Beating the dead horse since 2005.
Dieser Blog drückt zwar die Meinung des Autors, nicht aber die der Lesenden aus. Falls doch, ist diese wieder manuell einzudrücken. Nicht für empfindliche Naturen. Ent- und Benutzung auf eigene Gefahr, und mindestens zweimal die Woche. Im übrigen, ich unterstehe nur einem Gericht, mir selbst, und das Urteil jedes anderen ist mir gleichgültig. There is no Sanity Clause.
Dienstag, Februar 07, 2006
Strrrrrrrrike
Gewerkschaften in Deutschland sind schon harmlos genug, und dienen so oder anders nur der Stabilisierung. Wenn sie aber dennoch mit dem Plastiksäbel rasseln, ist die Antwort des ArbeitgeberInnenlagers, treuherzig und -doof von Medien wie Pöbel aufgenommen, unvermeidlich: das sei schlecht für Deutschland.
Da auch Du Deutschland bist, ist klar: die Sache ist persönlich zu nehmen. Aber lassen wir das.
Mit am interessantesten ist der ständig wiederholte Vorwurf, die Gewerkschaften würden mittlerweile nur noch ihrem eigenen Klientel zudienen. Als wäre dies jemals, als könnte dies anders sein. Und niemand richtet diese Klage gleichfalls an die Arbeitgeberverbände - die, und da schließt sich der Kreis, eben nicht sich und ihrem Klüngel, sondern Deutschland verpflichtet sind.
Solange die deutsche Wirtschaft erfolgreich Krokodilstränen heulen darf (und gleichzeitig von Exporthoch zu Exporthoch schreitet), und alle glauben, daß es ihr schlecht geht und sie liebend gerne mehr Arbeitsplätze schaffen würde, sind die einzig Bösen diejenigen, die Arbeit haben, und trotzdem nicht zufrieden sind...
In Zeiten des Ein-Euro-Jobs ist klar, daß Arbeit an sich das höchste Gut ist, und nicht Arbeitsbedingung oder gar Bezahlung. Willkommen im 19. Jahrhundert.
Da auch Du Deutschland bist, ist klar: die Sache ist persönlich zu nehmen. Aber lassen wir das.
Mit am interessantesten ist der ständig wiederholte Vorwurf, die Gewerkschaften würden mittlerweile nur noch ihrem eigenen Klientel zudienen. Als wäre dies jemals, als könnte dies anders sein. Und niemand richtet diese Klage gleichfalls an die Arbeitgeberverbände - die, und da schließt sich der Kreis, eben nicht sich und ihrem Klüngel, sondern Deutschland verpflichtet sind.
Solange die deutsche Wirtschaft erfolgreich Krokodilstränen heulen darf (und gleichzeitig von Exporthoch zu Exporthoch schreitet), und alle glauben, daß es ihr schlecht geht und sie liebend gerne mehr Arbeitsplätze schaffen würde, sind die einzig Bösen diejenigen, die Arbeit haben, und trotzdem nicht zufrieden sind...
In Zeiten des Ein-Euro-Jobs ist klar, daß Arbeit an sich das höchste Gut ist, und nicht Arbeitsbedingung oder gar Bezahlung. Willkommen im 19. Jahrhundert.
Montag, Februar 06, 2006
Super, Bowl.
War 'ne lange Nacht, dank Super Bowl. Und die Pittsburgh Steelers haben verdient gewonnen. Jedenfalls insofern, als daß ihr Quarterback, Ben Roethlisberger, um einiges sympathischer rüberkam als sein Counterpart bei den Seattle Seahawks, Matt Hasselbeck.
Wie überhaupt das ganze Team - besonders die ersten ein, zwei Viertel waren geprägt von Foul nach Foul der Seahawks. Und daß, obwohl die Steelers noch lange nicht ihr Spiel gefunden hatten.
Das bessere, das nettere Team hat gewonnen. 'nuff said.
Und, nebenbei, was für ein Sport! Um sich für hiesige Sportarten zu begeistern, gehört zwingend die Anbindung an ein bestimmtes Team (üblicherweise entweder das lokale, das nächstgelegene große, oder das durchweg erfolgreichste), sonst ist's langweilig. American Football hingegen kann des Sportes wegen geguckt werden - whoa.
Wie überhaupt das ganze Team - besonders die ersten ein, zwei Viertel waren geprägt von Foul nach Foul der Seahawks. Und daß, obwohl die Steelers noch lange nicht ihr Spiel gefunden hatten.
Das bessere, das nettere Team hat gewonnen. 'nuff said.
Und, nebenbei, was für ein Sport! Um sich für hiesige Sportarten zu begeistern, gehört zwingend die Anbindung an ein bestimmtes Team (üblicherweise entweder das lokale, das nächstgelegene große, oder das durchweg erfolgreichste), sonst ist's langweilig. American Football hingegen kann des Sportes wegen geguckt werden - whoa.
Sonntag, Februar 05, 2006
Jack is Black
Jack Black, bestens bekannt als Mitglied von Tenacious D (ihrerseits berühmt für das "Tribute" des besten Songs in der Welt: "This is not the greatest song in the world. This is just a tribute." - Link folgen für's grandiose Video) versucht sich mal wieder als Schauspieler. War seine albern-vulgärer Auftritt in King Kong ähnlich wenig der Rede wert wie der Film selber, versucht sich Black nun wieder an ernsteren Rollen. Sein nächstes Projekt: die Titelrolle in einem Wrestlingfilm:
Worte können die Erwartungen, die nunmehr an diesen Film geknüpft werden, nicht lösen.
Freitag, Februar 03, 2006
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