Freitag, Februar 03, 2006

Giftig

Hartnäckig halten sich die Gerüchte, daß Topher Grace im nächsten Spider-Man den Venom gibt.

Nun muß man aber wissen, daß Sam Raimi den klassischen Spider-Man Stories verschrieben ist. Venom jedoch bezeichnet für Spider-Man den Übergang zur (Post-) Moderne.

Was schon sicher ist: Thomas Haden Church spielt Sandman - erneut, nach Green Goblin und Doc Ock, ein Klassiker. Das Foto von Church, oben angegeben, zeigt das klassische (!) Sandman-Shirt. Zudem wurde mittlerweile bekanntgegeben, daß Gwen Stacy mit am Start ist (gespielt von Bryce Dallas Howard) - Gwen ist, muß ich es erwähnen, klassisch.

Wie also paßt Venom da rein? Ganz und gar nicht. Glaube ich erst, wenn ich es sehe.
Meine Tipps: Chamaeleon (das rechtfertigt die Geheimhaltung), Mystero (ditto), Hydroman (öfters Partner von Sandman - aber dann sind's vielleicht ein paar viele 'mans) oder Elektro (einfach so, weil ich den mag, und weil der klassisch ist). Die Reihung der Wahrscheinlichkeit würde ich genau in dieser Folge annehmen, denn die beiden Erstgenannten unterscheiden sich merklich vom typischen Haudrauf des Sandman - anders wär's langweilig.

Wenn Dir also jemand erzählen will, daß in Spider-Man 3 einer von zwei (oder drei - da ist ja auch immer noch James Franco) Bösewichten Venom wird, glaub es einfach nicht. Sag einfach "STFU, n00b".

Als kleinen Nachschlag (autsch) hier ein Bild von Hungerhaken Grace.

Mal ehrlich, sieht so Venom aus? Carnage meinetwegen, aber der wäre noch "moderner" als Venom (ergo: noch unwahrscheinlicher).

Donnerstag, Februar 02, 2006

Rest.


Quasi geklaut, aber ich bin ja nicht böse.

Fast alles


Na gut, wieder ein Comic. Und mittlerweile möchte ich nicht mehr ausschließen, daß noch mehr nachkommen...

Mittwoch, Februar 01, 2006

Massaker in Mehl

Die Hohe Kunst des Kochens* ist um ein Geheimnis beraubt: Blutwurst an sich ist schon verabscheuungswürdig genug, zumindest, wenn man näher drüber nachdenkt. Wenn sie aber gebraten wird, neigt sie dazu, sich in ihre Bestandteile aufzulösen, und die sind nun mal Blut und Fett. Widerlich.

Was also tun? Der erste Trick besteht in der Wahl der richtigen Wurst. Naturhaut (erneut: ekelig) sollte sie haben, damit diese beim Braten dranbleiben kann. Weiterin sollte kein Deckel verwendet werden, denn das Wasser, welches so am Entweichen gehindert wird, läßt die Wurst platzen. Und, vermutlich wichtiger noch als die anderen Vorgehensweisen: die Blutwurst vor dem Braten in Mehl wenden. Dann kann eigentlich nichts mehr passieren, und das Blutbad ist erfolgreich verhindert.

* Kochen ist Kunst (erst danach ißt man). Denn erstens wird aus Rohmaterial etwas anderes hergestellt, wie bei aller Kunst. Und zweitens ist Kunst das, was einen froh macht, Mensch zu sein - so gesehen ist Kochen eine Art "Urkunst". Dann wiederum können sich die wenigsten Leute auf eine Definition von Kunst einigen. Ist aber auch egal, ich bleibe dabei.

Lernen durch Schmerz


Schon wieder ein "Comic". Allerdings dient es nicht so sehr der Unterhaltung, als vielmehr meiner Experimentierfreude oder -feinde (hab vergessen welche).

Es ist nämlich so: bis dato benutzte ich ein Programm namens "Hello" - in der fieberirrigen Annahme, nur so auch tatsächlich Bilder hochladen zu können. Was natürlich Quark ist. Und so, direkt in größerer Größe, ist's doch auch viel netter, gelle?

Oh, und hier ein Nachtrag (um zu sehen, ob das auch geht):

Lernen macht frei.

Dieses Bild glaubte ich eigentlich verloren - Neuaufnahme unmöglich, da das Tor (und mutmaßlich ebenso die Schule) mittlerweile verschwunden ist. Nun ist es wieder da, und ich sehe nicht ein, diese Bürde alleine zu tragen. Geteiltes Leid ist halber Irrsinn, wie es so schön heißt, also viel Spaß beim Verabschieden von der eigenen Geistesklarheit. Nichts kann mehr sein, wie es mal wa(h)r, oder eben doch wieder.
Die ewige Widerkehr des deutschen Wahns nennt man das in "Fachkreisen" (daher der Ausdruck "Zirkelschluß"). Und wir wissen jetzt, warum das Tor (nebst Schule) nicht mehr existiert:
Entweder, der Schule sind die Kinder ausgegangen (die wachsen zwar nach, sind aber nicht in beliebiger Menge verfügbar). Oder, die Amis haben dem Laden einen Riegel vorgeschoben. Letztgenanntes wäre mir lieber.
Jedenfalls kann die deutsche Vergangenheit nun, nach Aufstellung und Abbau dieses Schildes, getrost für bewältigt erklärt werden. Toll, toll.

And the Orka goes to...

Die Oscar-Nominierungen sind draußen, und werden es wohl auch bleiben. Long story short: scheint, als würde der Abräumer dieses Jahr Brokeback Mountain. Soviel war aber vorher klar, also was gibt's zu berichten?

Erstens, daß Jake (Donnie Darko) Gyllenhaal, einer der wenigen tatsächlich schauspielernden Nachwuchsschauspieler, fast schon überfällig für 'nen Oscar (hier: bester männlicher Nebendarsteller) ist, ihn aber mutmaßlich nicht bekommen wird.
Zweitens, daß sowohl A History of Violence als auch Batman Begins nicht ohne Nominierungen davongekommen sind (History: 2, Batman: 1). Beides grandiose Streifen, und beides Comic-Verfilmungen, duh.
Drittens, daß Star Wars: Revenge of the Sith nicht für die Special Effects nominiert ist, haha (dafür aber für's Make-Up), aber Narnia schon - so sehr ich den Film auch nicht gar so schlimm fand, die Special Effects waren schon recht steril, nicht?
Viertens, daß Munich trotz aller Attacken und Nachrufe auf das Spielberg'sche Filmschaffen für die Kategorie "Bester Film" nominiert ist.

Irgendwann später - denn jetzt ist es bereits spätlich - folgt mein Oscar-Tipp, der, könnte es anders sein, stark von meiner Favoritenliste abweichen wird. Und dann, nach den Oscars, sehen wir, wie erfolgreich ich war, oder eben nicht. Mannomanno, wird das spannend, und mindestens so wichtig und unerläßlich wie die Oscars selber. Nämlich: nicht.

Bleibt nur noch anzumerken, daß ich hoffe, daß War of the Worlds nicht den eigentlich verdienten Oscar für's Sound Editing erhält. Ich hasse, hasse, hasse die Geräuche der Tripods (was natürlich für den Film spricht, aber trotzdem...).