Weihnachtsfest warten und dann enttäuscht sein, daß Doctor Who Season 3 doch nicht unterm Christbaum liegt (in Ermangelung eines Christbaums).

Sonntag, April 01, 2007

Btw:

We are currently experiencing some technical difficulties with our content - again! We should have this resolved shortly so stay tuned.

Thanks for your time and patience,
JT Firefly and the staff at GPM

PC Spiel Sensation: SimGolf!

Lange war's angekündigt, und noch länger ist's überfällig - doch endlich, endlich ist es da: Sid Meier's SimGolf! Der alte Sid, bekannt von Civilization 1 bis 7, läßt es mal wieder richtig krachen. Doch zurück auf Anfang.

Nach der zugegeben langen und großen (8 GB) Installation begrüßt uns das Startmenü des Spiels mit überraschenden Möglichkeiten. Daß es hauptsächlich um das Anlegen von Golfplätzen geht, auf denen dann lustige Sims rumwuseln, war klar - zusätzlich spielen aber auch die stetig zu verbessernden Fähigkeiten der eigenen Figur, das Alter Ego des Spielenden, eine große Rolle. Wer mag, spielt einfach ein Turnier, und kümmert sich nicht um das Bauen von Golfanlagen - danke, Sid!

So sieht es aus, wenn wir uns für die Baukarriere entscheiden: ein unbearbeitetes Gelände, auf dem sich nur das Clubhaus, und eventuell ein Spezialgebäude (dazu später mehr) befindet. Nun heißt es Schaufel ausgepackt, und die ersten Löcher gestaltet.

Den kreativen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt! Legen wir ein neues Loch an, wählen wir zunächst den Abschlagpunkt und das Ziel fest. Auf Wunsch läßt sich das Grün ums Ziel herum beliebig vergrößern und verkleinern. Freeways - der Standardablageort der Bälle auf dem Weg zum Loch - gibt es gleich in zwei Varianten: schnell (der Ball rollt weiter) und langsam (der Ball kommt schnell zum Stehen). Eine Vielzahl Fiesigkeiten wie Sandgrube, Bäume und Wasser können ebenfalls platziert werden, damit es die GolferInnen nachher nicht zu einfach haben. Hügel und Mulden lassen sich dank der ausgeklügelten 3D-Grafik mit wenigen clicks einfügen und formen.

Nach wenigen Minuten - oder auch Stunden oder Tagen, je nachdem, wieviel Arbeit man in die Sache steckt - steht ein ausgewachsener Golfparcours mit bis zu 18 Löchern bereit. Dieses Bild stammt aus dem "Sandkasten" - das heißt, zum Bauen standen beliebige finanzielle Mittel zur Verfügung. Im grandiosen Karrieremodus muß natürlich zunächst genug Geld erwirtschaftet werden.

Hat man genug Löcher angelegt, erhält man Zugang zu Spezialgebäuden wie Freßbuden (gegen Hunger), Hotel (gegen Unglück) oder Flughäfen (gegen Gebühr), welche die Attraktivität des Geländes bereichern. Je toller das Gelände, desto zufriedener die GolferInnen, desto mehr Geld fliest in die Kasse - genial!

Wie bereits angedeutet, kann die eigene Spielfigur ebenfalls golfen! Hier sehen wir JT Firefly beim Abschlag mit Linksdrall - zur Wahl stehen viele, viele Schlagvarianten (ungefähr ein halbes Dutzend!).

GolferInnen werden vielleicht zu Mitgliedern, wenn ihnen der Platz gefällt. Eventuell verbessern sie ihre Mitgliedschaft auf "Silber", was bedeutet, daß sie ein Anwesen auf dem Gelände kaufen - quasi eine Ferienwohnung. Diese Wohnungen werden jedoch ab und an von gierigen Promis aufgekauft - pfui. Dies erfreut jedoch die anderen GolferInnen, die den Promis nun bei der Morgengymnastik zuschauen können - hui. Aus "Silber" kann auch "Gold" werden, und dann zahlen die Mitglieder freiwillig mehr Geld - wie nett.

Dies ist nur die Spitze des Eisbergs der spielerischen Möglichkeiten von Sid Meier's SimGolf! Die Millionärin, die ab und an den Kurs bespielt und bei Gefallen Schnickschnack zur Verschönerung spendiert; der Beamte, der, falls gut gelaunt, mehr Land zum Verkauf anbietet; Spitzengolfer, die den eigenen Golfer zum Duell herausfordern; Golfer, die miteinander eine Geschichte erzählen (hoffentlich mit Happy End!); auf dem eigenen Golfplatz zu veranstaltende Turniere (die man im Idealfall selber gewinnt!); und so weiter und so fort.

Fazit
Dieses Spiel hat das Zeug zum Klassiker. Ab morgen ist es im Handel erhältlich, und vermutlich übermorgen schon ausverkauft!

Systemanforderung
3,8 GHz Intel/A64 3800+ AMD, 2,0 GB RAM, 8 GB Festplatte, Radeon X1900 XT/Geforce 7900 GTX

Wertung
Grafik 91%, Sound 86%, Spielspaß 96%, GESAMT 93%

5.1-Radios und Downgrade-Update

Neulich im Elektronikdiscounter deiner Wahl. Gleich zwei surreale Anfragen, die Mitleid fürs Verkaufspersonal hervorbrachten.

Situation 1:
Kundin schlendert durch die Ecke mit den 5.1-Systemen und spricht unvermittelt einen Verkäufer an: "Entschuldigung, Sie hatten hier letztens so ein Radio."

Situation 2:
Ein Kunde interessiert sich für einen neuen PC. Untere Mittelklasse (PC, nicht Kunde) mit Windows Vista Home Basic. Da will man natürlich mehr, früher oder später, und so fragt er: "Kann man das auf Windows XP upgraden?"